Schmerzen im Knie

Schmerzen am Knie kommen häufig und in jedem Alter vor; dafür gibt es zahlreiche Ursachen.

Eine eingehende Untersuchung ist wichtig, um den Ursprung der Symptome einschätzen und die angemessene Behandlungsform auswählen zu können.
Knieschmerzen können infolge einer Verletzung auftreten, wie Bänder- oder Knorpelrisse.

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Knie von oben.

Es gibt Erkrankungen, wie Arthritis, Gicht und Infektionen, die Knieschmerzen hervorrufen können.
Knieschmerzen lassen sich häufig nicht durch natürliche Heilmittel heilen. Physiotherapie und Kniebandagen können die Beschwerden lindern.

 

Ursachen

Knieschmerzen können durch Verletzungen, mechanische Störungen, Arthritis, Entzündungen und andere Erkrankungen verursacht werden.
Verletzung
Eine Knieverletzung kann Bänder, Sehnen, Knochen, Knorpel und die das Kniegelenk umgebenden Schleimbeutel betreffen.

 

Traumatisch bedingte Schmerzen

Schleimbeutelentzündung im Knie
Einige direkt auf das Knie erfolgte Verletzungen bewirken die Entzündung der Schleimbeutel, das sind kleine, mit Flüssigkeit gefüllte Säckchen, die die Geleitbewegung der Sehnen und Bänder im Außenbereich des Kniegelenks begünstigen.
Die häufige Wiederholung bestimmter Kniebewegungen und ständiges Arbeiten auf den Knien, kann dazu führen, dass sich Flüssigkeit im Kniegelenk ansammelt, was als Schleimbeutelentzündung (Bursitis) oder “Hausmädchen-Knie” bezeichnet wird.

 

Entzündung des Hoffa-Fettkörpers

Der Hoffa-Fettkörper ist eine Struktur im Kniegelenk, die aus Fett  besteht und unter der Kniescheibe liegt, direkt hinter dem Kniescheibenband.
In dieser Position hat es die Aufgabe, Stöße im vorderen Kniebereich abzudämpfen.
Der Hoffasche Fettkörper kann sich infolge einer direkten Gewalteinwirkung auf die Kniescheibe entzünden und zwischen dem Gelenkknorren des Oberschenkelknochens (Femurkondyle) und der Kniescheibe eingeklemmt werden.
Da es sich um eine der empfindsamsten Strukturen des Kniegelenks handelt, ist dieses Syndrom äußerst schmerzhaft.
Die Schmerzen nehmen bei Kniestreckung zu.

Symptome

  • Schmerzen und Schwellung unter der Kniescheibe.
  • Die Patienten können unter Überstreckung (Hyperextension) des Kniegelenks leiden, was auch als Hohlknie oder Genu recurvatum bezeichnet wird.
  • Positiver Hoffa-Test: Der Patient liegt mit angewinkelten Beinen auf dem Rücken; der Untersucher drückt mit beiden Daumen entlang der Seiten des Kniescheibenbandes, während der Patient das Bein streckt.
    Hat der Patient dabei Schmerzen, ist das als positives Zeichen für die Entzündung des Hoffa-Fettkörpers zu werten.

Behandlung

  • Ruhe.
  • Vermeidung von körperlichen Aktivitäten, die die Situation verschlimmern, wie das Laufen; gegen Radfahren ist dagegen nichts einzuwenden.
  • Eis oder Kältetherapie zur Linderung von Schmerzen und Entzündung.
  • Physikalische Physiotherapie, wie Laser– oder Tecar-Therapie.

Wenn die vorgeschriebene Behandlungsweise eingehalten wird, liegen die Heilungszeiten bei etwa 2 Wochen.

 

Meniskusverletzung

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Deutlicher Meniskusschaden auf der linken Seite.

Der Meniskus besteht aus hartem und elastischem Knorpel und liegt wie ein Stoßdämpfer zwischen Schienbein und Oberschenkelknochen.
Der Meniskus kann reißen, wenn das Knie bei standfestem Fuß abrupt gedreht wird (Torsion).

 

Vorderer Kreuzbandriss (VKB-Ruptur)

Eine Läsion des VKB bezeichnet den Riss eines der vier Bänder, die das Schienbein mit dem Oberschenkelknochen verbinden.
Ein vorderer Kreuzbandriss kommt häufig im Basketball, Fußball und bei anderen Sportarten mit raschen Richtungswechseln vor.

 

Luxation der Kniescheibe (Patella)

Diese häufig auftretende Verletzung entsteht durch direkte Gewalteinwirkung oder heftige Streckung des Beins, wie es oft beim Tennis oder Volleyball geschieht.
Frauen, Übergewichtige und Jockeys sind vermehrt von einer Kniescheibenluxation betroffen.
Zeichen und Symptome: Bei der Verletzung springt die Kniescheibe (Patella) aus ihrem Sitz und Beugen und Strecken des Kniegelenks bereiten Probleme.
Behandlung: Der Arzt renkt die Kniescheibe wieder ein (Reposition).
Auch wenn die Kniescheibe von selbst wieder in ihre normale Position zurückkehrt, muss eine Röntgenuntersuchung durchgeführt werden, um festzustellen, ob eine Fraktur vorliegt.
Ist die Kniescheibe eingerenkt und liegt keine Fraktur vor, wird das  Kniegelenk für drei Wochen in einer Kniebandage ruhig gestellt, damit die die Patella umgebenden Weichteilstrukturen heilen können. Anschließend müssen Kräftigungsübungen durchgeführt werden, um die Kniescheibe in ihrer Position zu halten.
Die Genesungszeiten liegen bei 30-40 Tagen.

 

Luxation des Kniegelenks

Die Luxation oder Verrenkung des Kniegelenks ist ein medizinischer Notfall, weil die untere Extremität gefährdet ist.
Es ist eine seltene Verletzung, die infolge einer besonders schweren Gewalteinwirkung auf das Knie eintritt.
Bei einer Knieluxation verschiebt sich der Unterschenkel im Hinblick auf den Oberschenkel, und die Ausrichtung des Schienbeins stimmt nicht länger mit der des Oberschenkelknochens überein.
Häufig kommt es zu einem Riss der Kniebänder, aber auch der Arterien und Nerven.

Wenn Arterienverletzungen nicht behandelt werden, bleibt der untere Teil des Beins ohne Blutversorgung.
In diesem Fall kann es zu einer Amputation kommen.
Nervenläsionen stellen keine Lebensgefahr dar, aber sie führen zu Kraft- und Sensibilitätsverlust.
Diese Verletzung kann bei einem Auto- oder Sportunfall verursacht werden.

Zeichen und Symptome
Knieverrenkungen sind sehr schmerzhaft und haben eine sichtbare Verformung des Knies zur Folge.
Viele Luxationen renken sich spontan wieder ein.
Patienten berichten, dass sie während der Verletzung ein dumpfes Geräusch vernommen haben.

Behandlung
Der Arzt muss das Knie unverzüglich wieder einrenken (reponieren), die Knochen also wieder in ihre natürliche Position bringen.
Danach bleibt der Patient zur Beobachtung im Krankenhaus, wo eine Reihe von Tests durchgeführt werden, die die Verletzung von Arterien und Nerven untersuchen.
Liegt eine solche Verletzung vor, muss eine operative Versorgung erfolgen.

 

Mechanische Störungen

Fremdkörper
Bei einer Verletzung löst sich zuweilen ein Meniskus- oder Knorpelstück und bewegt sich frei im Gelenkraum.
Das muss nicht zwangsläufig zu Problemen führen, aber wenn der Fremdkörper in den Bewegungsbereich des Kniegelenks gerät, kann in der letzten Bewegungsphase eine Streck- oder Beugehemmung (Blockade) auftreten.

Das iliotibiale Bandsyndrom, Tractussyndrom oder Läuferknie macht sich bemerkbar, wenn sich das Hüfte und Schienbein verbindende Band (Tractus iliotibialis) verkürzt und gegen die Außenseite des Oberschenkelknochens reibt.
Läufer sind die Sportler, die am häufigsten unter dem iliotibialen Bandsyndrom leiden.
Der Schmerz tritt an der Gelenkaußenseite auf.

Hüft- oder Fußschmerzen
Wenn die Hüfte oder der Fuß schmerzt, hinkt der Betroffene meistens, um die schmerzhaften Gelenke vom Körpergewicht zu entlasten.
Diese unnatürliche Gangart kann das Knie überbeanspruchen.
In einigen Fällen können die Hüft- bzw. Fußbeschwerden fortgeleitete Schmerzen am Knie verursachen.

Patellofemorales Schmerzsyndrom ist ein allgemeiner Begriff für Schmerzen zwischen Kniescheibe (Patella) und Oberschenkelknochen (Femur), an der Stirnseite des Gelenks.
Das patellofemorale Schmerzsyndrom macht sich häufig bei Sportlern, und hier besonders bei jungen Menschen bemerkbar, deren Kniescheibe nicht korrekt zu den Oberschenkelknorren ausgerichtet ist.
Die Kniescheibe ist in der Regel nach außen verschoben, wodurch auf einer Seite ein erhöhter Knorpelverschleiß verursacht wird.

Morbus Osgood-Schlatter

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Morbus Osgood-Schlatter.

Diese Erkrankung ist eine häufige Ursache für ein schmerzhaftes und geschwollenes Knie und trifft Jugendliche, vor allem wenn sie viel laufen und Fußball, Basketball oder Volleyball spielen.
Der Morbus Osgood-Schlatter verursacht Schwellung und Taubheitsgefühl am Knochenvorsprung knapp unterhalb der Kniescheibe.

Osteochondrosis dissecans
Die Osteochondrosis dissecans ist eine Erkrankung, bei der ein Knorpelfragment abgestoßen wird, das als freier Gelenkkörper (Gelenkmaus) enden kann.
Betroffen sind hauptsächlich Kinder und Jugendliche.
Zu den typischen Zeichen und Symptomen einer Osteochondrosis dissecans gehören:

  • Schmerzen, sie sind das Leitsymptom einer Osteochondrosis dissecans;
  • Gelenkblockade;
  • Schwäche;
  • eingeschränktes Bewegungsausmaß; in manchen Fällen kann  das Knie nicht vollständig gestreckt oder gebeugt werden;
  • Schwellung.

In der Regel genesen Kinder mit der Zeit, in manchen Fällen muss jedoch operiert werden.

 

Arthritis

Es gibt mehr als 100 verschiedene Gelenkerkrankungen:
Arthrose
Arthrose ist die gängigste Form von Arthritis, die Beschwerden werden durch Gelenkverschleiß verursacht.
Arthrose tritt auf, weil sich der Knorpel im Kniegelenk durch die Beanspruchung im Laufe der Zeit abnutzt.
Nachtschmerz ist ein Hinweis auf Arthrose, auch wenn sie nicht die einzige Ursache darstellt.
Typische Symptome sind Schmerzen, Bewegungseinschränkung und Schwellung.
Feuchtigkeit verstärkt die Beschwerden.

Rheumatoide Arthritis
Dies ist die schwächendsten Form von Arthritis und eine Autoimmunerkrankung, die praktisch jedes Gelenk des menschlichen Körpers befallen kann, unter anderem das Kniegelenk.
Auch wenn die rheumatoide Arthritis eine chronische Krankheit ist, können Stärke und Symptome schubweise auftreten.

Gicht
Diese Form von Arthritis tritt auf, wenn sich Harnsäurekristalle in den Gelenken ablagern.
Gicht trifft normalerweise den großen Zeh, kann aber auch im Kniegelenk in Erscheinung treten.

Pseudogicht
Pseudogicht wird häufig mit Gicht verwechselt; sie wird durch Kalziumkristalle  hervorgerufen, die sich in der Gelenkflüssigkeit ansammeln.
Die Kniegelenke werden am häufigsten durch Pseudogicht befallen.

Chondromalazia patellae
Diese Knorpelkrankheit der Kniescheibe besteht in einer Verdünnung der Knorpelschicht auf der Rückseite der Kniescheibe (Patella).
Sie ist eine häufige Ursache für tief sitzende Schmerzen und Steifigkeit im Kniegelenk.
Die Symptome machen sich nach langem Sitzen bemerkbar, beim Gehen, beim Treppensteigen und Radfahren im Anstieg.
Die Behandlung umfasst zunächst nichtsteroidale Antirheumatika wie Diclofenac (Voltaren®), Eispackungen und Ruhe.
Längerfristig sollten Kräftigungsübungen für den vorn im Oberschenkel liegenden Quadrizepsmuskel durchgeführt werden.

 

Infektionen (oder infektiöse Arthritis)

Gonorrhö (Tripper) ist eine sexuell übertragbare Krankheit, die das Kniegelenk infizieren kann.
Es gibt Organismen, die sich natürlicherweise auf der Haut  befinden und eine Infektion hervorrufen können, insbesondere wenn das Abwehrsystem des Körpers durch bestehende Krankheiten oder Medikamente außer Kraft gesetzt ist.
Zeichen und Symptome
Eine Knieinfektion verursacht Schmerzen und Schwellung.
Ein infiziertes Knie kann Fieber und Schüttelfrost hervorrufen.
Bei leichter Infektion tritt nicht zwangsläufig Fieber auf.
Behandlung
Schwellung und Schmerzen im Knie müssen sorgfältig untersucht werden.
Die Therapie sieht eine Antibiotikabehandlung und eventuell das Absaugen der Gelenkflüssigkeit bzw. eine chirurgische Drainage vor.
Genesungszeiten: Die Heilungsergebnisse sind davon abhängig, in welchem Stadium die Antibiotikabehandlung begonnen wird.
Die Infektion des Kniegelenks kann bleibende Knorpelschäden verursachen.

Septische oder bakterielle Arthritis
Es kann vorkommen, dass das Kniegelenk infiziert wird, wodurch Schwellung, Schmerzen und Rötung verursacht werden.
In der Regel erfolgt das Auftreten der Schmerzen ohne vorheriges Trauma. Wer an einer septischen Arthritis leidet, hat normalerweise Fieber.

 

 Überlastungsbeschwerden

Plicasyndrom

 

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Plicasyndrom

Beim Plicasyndrom werden die Beschwerden durch im Kniegelenk befindliche Geweberückstände aus der frühen Kindheitsentwicklung hervorgerufen.
Synoviale Falten (Plicae) sind Membranen, die das Kniegelenk in der Embryonalentwicklung in separate Bereiche unterteilen.
Diese Membranen bilden sich ab der zweiten dreimonatigen, fötalen Entwicklungsphase zurück.
Bei den Erwachsenen wird das Gewebe “Falte der inneren Gelenkhaut” oder Plica genannt.
Bei manchen Menschen ist die Plicafalte etwas größer und kann eine Entzündung hervorrufen.

Was ist das Plicasyndrom des Kniegelenks?
Die Gewebefalte an der Innenseite des Kniegelenks wird als “mediale Plica” bezeichnet und ist das Synovialgewebe, das sich am leichtesten entzündet.
Wenn das Knie gebeugt ist, ist die Plica direkter Gewalteinwirkung ausgesetzt, außerdem kann sie sich durch Überbelastung entzünden.

Die Diagnose erfolgt durch eine klinische Untersuchung oder Kniegelenksspiegelung (Arthroskopie).
Das Plicasyndrom kann mit einer Meniskusverletzung oder einem Springerknie verwechselt werden. Eine MRT ist nicht immer hilfreich, um ein Plicasyndrom zu diagnostizieren.

Die Behandlung sieht Schonung und entzündungshemmende Medikamente (nichtsteroidale Antirheumatika) vor.
In der Regel sind diese Maßnahmen bereits ausreichend, um die Entzündung zu lindern.
Zuweilen kann eine Kortisoninjektion in das Kniegelenk Nutzen bringen.

Lassen sich die Symptome durch konservative Behandlung nicht lindern, kann die Plica chirurgisch entfernt werden (Arthroskopie).

Springerknie

Die Tendinitis der Kniescheibensehne (auch Springerknie genannt) ist ein Degenerations- und Entzündungsprozess der Kniescheibensehne, die den Quadrizeps vorn am Oberschenkel mit dem Schienbein verbindet.
Sehnen sind Faserstränge, die Muskeln und Knochen miteinander verbinden.
Läufer, Skiläufer, Radfahrer und Sportler, die Sprungsportarten praktizieren, neigen zu dieser Tendinitis.

 

 Tumoren

Osteosarkom

Das Osteosarkom ist der häufigste, bösartige Knochentumor.
Die wissenschaftlichen Fortschritte der letzten 25 Jahre haben zu einer deutlichen Verbesserung der Behandlungsergebnisse geführt.
Durch die in der Chirurgie erzielten Fortschritte konnte außerdem die Lebensqualität der an Osteosarkom erkrankten Kinder und Jugendlichen verbessert werden.

Wer erkrankt an einem Osteosarkom?
Der Altersgipfel liegt zwischen dem 10. und 25. Lebensjahr.
Das hat die Forscher zu der Annahme bewogen, dass es einen Zusammenhang zwischen Erkrankung und Knochenwachstumsphase geben muss. Männliche Patienten sind fast doppelt so häufig betroffen wie weibliche.
Bei Kindern und Jugendlichen treten diese Tumoren in 80% der Fälle in der Nähe des Kniegelenks auf, am Knochenende von Oberschenkelknochen und Schienbein.

Zeichen und Symptome
Das Osteosarkom trifft vor allem die langen Röhrenknochen. Die Symptome sind Schmerzen und zuweilen Schwellung und Überwärmung.
Häufig wird die Entstehung erst erkannt, wenn das Kind bzw. der Jugendliche eine Verletzung erleidet.
Es ist jedoch nicht die Verletzung, die den Tumor verursacht hat, sie hat lediglich die Aufmerksamkeit des Arztes auf die Erkrankung gerichtet.
Die Bewegungsfähigkeit des Gelenks kann eingeschränkt sein.

Krankheitsstadien des Sarkoms
Die Einteilung in Krankheitsstadien erfolgt in Bezug auf die Klassifikationsmethode der Ärzte bei Krebserkrankungen.
Beurteilt werden dabei: Ort des Auftretens, Ausbreitung und Befall von Lymphknoten oder anderen Körperregionen, Größe, Wachstumsgeschwindigkeit und verschiedene andere Faktoren.

Das Osteosarkom wird anhand einer Probenentnahme (Biopsie) diagnostiziert.
Da sich die Erkrankung in andere Körperregionen, besonders in die Lungen, ausbreitet (metastasiert), kann der Arzt vor der Behandlung eine Röntgenuntersuchung oder Computertomographie des Thorax anordnen.
Die Behandlung erfolgt in erster Linie operativ. In der Regel entfernt der Chirurg den Tumor und einen Teil des umliegenden Gewebes (weiträumige Ausräumung), dann wird die Gliedmaße durch Einsetzen einer Prothese, Knochentransplantation oder andere Techniken rekonstruiert.
Bevor man sich jeglichen Eingriffen unterzieht, sollte ein Spezialist der chirurgischen Onkologie zu Rate gezogen und eventuell eine Zweitmeinung eingeholt werden.

 

Risikofaktoren bei Knieschmerzen

Es gibt verschiedene Faktoren, die das Risiko für Beschwerden am Kniegelenk erhöhen, dazu gehören:

  • Übergewicht. Bei Fettleibigkeit und Übergewicht ist das Kniegelenk einer höheren Belastung ausgesetzt und das bereits bei ganz gewöhnlichen Alltagstätigkeiten wie Gehen oder Treppensteigen. Die Überbelastung erhöht die Arthrosegefahr, weil die Degeneration des Knorpels beschleunigt wird.
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Deutliche Varus-Stellung des linken Kniegelenks (O-Bein).

Mechanische Störungen. Strukturelle Anomalien, wie Beinlängendifferenz, Kniefehlstellungen (O- oder X-Beine) und Plattfüße können das Auftreten von Kniebeschwerden begünstigen.

  • Unzureichende Flexibilität oder Muskelkraft.
    Mangelnde Muskelraft und Flexibilität gehören zu den Hauptursachen für Knieschmerzen. Verkürzte oder schwache Muskeln geben nicht genug Halt, weil sie die auf das Kniegelenk ausgeübte Spannung nicht in ausreichendem Maße aufnehmen.
  • Sport. Bestimmte Sportarten beanspruchen das Kniegelenk übermäßig. Alpine Skifahrer mit ihren starren Skischuhen riskieren Stürze und Verstauchungen, die Sprünge bei Basketball und Volleyball  verursachen Gelenktraumata, beim Joggen erhöht die Dauerbeanspruchung des Kniegelenks die Verletzungsgefahr.
  • Vorverletzungen. Eine alte Knieverletzung (beispielsweise eine Verrenkung des Knies) erhöht die Wahrscheinlichkeit für weitere Beschwerden.

 

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