Chronisches Erschöpfungssyndrom

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Das chronische Erschöpfungssyndrom (CES) verursacht den ganzen Tag lang eine starke Müdigkeit, die es unmöglich macht, sich auf die alltäglichen Aktivitäten zu konzentrieren.
Diese Krankheit kann jeden treffen, am häufigsten erkranken Frauen zwischen 20 und 45 Jahren.
Bei Kindern liegt das häufigste Alter dafür zwischen 13 und 15 Jahren, doch kann es auch früher auftreten.

Ursachen des chronischen Erschöpfungssyndroms

Die Apathie hat nicht nur eine einzige Ursache, es kann dafür verschiedene Gründe geben.

Krankheiten
Extreme Müdigkeit kann das Symptom einiger Krankheiten sein, wie:

  1. Anämie
  2. Diabetes
  3. Hypothyreose (Unterfunktion der Schilddrüse)
  4. Herzbeschwerden
  5. Lungen-, Nieren- oder Leberprobleme
  6. Tumor in fortgeschrittenem Stadium
  7. Systemischer Lupus erythematodes
  8. Infektiöse Mononukleose
  9. Epstein-Barr-Virus
  10. Nierenerkrankungen
  11. Hepatitis
  12. Influenza
  13. Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
  14. Fibromyalgie
  15. Rheumatoide Arthritis
  16. HIV
  17. Krebs


Psychologische Störungen
Menschen, die eine emotional schwierige Phase durchleben, können unter chronischer Müdigkeit leiden. Zu den Krankheiten, die Ursache für Kräfteverlust oder Müdigkeit sind, gehören:

  1. Depression
  2. Angstzustände
  3. Anorexie
  4. Bulimie
  5. Schmerzen
  6. Stress

Medikamente
Zu den Medikamente, die chronische Ermüdungserscheinungen hervorrufen, gehören:

  1. Kortikosteroide
  2. Antidepressiva
  3. Anxiolytika
  4. Sedativa (Beruhigungsmittel)
  5. Blutdrucksenker

Schlechter Lebensstil
Ein stressiges und gehetztes Leben verhindert guten Schlaf oder das Durchführen von körperlichen Übungen.
Außerdem ernähren sich die meisten Menschen nicht gesund.
Diese Faktoren haben negativen Einfluss auf die Energien.
Speisen aus dem Schnellimbiss und koffeinhaltige Getränke können sehr schädigend sein.
Ursachen für chronische Erschöpfung sind auch:

  1. Rauchen
  2. Drogen
  3. Alkoholische Getränke

Der Wechsel der Jahreszeiten kann sich auf den Schlaf auswirken und so eine übermäßige Müdigkeit verursachen.
Im Frühling und im Sommer erhöhen sich die Sonnenstunden und man schläft weniger. Zudem ist es oft die Hitze, die zu nächtlichem Schwitzen und damit immer wieder zum Erwachen führt.

Stress am Arbeitsplatz
Müdigkeit kann auch verursacht sein durch:

  • Stress am Arbeitsplatz
  • Zu lange Arbeitszeit
  • Fehlende berufliche Erfüllung
  • Probleme mit Kollegen und Vorgesetzten
  • Angst, die Arbeit zu verlieren
  • Nachtarbeit


Schlaflosigkeit
Schlafapnoe ist eine der Hautursachen für Schlaflosigkeit.
Aufgrund einer Behinderung der Atemwege ist die Person nicht in der Lage, richtig zu atmen und schnarcht im Schlaf.
Andere Ursachen für Schlaflosigkeit sind Stress, Angst und Refluxösophagitis.

Menopause
Das chronische Erschöpfungssyndrom kann sich nach den Wechseljahren aufgrund des Östrogenabfalls entwickeln.

Geburt
Die erste Woche nach der Entbindung kann von erheblicher Erschöpfung begleitet sein; die Gründe sind:

  • starke Wehentätigkeit,
  • plötzliche Veränderungen der Hormone.

Gewöhnlich vergeht dieser Zustand von selbst wieder, doch in manchen Fällen kann es zu einer postpartalen Depression kommen.

Symptome des chronischen Erschöpfungssyndroms

Andere Symptome dieses Syndroms sind:

  • Konzentrations- und Gedächtnisverlust
  • Halsschmerzen
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Nicht erholsamer Schlaf
  • Schlafbedürfnis
  • Die Nachwirkung einer körperlichen Anstrengung hält länger als einen Tag an.

 

Symptome extremer Erschöpfung

Atemnot – Gründe für eine Dyspnoe können eine Infektion, Nervenstörungen, Asthma oder eine Allergie sein.

Schwäche – Die Müdigkeit betrifft die Muskeln des Körpers. Gewöhnlich entsteht Muskelschwäche aufgrund von Schlafstörungen, Depressionen, Traumen usw.


Schwindel – Schwindelzustände im Kopf und Ohnmachtsneigung werden durch Schlafmangel, niedrigen Blutdruck, Dehydratation, Herzkrankheiten usw. hervorgerufen.

Palpitationen – Palpitationen rufen das Gefühl hervor, als schlage das Herz nicht so, wie es sollte.
Ursachen für Palpitationen sind Stress, Angst und einige Medikamente.

Kognitive Störungen – Das chronische Erschöpfungssyndrom beeinflusst nur das Kurzzeitgedächtnis, während das Langzeitgedächtnis unverändert bleibt.

Depression – Die Menschen beginnen zunehmend, über die Unfähigkeit, grundlegende Tätigkeiten durchzuführen, deprimiert zu sein.

Andere Symptome, über die berichtet wurde, sind:

  • Chronischer Husten
  • Brustschmerzen
  • Diarrhoe
  • Gleichgewichtsverlust
  • Mundtrockenheit
  • Ohrenschmerzen
  • Arrhythmie
  • Morgendliche Steifigkeit
  • Übelkeit
  • Kieferschmerzen
  • Schüttelfrost
  • Nächtliches Schwitzen
  • Kribbeln
  • Sehverlust
  • Erhöhung oder Verlust des Körpergewichts

Diagnose des chronischen Erschöpfungssyndroms

Es gibt keinen einzelnen Test zur Bestätigung der Diagnose des chronischen Erschöpfungssyndroms.
Da die Symptome dieser Erkrankung denen anderer Krankheiten ähneln, muss der Arzt Untersuchungen zum Ausschluss anderer Erkrankungen vornehmen.

Ursachen chronischer Erschöpfung nach dem Essen

Zucker
Nach einer Mahlzeit mit Süßspeisen kommt es zu einem Energieanstieg und dann zu einem Abfall.

Mentale Müdigkeit nach opulentem Essen
Nach einem fettreichen Mahl lenkt der Körper den Blutstrom in das Verdauungssystem, wodurch sich die Sauerstoffzufuhr in den restlichen Körper verringert.

Depression
Menschen, die unter Depressionen leiden, empfinden manchmal nach einer Mahlzeit ein Gefühl von Müdigkeit.
Das kommt daher, weil depressive Menschen manchmal an einem Tag viel essen und am Tag danach wiederum fasten.
Das geschieht, weil die Hypophyse verrücktspielt und die Körperfunktionen nicht mehr steuern kann.
Die Folge ist die Ermüdung nach dem Essen.

 

Müdigkeit nach dem Essen gezuckerter Speisen

Ungleichgewicht von Serotonin
Serotonin ist eine chemische Substanz, die Signale von einer Hirnregion in die andere übermittelt. Es beeinflusst die Hirnzellen, die folgende Funktionen steuern:

  1. Schlaf,
  2. Appetit,
  3. Gedächtnis.

Steigt der Zuckerspiegel im Blut an, setzt die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin frei.
Bei manchen Menschen verursacht eine vermehrte Insulinproduktion eine Blockade der Produktion der Tryptophan-Hydroxylase, die zur Bildung des Serotonins beiträgt.
Ein Ungleichgewicht von Serotonin kann Müdigkeit und Schläfrigkeit hervorrufen.

Reaktive Hypoglykämie
Wird die Müdigkeit nach dem Essen von anderen Symptomen wie Palpitationen, Nervosität, Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwitzen, Schlaflosigkeit und Panikattacken begleitet, kann die Ursache eine reaktive Hypoglykämie sein.

Prädiabetes
Ein Grund für Müdigkeit nach dem Genuss von Zucker könnte ein Prädiabetes sein.

 

Chronisches Erschöpfungssyndrom
Chronisches Erschöpfungssyndrom

Ursachen für morgendliche Erschöpfung

Schwangerschaft
Die Schwangerschaft stört das normale hormonale Gleichgewicht im Körper. Zu den Folgen gehören morgendliche Übelkeit und Erschöpfung.

Schlaflosigkeit
Eine schlechte Schlafqualität ist der Hauptgrund morgendlicher Müdigkeit.

Falsche Ernährung
Eine unangemessene Ernährung verursacht ein Gefühl mangelnder Energie am Morgen.

Alkohol
Eine Person kann nach einem Vollrausch am Morgen sehr müde sein.

Morbus Addison
Beim Morbus Addison funktionieren die Nebennieren über den Nieren nicht entsprechend und erzeugen dadurch keine ausreichende Menge einiger Hormone.
Die Nebennierenhormone werden in die Energiesynthese einbezogen, denn sie verwandeln Fette und Kohlenhydrate in Zucker, der für die Funktionsfähigkeit der Zellen notwendig ist.
Eine Dysfunktion der Nebennieren kann demzufolge zu morgendlicher Erschöpfung führen.

Fibromyalgie
Die Fibromyalgie führt zu Schlaflosigkeit, Erschöpfung, Muskelschmerzen und Steifigkeit.


Schilddrüsenerkrankungen
Eine Erkrankung der Schilddrüse, wie Hypothyreose, kann zu morgendlicher Erschöpfung beitragen, denn dies bedeutet, dass die Schilddrüse nicht genügend Hormone produziert, die den Stoffwechsel regeln.

Anämie
Bei dieser Erkrankung sind die roten Blutkörperchen im Körper erniedrigt (erniedrigter Hämatokrit) und das kann zu vielen Nebenwirkungen führen, darunter Müdigkeit nach dem Erwachen, Brustschmerzen und Atembeschwerden.

 

Müdigkeit am Nachmittag

Ursachen

  1. Ein Mensch, der in der vorausgegangenen Nacht nicht ausreichend geschlafen hat, fühlt sich den ganzen Tag über müde.
  2. Eine schwere Mahlzeit mit reichlich Zucker oder Fetten.
  3. Auslassen des Frühstücks oder Mittagessens kann zu Müdigkeit führen.
  4. Eisenmangel im Blut.

Therapie des chronischen Erschöpfungssyndroms

Es gibt keine Behandlung, die diese Erkrankung heilen kann, doch es gibt Therapien zur Linderung der Symptome.
Zur Behandlung chronischer Erschöpfung verschreibt der Arzt:

  1. Physiotherapie
  2. Nahrungsergänzungsmittel
  3. Antidepressiva
  4. Alternative und komplementäre Medikamente
  5. Zu den Behandlungen mit wissenschaftlich nachgewiesenem Nutzen zählt nur die kognitive Verhaltenstherapie.

Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine psychologische Behandlung, die den Patienten hilft, die Symptome zu erkennen und eine Strategie zu deren Lösung zu erarbeiten.
Das ist eine ziemlich wirksame Behandlung bei chronischer Müdigkeit.

Bewegungstherapie bei chronischem Erschöpfungssyndrom
Das ist eine Art der körperlichen Therapie, die Übungen beinhaltet, um die Auswirkungen chronischer Ermüdbarkeit auf den Patienten zu verringern.

Naturheilmittel zur Überwindung der Müdigkeit

Vor Beginn irgendeiner Behandlung ist es immer besser, den Arzt zu konsultieren. Nachdem die Ursache der Beschwerden bekannt ist, verschreibt der Arzt geeignete Medikamente.

Nachfolgend sind einige Tipps aufgelistet, die helfen, die Wirkung der Müdigkeit zu mindern.

  1. Guter Schlaf ist wichtig für den Organismus.
    Ein Erwachsener sollte täglich mindestens 7 Stunden schlafen.
  2. Alkohol und Koffein vermeiden.
  3. Mit dem Rauchen aufhören.
  4. Eine richtige und gesunde Ernährung lindert die Beschwerden und verbessert allgemein die Gesundheit.
  5. Den Stress kann man mit entspannenden Techniken wie Yoga, Shiatsu, Reiki und Entspannungsmassagen verringern.
  6. Ein weniger gestresstes Leben, weniger Sitzen und mehr Aufenthalt im Freien helfen, Angst und Depression zu bekämpfen.

Einige natürliche Behandlungen bei chronischem Erschöpfungssyndrom sind:

  • Intramuskuläre Injektion von Magnesium bei Personen, die einen niedrigen Magnesiumspiegel haben
  • Kombination von Fischöl und Nachtkerzenöl
  • Melatonin
  • Nicotinamidadenindinukleotid
  • Carnitin

Diese Substanzen haben in den Vorstudien ermutigende Ergebnisse gebracht. Allerdings wurden viele dieser vielversprechenden ersten Ergebnisse nicht durch Langzeitstudien bestätigt oder die ursprüngliche Studie wurde nicht auf ausreichenden Stichproben von Probanden durchgeführt.

Die in diesen Ergänzungsmitteln enthaltenen Vitamine sind:

Vitamin A – sehr wirksam gegen Anämie und Infektionen.
Es ist ein starkes Antioxidans, hilft bei der Elimination freier Radikale und stärkt das Immunsystem.

Vitamin B – reguliert den Glucosestoffwechsel und die Hormonaktivität, bekämpft Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Wassereinlagerungen und die durch das prämenstruelle Syndrom verursachten Störungen.

Vitamin C – hilft bei Infektionen und Allergien, dient darüber hinaus der Eisenabsorption.

Vitamin E – hat eine antihistaminische Wirkung.