Lungenkrebs

Lungenkrebs

Lungenkrebs ist eine bösartige oder gutartige Tumormasse, die sich in den Lungen bildet.

Diese Masse dehnt sich mit der Zeit aus und führt zu:

  • Organversagen: der Tumor blockiert den normalen Luftstrom in den Lungen;
  • Metastasen: der Tumor breitet sich in andere Körperorgane aus.

Krebs gefährdet den gesamten menschlichen Körper.

Lungenkrebs kann sich in den Zellen bilden von:

  • Bronchien,
  • Bronchiolen,
  • Lungenbläschen (Alveolen).

Das Tumorwachstum bestimmt die Zunahme der Zellen in der betroffenen Region.

Lungenkrebs

Wichtig ist, das Stadium des Lungenkarzinoms zu ermitteln, um den Schaden beurteilen zu können.

 

Arten von Lungenkrebs

Über 90 % der Primärtumoren entwickeln sich in den Bronchien, in einem der beiden Hauptäste der Luftröhre. Dies wird als bronchogenes Karzinom bezeichnet.

Lungenkarzinom
Das Lungenkarzinom umfasst bösartige Neubildungen (Neoplasien) im Epithel von:

  • Bronchien,
  • Lungengewebe.

Diese Art von Tumor stellt mehr als 95 % der bösartigen Lungenneubildungen dar, die anderen Formen sind:

  • bindegewebliche Tumoren und Lymphome (< 0,5 %),
  • gutartige Tumoren (wie das Hamartom) und Tumoren mit geringer Bösartigkeit (wie Karzinoide), sie machen weniger als 5 % aus.

Lungentumoren werden in der Regel in zwei Gruppen unterteilt, basierend auf der Therapieform, die angewendet werden kann:

 

1) Nichtkleinzelliges Karzinom

Das nichtkleinzellige Lungenkarzinom kann durch einen operativen Eingriff behandelt werden, in Kombination mit Strahlen- und Chemotherapie.

 

Plattenepithelkarzinom
Das Plattenepithelkarzinom wird auch Schuppenzellenkarzinom oder epidermoides Karzinom genannt. Dieser Tumor entsteht in den Bronchien mit großem Durchmesser (obere Luftwege) und stellt etwa 40-50 % der Fälle dar.
In der Regel bildet es sich im zentralen Lungenbereich und die Bronchien können betroffen sein, was führen kann zu:

  • Stenose (Verengung),
  • Atelektase (kollabierter Lungenabschnitt),
  • Nekrose (Zelltod) hervorgerufen durch die wegen der Tumormasse mangelnde Blutversorgung.

Diese Art von Tumor ist die häufigste Form bei Männern und Rauchern.


Adenokarzinom
Das Adenokarzinom ist die zweithäufigste Form von nichtkleinzelligem Lungenkarzinomen, es stellt etwa 30-50 % der Fälle dar.
Mögliche Entstehungsorte sind:

  • Bronchien: bronchiales Adenokarzinom,
  • Alveolen: bronchioalveoläres Karzinom. Ein weniger aggressiver Untertyp des Adenokarzinoms ist das bronchioloalveoläre Karzinom.
    Dieser Tumor betrifft die Lungenbläschen (Alveolen).

Das Adenokarzinom wird bei Nichtrauchern beobachtet, insbesondere bei Frauen.

Im Gegensatz zum Plattenepithelkarzinom entwickelt es sich eher im äußeren Bereich.
Auch wenn es von geringer Größe ist, kann es die Ursache sein für:

  • Metastasen an den Lymphknoten und an weit entfernt liegenden Organen,
  • metastatischen Pleuraerguss.

Die Diagnose dieser Krebsart erfolgt möglicherweise erst lange Zeit nach ihrer Entstehung.
Die Röntgenaufnahme zeigt:

  • eine Opazität (weiße Trübung) wie bei einer Lungenentzündung,
  • einen festen Knoten,
  • verstreute Knötchen.

 

Großzelliges Karzinom
Das großzellige Lungenkarzinom kommt seltener vor und betrifft nur 10 % der Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom.

 

Großzelliges Karzinom

 

2) Kleinzelliges Karzinom

Das kleinzellige Lungenkarzinom oder Mikrozytom kommt dagegen seltener vor. Es ist die aggressivste Form von Lungenkrebs und kann nur mithilfe einer Strahlen- und Chemotherapie geheilt werden. Die Stadieneinteilung des kleinzelligen Lungenkarzinoms ist anders als der Standard.

 

kleinzellige Lungenkarzinom

 

Ursachen für Lungenkrebs

Es gibt sehr bedeutende Risikofaktoren.

Zu den esogenen oder externen Risikofaktoren gehören:

  1. Rauchen: der Hauptrisikofaktor. 90 % der Lungentumoren bei Männern und 70 % bei Frauen stehen in Zusammenhang mit dem Rauchen.
    Das Risiko hängt von der Anzahl der gerauchten Zigaretten ab, seit wie vielen Jahren man raucht und in welchem Alter mit dem Rauchen begonnen wurde.
    Das Krebsrisiko nimmt ein Jahr nachdem mit dem Rauchen aufgehört wurde um 50 % ab, erreicht jedoch nicht wieder das Niveau von Nichtrauchern.
  2. Passives Rauchen: stellt 20 % der Lungentumoren bei Personen dar, die nie geraucht haben, es hat somit eine hohe Relevanz.
  3. Hormonersatztherapie (Wechseljahre): ein bedeutender Risikofaktor.
  4. Berufsbedingte Expositionen: Asbest erhöht das Auftreten von Lungentumoren um 5 % und die Sterblichkeitsrate liegt bei 7 %.

Endogene oder interne Risikofaktoren:

  • Lungenfibrose (besonders bei Frauen);
  • chronisch obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD (in 70-80 % der Lungenkrebsfälle geht diese Krankheit voraus);
  • Lungeninfektionen und ihre Vernarbungen.

Lungenkrebs bei Nichtrauchern hat folgende Charakteristiken:

  • er trifft jüngere Menschen;
  • kommt häufiger bei Frauen vor;
  • in den meisten Fällen handelt es sich um ein Adenokarzinom;
  • hat eine bessere Prognose (vor allem bei Operation).

 

Erste Symptome von Lungenkrebs

Meist zeigen sich keine frühzeitigen Symptome. Wenn die Erkrankung ein fortgeschrittenes Stadium erreicht, zeigen sich auch die Symptome.
Daher ist es schwierig, ein Lungenkarzinom frühzeitig zu diagnostizieren.

Symptome, die auf Lungenkrebs hinweisen können, sind:

Anfangssymptome
In der ersten Phase treten Symptome vor allem dann auf, wenn sich der Tumor im Innenbereich der Lunge befindet.
Eines der ersten Symptome ist Husten mit Spuren von Blut, der sich gemeinsam mit Brustschmerzen manifestiert. Der Husten kann chronisch werden.

  • Trockener und anhaltender Husten, der sich mit der Zeit verschlimmert. Ein Patient, der an chronischer Bronchitis leidet, muss einen Arzt aufsuchen, wenn der Husten häufiger auftritt oder sich die Art des Auswurfs ändert. Auch ein im äußeren Bereich der Lunge liegender Tumor kann Husten verursachen, wenn er ein Geschwür in der Schleimhaut hervorruft.
  • Husten mit Auswurf und Blut, auch Hämoptyse genannt; er kann verursacht sein durch: Bildung neuer Blutgefäße im Tumor, ein Geschwür in der Schleimhaut, Tod des tumoralen Gewebes oder Traumen durch Husten.
  • Brustschmerzen, wenn die Masse gegen Pleura und Rippen drückt (vor allem bei peripheren Tumoren). Man kann auch ein Gefühl von Druck auf der Brust verspüren, so als läge ein Stein darauf.
    Moderate Schmerzen am Brustbein (Sternum) können stärker werden und sich auf Schultern, Hals und Wirbelsäule ausweiten.
    Häufig verschlimmern sie bei Husten.
  • Schmerzen an Schulter und Arm, die bis zur Hand reichen können. Das Pancoast-Syndrom wird durch Tumoren verursacht, die die Lungenspitze betreffen, vor allem die rechte. Solche Tumoren können auch die erste und zweite Rippen in Mitleidenschaft ziehen, die Nerven des Plexus brachiales, Unterschlüsselbeinarterie und –vene. In der Regel kommt der Patient in die Praxis, indem der gesunde Arm den betroffenen Arm stützt.
  • Atemnot; sie kann verursacht sein durch: Verstopfung der Luftröhre oder der Bronchien, große Masse in der Lunge, die sehr viel Raum einnimmt, Pleuraerguss, Entzündung der Lymphknoten, Embolie durch Tumorzellen, die die Blutgefäße blockieren.
    Man kann vor allem in liegender Position unter Atemnot leiden.
  • Zischende oder pfeifende Atemgeräusche, wenn die Luft eine verstopfte Stelle in der Luftröhre oder Bronchie passiert.
  • Fieber, weil eine Infektion in dem Bereich der Lunge entstehen kann, in den keine Luft gelangt.
  • Hartnäckige Lungenentzündung und Bronchitis;

 

Symptome von Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium

Der Tumor hat sich in die im Brustkorb liegenden Organe ausgebreitet.

 

Komplikationen durch die Ausbreitung des Krebses im Brustkorb

Horner-Syndrom. Liegt der Tumor an der Lungenspitze und erreicht das Ganglion stellatum (Nervenknoten des sympathischen Nervensystems), können folgende Komplikationen auftreten:

  • Einsinken des Augapfels in die Augenhöhle (Enophthalmus),
  • Pupillenverengung (Miosis),
  • Schweißbildung auf nur einer Gesichtshälfte,
  • Herabhängen des Oberlids (Ptosis).

Selten treten diese Phänomene alle zusammen auf.

Vena-cava-superior-Syndrom. Die Kompression kann hervorgerufen sein durch:

  • einen Tumor im oberen rechten Lungenlappen;
  • einen Lymphknoten im Mittelfellraum (in Nähe der Bronchien), der vom Tumor betroffen ist;
  • Bildung eines Thrombus wegen Venenstase.

In 40 % der Fälle ist ein kleinzelliges Karzinom dafür verantwortlich. Die Symptome bei Kompression der Hohlvene sind:

  • Schwellung von Gesicht, Lidern und Hals,
  • Kopfschmerzen (durch überhöhten venösen Hirndruck),
  • Schwindel,
  • Müdigkeit,
  • vermindertes Sehfeld,
  • Husten,
  • Dysphagie (Dysfunktion des Verdauungsapparates),
  • Dysphonie (Stimmstörung),
  • Zyanose (Blausucht).

Dieses Problem muss mit größter Dringlichkeit unter Verwendung von internen Prothesen behandelt werden, um den Blutfluss innerhalb des Blutgefäßes zu ermöglichen.

Lähmung des Stimmnervs (Nervus laryngeus recurrens): Auftreten bei Tumor am oberen linken Lappen oder Massen an den Lymphknoten unterhalb des Aortenbogens, die den Nerv komprimieren oder reizen. Die Folgen sind:

  • Schwierigkeiten beim Sprechen wegen Lähmung der Stimmbänder (Dysphonie/heisere Stimme),
  • Schluckstörung (Dysphagie), weil dieser Nerv die inneren Muskeln des Kehlkopfes und den oberen Bereich der Speiseröhre innerviert.

Lähmung des Zwerchfellnervs (Nervus phrenicus): Ein Tumor im Mittelfellraum (Brustmitte) kann den Zwerchfellnerv komprimieren, was führen kann zu:

  • Schluckauf (durch die Nervenreizung),
  • Schmerzen an Schulter und Hals,
  • Atemnot (wenn die Lähmung des Zwerchfellnervs die Bewegung des Zwerchfells auf einer Seite vermindert).

Herzprobleme: Wenn Tumor oder Metastasen auf das Herz drücken, können Herzrhythmusstörungen, Flüssigkeitsansammlung im Herzbeutel (Perikard) und eine Vergrößerung des Herzens die Folge sein und bis zu Herzinsuffizienz führen.
Metastasen an Herz und Herzbeutel kommen in 15 % der Fälle auf.

Eindringen in die Speiseröhre, in der Regel verursacht durch:

  • Tumoren der Hauptbronchien oder des unteren linken Lappens;
  • Lymphknoten des Mediastinums.

Die Folge sind Schluckstörungen – zunächst bei festem Essen, später auch bei flüssiger Nahrung.

Eindringen in die Luftröhre oder Bronchien – ein seltener Fall, aber er kann zur Bildung einer Fistel (unnatürliche röhrenartige Verbindung) zwischen den Bronchien und der Speiseröhre führen. Die Folge ist, dass die geschluckte Nahrung in die Lunge gelangt. Dort kann es eine Aspirationspneumonie hervorrufen.

 

Symptome von Lungenkrebs im Endstadium

  • Anomalien an Fingern und Nägeln, wie ein übermäßiges Wachstum des Gewebes an den Fingerkuppen (Trommelschlägelfinger).
  • Blasse oder bläuliche Haut.
  • Schwellung oder Gelenkschmerzen.
  • Knochenschmerzen, verursacht durch Metastasen (30-40 % der Fälle).
  • Neurologische Störungen: hängende Augenlider, Pupillenverengung.

 

Diagnose von Lungenkrebs

Der Arzt untersucht die Krankengeschichte und führt eine körperliche Untersuchung durch, bei der die Lungen und Lymphknoten seitlich im Hals und oberhalb des Schlüsselbeins kontrolliert werden. Diese sind nur im fortgeschrittenen Stadium geschwollen, in 20 % der Fälle.

Instrumentelle Verfahren
Die wichtigste Untersuchung zur Diagnose von Lungenkrebs ist die Thorax-Röntgenaufnahme.
Das Röntgenbild kann aufzeigen:

  • Opazität (Trübung) in den Lungen,
  • kollabierten Lungenabschnitt (Atelektase),
  • Pleuraerguss, man sieht einen großen weißen Fleck und ggf. die Deviation der Bronchien.

Laboruntersuchungen

  • Blutuntersuchungen.
  • Suche nach Tumormarkern. Ihre Präsenz oder Zunahme bei bestimmen Formen von Neoplasien erlaubt keine Diagnose, sie sind jedoch hilfreich bei der Überwachung der Krankheit. Die wichtigsten Tumormarker sind: CEA (Carcinoembryonales Antigen), insbesondere beim Adenokarzinom, NSE (Neuronenspezifische Enolase) und Chromogranin für das kleinzellige Lungenkarzinom und neuroendokrine Tumoren und CYFRA 21 für das Plattenepithelkarzinom.
  • Zell- und Gewebeanalyse des Expektorats (Absonderungen). Es werden Probeentnahmen von drei verschiedenen Tagen benötigt. Bei peripherischem Tumor kann ein falsch negatives Ergebnis auftreten. Diese Analyse ist sehr hilfreich bei Plattenepithelkarzinom, das eine erhöhte Schuppung hervorruft.

Biopsie
Biopsie bedeutet die Entnahme und Untersuchung einer kleinen Menge von Tumorgewebe.
Mit der Biopsie analysiert der Pathologe das entnommene Gewebe, um die Art des Tumors festzustellen.

Die Biopsie kann während anderer invasiver Untersuchungen durchgeführt werden, wie:

  • Videobronchoskopie. Dabei wird ein Bronchoskop (mit Videokamera) eingeführt und durch die Luftwege in die Bronchien vorgeschoben. Während dieser Untersuchung können Gewebeproben entnommen werden.
  • Transthorakale Nadelbiopsie mit radiologischer Kontrolle. Für diese Untersuchung ist eine örtliche Betäubung notwendig. Mit Hilfe der Computertomographie führt der Arzt eine Nadel in die Lunge ein und entnimmt eine Gewebeprobe.
  • Pleurapunktion. Dabei wird durch den Thorax Pleuraflüssigkeit entnommen. Bei Pleuraerguss kann die Zellanalyse der Flüssigkeit das Vorkommen von tumoralen Zellen ergeben. Das bedeutet, dass sich der Tumor in fortgeschrittenem Stadium befindet. Wenn er die Pleura erreicht hat, ist er inoperabel. Vor allem das Adenokarzinom führt zum Auftreten von Tumorzellen im Pleuraerguss. Auf jeden Fall kann diese Untersuchung in mehr als der Hälfte der Fälle für die Diagnose nicht hilfreich sein.
  • Thorakoskopische chirurgische Biopsie. Diese Untersuchung wird unter Vollnarkose durchgeführt. Der Chirurg führt drei kleine Schnitte durch und führt ein Thorakoskop ein, mit dem Lungen und Pleurahöhle untersucht werden können. Dabei entnimmt der Chirurg Gewebe, das analysiert wird. Diese Prozedur ist invasiver und ein Klinikaufenthalt ist erforderlich.

 

Bildgebende Untersuchungsverfahren

Der Patient kann sich auch anderen Untersuchungen unterziehen, um die Ausbreitung des Tumors festzustellen:

  • Computertomographie (CT),
  • Magnetresonanztomographie (MRT),
  • Positronen-Emissions-Tomographie (PET) untersucht werden.

 

Stadienbestimmung bei Lungenkrebs

Die Stadieneinteilung bei Lungenkrebs ist ein wichtiges Studienfeld, da es Medizinern hilft festzustellen, wie weit der Tumor gewachsen ist. Je nach Entwicklungsstand und Schwere bestimmt der Arzt:

  • eine Prognose des Karzinoms,
  • die Therapie.

Stadienbestimmung des kleinzelligen Tumors
Der kleinzellige Tumor lässt sich in 2 Stadien unterteilen:

  1. begrenzte Krankheit: der Tumor ist nur in den Lungen lokalisiert;
  2. ausgebreitete Krankheit: der Tumor hat entfernte Metastasen gebildet.

Stadienbestimmung des nichtkleinzelligen Tumors
Die Stadienbestimmung des nichtkleinzelligen Tumors folgt der Standardbestimmung.

Stadium I
Das Tumorgewebe befindet sich im Anfangszustand:

  • kleiner als 3 cm im Durchmesser,
  • hat sich noch nicht verbreitet.

Daher kann es leicht durch einen operativen Eingriff entfernt werden.

Stadium II
In diesem Stadium breitet sich der Tumor langsam in die angrenzenden Bereiche aus.

Dieses Stadium unterteilt sich in:
Stadium 2A:

  • Der Tumor misst 3-4 cm.
  • Die angrenzenden Lymphknoten sind nicht betroffen.

Stadium 2B:

  • Der Tumor misst 4-7 cm.
  • Angrenzende Lymphknoten sind betroffen.
  • Der Tumor kann sich ausgebreitet haben auf:
    • Zwerchfell;
    • Lungenwand;
    • Thoraxwand;
    • äußere Herzwand (Perikard).

Überlebensrate bei Lungenkrebs in den Stadien 1-2
Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei 65-80 %.

Stadium III
In diesem Stadium entwickelt sich der Tumor weiter und kann sich in die Blutgefäße ausbreiten, die die Lunge mit dem Herzen verbinden. Diese Phase ist extrem gefährlich und irreversibel.

Lungenkrebs,KrebsDas 3. Stadium wird in zwei Unterarten unterteilt.

  • In der ersten Phase, 3A genannt:
    • hat der Tumor einen Durchmesser von 3-7 cm;
    • sind die angrenzenden und im Brustkorb liegenden Lymphknoten betroffen;
    • hat sich der Tumor auf Brustkorbwand, Zwerchfell und Herzbeutel ausgebreitet.
  • In der zweiten Phase, 3B genannt:
    • verbreitet sich der Tumor aggressiv, er greift auch Herz, Luftröhre und Speiseröhre an;
    • sind die Lymphknoten des gesamten Brustkorbs befallen.

 

Therapie bei Lungenkrebs im 3. Stadium

Bei den meisten Patienten ist ein Tumor in Phase 3B schwer operativ zu entfernen und die Behandlung beschränkt sich auf Strahlentherapie und Chemotherapie.

Überlebensrate bei Lungenkrebs im 3. Stadium
Die Überlebensrate bei Lungenkrebs im 3. Stadium hängt von der Therapie und vom allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten ab. Die durchschnittliche Überlebensrate liegt jedoch zwischen 7 und 17 %.
Die Prognose bei Lungenkrebs ist aufgrund des Lebensstils der meisten Patienten nach der Diagnose generell sehr schlecht.

Nur 5-10 % der Patienten mit Lungenkrebs im Stadium 3B überlebt dabei länger als 5 Jahre.
Patienten, die einer Chemotherapie unterzogen werden, haben eine höhere Lebenserwartung, wenn sie einen gesunden Lebensstil führen.
Die Prognose bei Lungenkrebs fällt für Patienten, die sich einer Chemotherapie unterziehen, besser aus, ihre Fünfjahresüberlebensrate liegt bei 15-20 %. Diese Statistiken sind jedoch wenig aussagekräftig, da sie nicht berücksichtigen:

  • genetische Aspekte,
  • den Lebensstil der Patienten.

 

Lungenkrebs im vierten Stadium

Dies ist das gravierendste Stadium, da hier keine Behandlung mehr möglich ist. Der Krebs hat sich auf andere Körperbereiche ausgeweitet und man kann lediglich:

  • den Schaden begrenzen,
  • die Symptome lindern.

Das Endstadium oder Lungenkrebs im vierten Stadium ist eine irreversible Erkrankung, bei der sich die Krebszellen in gesunde Organe des Körpers ausgebreitet haben (Fernmetastasen).

Die Symptome bei Lungenkrebs im 4. Stadium sind abhängig von der Lokalisierung des Primärtumors und der Metastasen.
Die Stadienbestimmung basiert auf der Ausbreitung des Tumors auf die Körperorgane.

Nach der Durchführung aller notwendigen diagnostischen Untersuchungen legt der Arzt eine Therapie und die Prognose des Lungentumors im vierten Stadium fest.
In der Endphase hat sich der Krebs vom Brustbereich auf andere Organe des Körpers ausgebreitet (Lungenmetastasen).

Eine symptomatische Behandlung ab dem Zeitpunkt der Diagnose ist wichtig, um den Krebs zu behandeln.

Therapie bei Lungenkrebs im 4. Stadium
Eine Chemo- oder Strahlentherapie erfolgt, um Krebszellen zu zerstören und den Krankheitsverlauf zu verlangsamen.
Eine operative Entfernung des erkrankten Bereichs ist im vierten Stadium nicht möglich, da dies nicht effektiv ist.

 

Wie lange lebt man? Prognose und Lebenserwartung

Die Überlebensrate hängt von der körperlichen Kondition des Patienten und der durchgeführten Behandlung ab.
In den meisten Fällen führt das dritte Stadium des Lungenkrebses zur 4. Phase, die tödlich ist.

HirnmetastasenFür die Prognose und die Lebenserwartung müssen unterschiedliche Faktoren berücksichtigt werden:

  • Alter,
  • Geschlecht,
  • individueller Gesundheitszustand,
  • Ausbreitung des Tumors,
  • Reaktion des Patienten auf die verabreichte Therapie usw.

Diese Faktoren spielen eine fundamentale Rolle bei der Prognose im Endstadium.

Die Tumoren mit der besseren Prognose und somit höherer Überlebensrate werden bei Patienten festgestellt, die:

  • keine Symptome aufweisen,
  • deren Symptome nur mit dem Primärtumor in Zusammenhang stehen.

Die Aussichten verschlechtern sich bei Patienten mit systemischen Symptomen, wie:

  • Appetitlosigkeit (Anorexie, 35 %),
  • Gewichtsverlust (40-50 %),
  • Schwäche (Asthenie, 30 %),
  • durch Metastasen verursachte Symptome.

In der Regel haben Patienten, die keine objektiven, klinischen oder im Labor nachgewiesenen Veränderungen aufweisen, eine geringere Wahrscheinlichkeit für Metastasen:

  • im Gehirn,
  • in den Knochen,
  • im Unterleib.

Die Überlebensrate ist im vierten Stadium sehr niedrig.
Nur 5-10 % der von einem Lungenkarzinom betroffenen Personen überlebt bis zu 5 Jahre.
Bei einem nicht-kleinzelligen Karzinom überlebt nur 10-15 % der Patienten bis zu 5 Jahre.
Im Vergleich zu anderen Krebsarten fällt die Prognose bei einem Lungenkrebs im 4. Stadium erheblich schlechter aus.

Die späte Diagnose ist einer der Hauptfaktoren für die niedrige Überlebensrate bei von Lungenkrebs betroffenen Patienten.

 

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