Schmerzen im Fuß

Schmerzen im Fuß

Wodurch werden Schmerzen im Fuß verursacht?

Fußschmerzen können durch Störungen verschiedener Strukturen des Körpers bedingt sein: Knochen, Bänder, Sehnen, Muskeln, Faszien, Nägel, Nerven, Blutgefäße oder Haut.


Fußschmerzen können durch zahlreiche Erkrankungen, anatomische Fehlbildungen, Verletzungen, akute Traumata oder wiederholte Mikrotraumata verursacht werden.
Fußbeschwerden treten häufig beim Sport und in Berufen auf, wo viel Zeit im Stehen verbracht und schweren körperlichen Tätigkeiten nachgegangen wird.

Ein Trauma ist die Folge einer äußeren Krafteinwirkung, die direkt auf den Fuß trifft.
Eine Fehlstellung der Fußknochen kann für Schmerzen unter der Fußsohle verantwortlich sein.

 

Risikofaktoren

Mögliche Ursachen für Fußschmerzen:

  • Langes Stehen.
  • Übergewicht.
  • Angeborene Deformation des Fußes.
  • Unpassende oder unzureichend abfedernde Schuhe.
  • Übermäßige Geh- oder Laufaktivitäten.

 

Schmerzen im vorderen Fußbereich

Eine Metatarsalgie ist eine Entzündung in der vorderen Fußregion, genauer gesagt auf Höhe der Metatarsalköpfchen (dort wo die Zehen ansetzen).
Fußbelastende Tätigkeiten, enge Schuhe und hohe Absätze können eine Metatarsalgie im Vorfuß oder eine Entzündung in dieser Region bewirken.

Werden Schuhe zu eng geschnürt, können Schmerzen und blaue Flecke auf der Oberseite des Fußes entstehen.
Die Behandlung einer Metatarsalgie umfasst:

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Hallux valgus.

Der Hallux valgus ist eine Schiefstellung der Großzehe am Grundgelenk, der Großzehenballen am Fußinnenrand tritt deutlich hervor.
Diese Fehlstelllung kann grundsätzlich bei jedem auftreten, aber da sie meistens durch enge Schuhe und hohe Absätze verursacht wird, sind Frauen häufiger betroffen als Männer.

Folgende Behandlungsmaßnahmen sind bei einem Hallux valgus sinnvoll:

  • Umstellung auf bequeme Schuhe;
  • sollten die Fußschmerzen dadurch nicht besser werden, können Einlagen verwendet werden;
  • wenn auch die Verwendung von Einlagen erfolglos bleibt, kann eine Operation in Betracht gezogen werden.

Eine Arthritis, dazu gehört auch die Gicht, kann Schmerzen im großen Zeh verursachen; der Zeh weist Rötung, Schwellung und Taubheit auf. Die Gicht ist eine entzündliche Erkrankung, die sich durch die Ablagerung von Harnsäurekristallen in den Gelenken charakterisiert, wodurch Schmerzen und Schwellung verursacht werden. Der große Zeh und das Sprunggelenk sind häufig von Gicht befallen.
Therapiemöglichkeiten bei Gicht:

  • Schonung,
  • Medikamente wie Colchicin, entzündungshemmende nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) oder Kortison,
  • Schmerzmittel (Analgetika),
  • eine fleisch-  und proteinarme Ernährung, um die Ablage von Harnsäure zu vermeiden.

Eine Verstauchung des großen Zehs verursacht Schmerzen zwischen großem Zeh und erstem Mittelfußknochen.
Die Ursache liegt in einer sportlichen Aktivität, die den Fuß mit wiederholten Überdehnungen übermäßig beansprucht, wenn das Lauf- und Springpension zu groß ist.
Diese Verletzung kann eine Art von Entzündung oder eine Fraktur der Sesambein darstellen.

 

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Hammerzehen

Hammerzehen sind oft bei Personen mit Hallux valgus zu beobachten.

Man spricht dann von Hammerzehen, wenn das Gelenk zwischen den ersten beiden Zehengliedern permanent gebeugt ist und ein “hammerförmiges” Aussehnen annimmt.
Gleichzeitig bleibt das Endgelenk zwischen den letzten beiden Zehengliedern gestreckt.
Die Hauptursache für die Bildung von Hammerzehen sind enge Schuhe.
Es gibt ringförmige orthopädische Hilfsmittel, die das Gelenk strecken sollen.

Von Krallenzehen spricht man, wenn sich die letzten beiden Zehengelenke (Mittel- und Endgelenke) nicht mehr strecken lassen.
Es handelt sich um eine Kontraktion, die die letzten beiden Zehenglieder in extremer Flexion hält.
Diese Fehlstellungen können die Füße reizen und andere Störungen verursachen.

Behandlung
Bei Krallen- und Hammerzehen sollten folgende Maßnahmen ergriffen werden:
zu bequemem und geeignetem Schuhwerk wechseln;
hohe Absätze und enge Schuhe vermeiden;
Dehnungsübungen für die Zehen und Fußgelenke ausführen;
Spezialschuhe für Krallenzehen verwenden;
orthopädische Hilfsmittel zur Zehenstreckung anlegen.

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Wenn die Behandlungsmaßnahmen erfolglos bleiben, kann ein chirurgischer Eingriff notwendig werden.

Die Verstauchung des Vorderfußes kann auftreten, wenn man über die Fußspitze abrutscht oder über ein Hindernis stolpert und die Weichteilgewebe verletzt werden. Wenn keine Fraktur besteht, müssten die durch die Verstauchung des Vorderfußes entstandenen Schmerzen und Schwellung nach wenigen Tagen abklingen.

Eine  Sesambeinfraktur ist der Bruch der winzigen Knochen, die in den Sehnen des großen Zehs eingebettet sind.
Das Hauptsymptom sind Schmerzen im und unter dem großen Zeh.

Die Behandlung einer Sesambeinfraktur umfasst:

Von einem eingewachsenen Nagel spricht man, wenn dieser die Haut seitlich der Zehen durchdringt. Eingewachsene Nägel sind schmerzhaft und können Infektionen verursachen.
Ursache ist ein – vor allem an der Seite – zu kurz oder schief geschnittener Nagel.
Wenn der Nagel nachwächst, kann er seitlich in die Haut einwachsen.
Behandlung
Ein warmes Fußbad nehmen, viermal am Tag.
Ein antibakterielles Mittel auf den Nagel sprühen.
Nachdem die Haut unter dem Nagel hervorgeholt wurde, den Zeh verbinden.
Einen Wattebausch zwischen Haut und Nagel legen, damit ein gewisser Abstand verbleibt und der Nagel korrekt nachwachsen kann.

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Röntgenbild der steifen Großzehe.

Ein Hallux rigidus, eine steife Großzehe, ist eine degenerative Arthritis am Großzehengrundgelenk.
Das Gelenk weist Zeichen von Arthrose auf, denn der Gelenkspalt hat sich verschmälert, was einen Abrieb des Knorpels bedeutet.
Die Symptome sind Schmerzen und Gelenksteifigkeit, die mit der Zeit zunehmen.
Dem Patient gelingt es nicht, den großen Zeh nach oben zu ziehen, auch nicht mit Hilfe des Arztes oder Physiotherapeuten.
Die Diagnose erfolgt durch Röntgenaufnahme und eine klinische Untersuchung.
Die Behandlung umfasst Medikamente gegen die Schmerzen und Dehnungsübungen.
In einigen Fällen ist ein chirurgischer Eingriff notwendig.

Hühneraugen und Schwielen stellen eine Verdickung der Hornhaut dar und entstehen als Reaktion auf Reibung oder Druck.
Hühneraugen treten meist auf den Zehen auf, an Stellen wo das Körpergewicht nicht direkt auf dem Fuß lastet, und sie sind schmerzhaft.
Hornhautschwielen bilden sich meist unter der Fußsohle, dort wo der Fuß das Körpergewicht trägt; sie sind großflächiger als Hühneraugen und bereiten keine Schmerzen.
Hühneraugen und Schwielen werden normalerweise durch falsches Aufsetzen des Fußes oder enges Schuhwerk verursacht.

Tipps zur Behandlung von Schwielen und Hühneraugen:

  1. gut sitzendes Schuhwerk verwenden;
  2. die Haut mit einem Bimsstein oder einer speziellen Feile abschaben;
  3. Einlagen benutzen, die das Aufsetzen des Fußes optimal unterstützen.

 

Bei einigen Sportarten, wie beim Fußball, kann sich die Sehne unter dem Grundgelenk des großen Zehs entzünden und dort Schmerzen verursachen.

Infolge eines Traumas am Zehennagel kann ein Bluterguss unter dem Nagel entstehen und dieser sich momentan oder dauerhaft ablösen, das passiert Fußballspielern häufig.

Das Morton-Neurom, das durch die Verdickung des Bindegewebes um einen Nerv zwischen den Zehen verursacht wird, kann Schmerzen und Taubheitsgefühle im Fuß verursachen, was durch falsches Schuhwerk noch verstärkt werden kann.

Diabetes, Hansen-Morbus, Arthritis und Gicht sind häufig auftretende Krankheiten, die den großen Zeh treffen.

 

Schmerzen an der Ferse

Ursache
Fersenschmerz oder Tallonitis entsteht häufig als Folge einer Überbeanspruchung, nur selten wird er durch Verletzungen verursacht.
Die Ferse kann aus folgenden Gründen schmerzen und anschwellen:

  • Laufen auf hartem Untergrund, wie Zement oder Asphalt;
  • übermäßig viel Sport;
  • verhärtete Wade oder Achillessehne,
  • Schuhe mit unzureichender Trittdämpfung,
  • abrupte  Innen- oder Außendrehung der Ferse,
  • unglückliches Aufsetzen des Fersenbeins nach einem Sprung.

 

Erkrankungen der Ferse

Bei Fersenschmerz können folgende Erkrankungen zugrunde liegen:

  • Eine Achillessehnenentzündung ist die Entzündung der großen Sehne, die Wade und Ferse miteinander verbindet.
  • Eine Bursitis calcanea ist die Entzündung des hinten an der Ferse befindlichen Schleimbeutels.
  • Ein Fersensporn ist ein Knochenauswuchs im unteren und inneren Bereich des Fersenbeins.
  • Eine Plantar fasciitis besteht aus einer Reihe von Mikroverletzungen des Bindegewebsbandes auf der Unterseite des Fußes.
  • Scheuert eine Stelle am Fuß und beginnt zu brennen, ist dies normalerweise bereits das erste Anzeichen für eine.

Die Sehnen und Schleimbeutel des Fußes können durch Überdehnung, Überbelastung, Prellung oder Schnitte (beim Treten auf einen scharfen Gegenstand) verletzt werden.
Häufig anzutreffen ist eine Entzündung der Achillessehne, die hinten an der Ferse ansetzt.
Die Schmerzen einer Sehnen- oder Schleimbeutelentzündung machen sich nach einem Spaziergang, beim Treppensteigen oder Laufen bemerkbar.

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Haglund-Syndrom
Die Haglund-Deformität bezeichnet einen Knochenauswuchs im hinteren Bereich der Ferse, die zu einer Entzündung des hier sitzenden Schleimbeutels führt.
Dies kann sehr schmerzhaft werden, wenn die betroffene Region gegen die Hinterkante des Schuhs scheuert.
Die Ursache liegt häufig in der Wahl gewisser Schuhe mit Absätzen, die viele Frauen tragen und die Fußregion oberhalb der Ferse einengen.

Die Symptome der Haglund-Exostose beginnen mit der Verbreiterung des Knochenvorsprungs hinten an der Ferse, wo die Achillessehne am Fersenbein ansetzt. Die Schmerzen können auch beim Gehen auftreten, besonders wenn enge Schuhe getragen werden. Mit der Zeit schwillt die Ferse an und rötet sich, weil sich der Schleimbeutel entzündet hat.

Zur Behandlung gehört ein Schuhwechsel und Lasertherapie zur Linderung der Entzündung.

 

Schmerzen unter der Fußsohle

Normalerweise werden Schmerzen unter der Fußsohle durch eine Plantar fasciitis verursacht, die die Ferse, das Fußgewölbe oder beide gleichzeitig betreffen kann.
Die Behandlung der entzündeten Sehnenplatte unter der Fußsohle ist stets dieselbe, unabhängig davon wo die Schmerzen auftreten.
Bleibt die Selbstbehandlung ohne Erfolg, kann eine Kortisoninjektion zusammen mit einem Betäubungsmittel Abhilfe schaffen.

 

Schmerzen an der Fußinnenseite

Schmerzen an der Fußinnenseite kommen relativ selten vor; wenn der Betroffene Plattfüße hat, kann eine Sehnenentzündung des hinteren Schienbeinmuskels vorliegen oder die Schmerzen sind durch eine Verstauchung in Eversion bedingt.

Eine Tendinitis ist die Entzündung und Reizung der Sehnen, das sind bindegewebige Stränge, die Muskeln und Knochen miteinander verbinden.
Die Sehnen verlaufen oberfläch im Fuß und können an verschiedenen Stellen Schmerzen verursachen. Eine Tendinitis wird mit Schmerzmitteln und Ruhe behandelt.
Nur selten muss bei einer Sehnenentzündung operiert werden.

 

Schmerzen an der Fußaußenseite

In der Regel treten Knöchelverstauchungen, Muskelverspannungen, Prellungen und Knochenbrüche plötzlich auf (akute Verletzungen).
Schmerzen außen am Fuß kommen recht häufig vor, besonders nach einer “klassischen ” Verstauchung entzünden sich die Sehnen der Wadenbeinmuskeln.
Eine Verstauchung oder Distorsion tritt ein, wenn die die Knochen verbindenden Bänder stark überdehnt werden oder reißen, aber es kann auch eine Abrissfraktur (Avulsionsfraktur) entstehen, wenn das Band dabei ein Knochenstück abreißt.
Eine Bänderdehnung im Sprunggelenk kann Instabilität und Fußschmerzen verursachen.

Eine weitere Ursache für Schmerzen an der Fußaußenseite ist die Fraktur des fünften Mittelfußknochens; normalerweise handelt es sich dabei um eine Ermüdungs- oder Stressfraktur, die vor allem Sportler trifft, die den Fuß übermäßig beanspruchen.
Typische Symptome sind Schmerzen, Schwellung und Blutergüsse an der Fußaußenseite.
Der Arzt untersucht den Fuß und kann eine Röntgenaufnahme anfertigen lassen.
Die Behandlung ist bei allen Knochenbrüchen des Fußes in den ersten Tagen dieselbe: Schmerzmittel, Schonung, Eis und Hochlage.
Nach 1 – 2 Tagen muss das Gelenk immobilisiert werden, in seltenen Fällen empfiehlt der Chirurg zu operieren.
Um die Bildung des Knochenkallus zu beschleunigen und die  Heilungszeiten somit zu verkürzen, empfiehlt sich die Magnettherapie, die durch die Anbringung von Magnetfeldern zur Knochenkonsolidierung beiträgt.

Auch eine Neuropathie des tiefen Wadenbeinnervs kann für äußere Nervenschmerzen im Fuß verantwortlich sein; sie wird durch einen Bedrängungszustand dieses Nervs ausgelöst, der wohlmöglich in einem Kanal in Knienähe komprimiert wird.
In diesem Fall treten die Schmerzen nachts auf und können durch “Hahnentritt (Steppergang)” begleitet sein, der Begriff bezeichnet die Unfähigkeit, den Fuß nach außen zu drehen und die Fußspitze anzuheben.

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Schmerzen, die überall im Fuß auftreten können

Schuhe können Fußschmerzen verursachen. Kurzfristig führen zu enge Schuhe zu Blasen, Blutergüssen und Fußpilz.

Langfristig können Schleimbeutelentzündungen, Schwielen, Nerven- und Gelenkreizungen, sowie eine Fehlstellung der Zehen entstehen.
Mit der Zeit kann die ständige Überlastung derselben Fußstrukturen  zu Ermüdungsfrakturen, Sehnenentzündungen, Plantarfasziitis und Arthrose führen.
Ermüdungsbrüche betreffen in der Regel die Mittelfußknochen, das sind die langen Fußknochen.
Beim Stehen erfolgt der Kräfteaustausch (Aufnahme und Abgabe) zwischen Körper und Außenwelt über das Fußgewölbe.

Die Entzündung der Sehnenplatte der Fußsohle ist eine häufige Ursache für Fußschmerzen.
Die Plantaraponeurose ist eine faserige Gewebestruktur, die sich an der Unterseite des Fußes von der Ferse bis zu den Zehen zieht und dem Fußgewölbe Halt verleiht.
Wenn die Sehnenplatte zahlreiche Mikroverletzungen erleidet, kann die daraus entstehende Entzündung Schmerzen unter der Fußsohle erzeugen.
Platt- und Hohlfüße können aufgrund einer Fußzerrung Schmerzen verursachen.

Werden die Nerven der unteren Extremität beeinträchtigt, kann ein Gefühl der Taubheit und des Brennens auftreten, es handelt sich dabei um eine periphere Neuropathie.
Diabetes kann die Fußnerven beschädigen, dabei handelt es sich um eine periphere Neuropathie.
Zu den Symptomen gehören Brennen, stechende oder stromschlagartige Schmerzen.
Fußschmerzen, die durch eine diabetische Neuropathie bedingt sind, können überall im Fuß auftreten.
Die Behandlung konzentriert sich auf die Symptomursache, den Diabetes.
Medikamente, die auf die Nerven einwirken, können die Schmerzen im Fuß lindern.

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Fußpilz
melis/bigstockphoto.com

Krankheiten, Viren, Pilze und Bakterien können die Ursache für Fußschmerzen darstellen.

Warzen sind bräunliche, weiße oder dunkelrote Wucherungen der Haut; sie bilden sich auf der Fußsohle und werden durch Viren verursacht.
Warzen können zu Reizungen führen, besonders beim Gehen oder Stehen.

Fußpilz kann ebenfalls zu einer Reizung des Fußes führen. Normalerweise ist sein Auftreten auf die Zehen begrenzt, er kann sich aber bis zur Ferse ausdehnen.
Die Symptome bei Fußpilz sind Rötung und Abschuppung der Haut im ersten Stadium, mit der Zeit nimmt die Haut dann eine weißliche Farbe an, wird feucht und riecht unangenehm. Manchmal bilden sich Bläschen und Krusten.

Arthritis ist eine häufige Ursache für Fußschmerzen. Beschwerden der Fußnerven können intensive Schmerzen, Brennen, Taubheit oder Kribbeln (periphere Neuropathie) verursachen.

Der Bruch von Knochen und Gelenken des Fußes kann durch ein einzelnes Trauma oder eine übermäßige Drehung des Fußes entstehen, aber auch durch Wiederholungstraumata, die zu einem Ermüdungsbruch führen.

Bei einer Prellung durch einen stumpfen Gegenstand (einer Person wird beispielsweise auf den Fuß getreten) kann eine Entzündung auftreten und Muskeln und Bänder verletzt werden.
Direkte Traumata können Blutergüsse, Hautverletzungen und sogar Knochenbrüche verursachen.

Verletzungen der Haut und der inneren Strukturen können auch durch kleinere, wiederholte Traumata hervorgerufen werden.
Diese können beim Laufen auf ungleichmäßigem, zu hartem oder zu weichem Boden entstehen, besonders wenn die Schuhe unzureichend abfedern oder die falsche Größe aufweisen.
Sichtbare Ausbuchtungen an der Fußaußenseite sind durch Schleimbeutelentzündungen, Schwielen und Hallux valgus (Schiefzehe) bedingt. Eine häufige Ursache dafür ist falsches Schuhwerk.

 

Geschwollener Fuß

Ein geschwollener Fuß ist nicht immer ein Anzeichen für eine Verletzung; der Flüssigkeitserguss kann auch durch eine lange Wanderung oder Überbelastung bedingt sein, besonders bei Frauen ab 50 Jahren.
Bei jungen Menschen entsteht die Schwellung häufig infolge von Prellungen, Verstauchungen, Arthritis (insbesondere rheumatoide oder Psoriasis-Arthritis), Knochenbrüchen, Schleimbeutelentzündungen und – selten – Sehnenentzündungen.

 

Postoperative Schmerzen

Nach einer Operation am Fuß (z.B. Korrektur eines Hallux valgus, Freilegung des Tarsaltunnels, Entfernung eines Neuroms u.ä.) können Schmerzen und Schwellung einige Monate lang anhalten.
Man braucht sich deshalb keine Sorgen zu machen, das sind die normalen Genesungszeiten; zur Beschleunigung des Heilungsprozesses kann manuelle und apparative Physiotherapie angewendet werden, insbesondere Tecar und Lasertherapie unterstützen Abschwellung und Schmerzlinderung.

 

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