Lungenkrebs

Lungenkrebs ist eine bösartige Neubildung in dem betroffenen Organ.

Diese Tumormasse dehnt sich mit der Zeit aus, führt zum Versagen des Organs und bildet Metastasen.
Krebs gefährdet den gesamten menschlichen Körper.

Das Tumorwachstum bestimmt die Zunahme der Zellen in der betroffenen Region.

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Wichtig ist, das Stadium des Lungenkarzinoms zu ermitteln, um den Schaden beurteilen zu können.

Es gibt 2 Arten von Lungentumoren:

  1. Das kleinzellige Lungenkarzinom wird durch Rauchen verursacht und kann nur durch einen operativen Eingriff behandelt werden. Die Stadien des kleinzelligen Lungenkarzinoms unterscheiden sich leicht von den Standardstadien.
  2. Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom kommt dagegen seltener vor und kann nur mithilfe einer Strahlen- und Chemotherapie geheilt werden. Die Tomorklassifikation des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms ist in 4 Standardstadien unterteilt.

 

Arten von Lungenkrebs

Über 90% der Primärtumoren entwickeln sich in den Bronchien, in einem der beiden Hauptäste der Luftröhre. Dies wird als bronchogenes Karzinom bezeichnet und umfasst das kleinzellige Karzinom sowie das Adenokarzinom, das großzellige Karzinom und das Plattenepithelkarzinom. Die letzen drei dieser Formen werden als nicht-kleinzellige Lungenkarzinome bezeichnet.

Plattenepithelkarzinom
Das Plattenepithelkarzinom wird auch Schuppenzellenkarzinom oder epidermoides Karzinom genannt. Dieser Tumor entsteht in den Bronchien und wird in der Regel durch Auftreten von Bluthusten diagnostiziert.


Adenokarzinom
Das bronchioalveoläre Karzinom der Alveolarwand gehört zu den Adenokarzinomen. Es ist die häufigste Form von nicht-kleinzelligem Lungenkarzinomen. Es wird bei Nichtrauchern beobachtet, insbesondere bei Frauen. Die Diagnose dieser Krebsart erfolgt möglicherweise erst lange Zeit nach ihrer Entstehung.

Großzelliges Karzinom
Das großzellige Lungenkarzinom kommt seltener vor und betrifft nur 10% der Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom. Es unterscheidet sich vom Adenokarzinom aufgrund seiner peripheren Lage.

Bronchioloalveoläres Karzinom
Ein weniger aggressiver Untertyp des Adenokarzinoms ist das bronchioloalveoläre Karzinom.
Dieser Tumor betrifft die Lungenbläschen (Alveolen).

 

Symptome des Lungenkarzinoms

Diese Erkrankung rechtzeitig zu diagnostizieren ist schwierig, da die ersten Symptome oft sehr unscheinbar sind.

Wenn sich die Symptome massiver äußern, ist es bereits zu spät, da dann die Krankheit bereits in ein fortgeschrittenes Stadium getreten ist.

Symptome, die auf Lungenkrebs hinweisen können, sind:

  • anhaltender Husten, der sich mit der Zeit verschlimmert;
  • Husten mit Auswurf und Blut, auch Hämoptoe genannt;
  • Brustschmerzen;
  • Atemnot;
  • Heiserkeit;
  • Asthma;
  • andauernde Müdigkeit;
  • unfreiwilliger Gewichtsverlust;
  • Appetitverlust;
  • Hals- und Gesichtsschwellung;
  • hartnäckige Lungenentzündung und Bronchitis;
  • Schluckbeschwerden;
  • Anomalien an Fingern und Nägeln, wie ein übermäßiges Wachstum des Gewebes an den Fingerkuppen;
  • blasse oder bläuliche Haut;
  • Atrophie oder Muskelschwund;
  • Schwellung oder Gelenkschmerzen;
  • Knochenschmerzen;
  • hängende Augenlider.

Erste Symptome von Lungenkrebs
Meist zeigen sich keine frühzeitigen Symptome. Wenn die Erkrankung ein fortgeschrittenes Stadium erreicht, zeigen sich auch die Symptome.
Daher ist es schwierig, ein Lungenkarzinom frühzeitig zu diagnostizieren.

 


Stadienbestimmung

Die Stadieneinteilung bei Lungenkrebs ist ein wichtiges Studienfeld, da es Medizinern hilft festzustellen, wie weit der Tumor gewachsen ist. Je nach Entwicklungsstand und Schwere legt der Arzt eine Prognose des Karzinoms und die Therapie fest.

Stadium I
Das Tumorgewebe befindet sich im Anfangszustand und hat sich noch nicht verbreitet. Daher kann es leicht durch einen operativen Eingriff entfernt werden.

Stadium II
In diesem Stadium breitet sich der Tumor langsam in die angrenzenden Bereiche aus. Die meistbetroffenen Bereiche sind:

  1. angrenzende Lymphknoten;
  2. Zwerchfell;
  3. Lungenwand;
  4. Thoraxwand;
  5. äußere Herzwand.

Stadium III
In diesem Stadium entwickelt sich der Tumor weiter und kann sich in die Blutgefäße ausbreiten, die die Lunge mit dem Herzen verbinden. Diese Phase ist extrem gefährlich und irreversibel.

Lungenkrebs,KrebsDas 3. Stadium wird in zwei Unterarten unterteilt.
In der ersten Phase, 3A genannt, ist der Tumor auf einen Körperbereich begrenzt.
In der zweiten Phase, 3B genannt, verbreitet sich der Tumor aggressiv.
Bei den meisten Patienten ist ein Tumor in Phase 3B schwer operativ zu entfernen und die Behandlung beschränkt sich auf die Strahlentherapie.
Nur 5-10% der Patienten überlebt dabei länger als 5 Jahre.
Patienten, die einer Chemotherapie unterzogen werden, haben eine höhere Lebenserwartung, wenn sie einen gesunden Lebensstil führen.
Die Prognose bei Lungenkrebs fällt für Patienten, die sich einer Chemotherapie unterziehen, besser aus, ihre Fünfjahresüberlebensrate liegt bei 15-20%. Diese Statistiken sind jedoch recht unzuverlässig, da sie genetische Aspekte und den Lebensstil der Patienten nicht berücksichtigen.

Überlebensrate bei Lungenkrebs im 3. Stadium
Die Überlebensrate bei Lungenkrebs im 3. Stadium hängt von der Therapie und vom allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten ab. Die durchschnittliche Überlebensrate liegt jedoch zwischen 7 und 17%.
Die Prognose bei Lungenkrebs ist aufgrund des Lebensstils der meisten Patienten nach der Diagnose generell sehr schlecht.

 

Lungenkrebs im vierten Stadium

Dies ist das schlimmste Stadium, da hier keine Behandlung mehr möglich ist. Der Krebs hat sich auf andere Körperbereiche ausgeweitet und die einzige Möglichkeit ist, den Schaden zu begrenzen.
Das Endstadium oder Lungenkrebs im vierten Stadium ist eine irreversible Erkrankung, bei der sich die Krebszellen in gesunde Organe des Körpers ausgebreitet haben.

Lungenkrebs,MetastasenSymptome bei Lungenkrebs im 4. Stadium
Die Stadienbestimmung basiert auf den Symptomen, die sich bei dieser Erkrankung während der Ausbreitung im Körper zeigen.
Da die ersten Anzeichen sehr irreführend sind, zeigt sich diese gefährliche Krankheit erst, wenn die Symptome sehr schwerwiegend geworden sind.
Eines der ersten Symptome ist Husten mit Spuren von Blut, der sich gemeinsam mit Brustschmerzen manifestiert. Der Husten kann chronisch werden. Man kann vor allem in liegender Position unter Atemnot leiden.
Man kann auch ein Gefühl von Druck auf der Brust verspüren, so als läge ein Stein darauf.
Schluckschwierigkeiten und ein brennendes Gefühl in der Speiseröhre sind weitere Symptome für Lungenkrebs.
Man verspürt einen moderaten Schmerz am Brustbein (Sternum), der stärker werden und sich auf Schultern, Hals und Wirbelsäule ausweiten kann.
Heiserkeit und Stimmverlust können auch bei Patienten im Endstadium des Lungenkrebses auftreten.
In der Endphase hat sich der Krebs vom Brustbereich auf andere Organe des Körpers ausgebreitet (Lungenmetastasen).
Man kann diagnostische Untersuchungen, wie eine Thorax-Röntgenaufnahme, Blutuntersuchungen und eine Biopsie durchführen, bei der ein Pathologe das entnommene Gewebe untersucht, um die Schwere der Erkrankung festzustellen.
Der Patient kann auch mit CT, MRT und PET (Positronen-Emissions-Tomographie) untersucht werden.
Nach der Durchführung aller notwendigen diagnostischen Untersuchungen legt der Arzt eine Therapie und die Prognose des Lungentumors im vierten Stadium fest.

Eine symptomatische Behandlung ab dem Zeitpunkt der Diagnose ist wichtig, um den Krebs zu behandeln.
Eine Chemo- oder Strahlentherapie erfolgt, um Krebszellen zu zerstören und den Krankheitsverlauf zu verlangsamen.
Eine operative Entfernung des erkrankten Bereichs ist im vierten Stadium nicht möglich, da dies nicht effektiv ist.
Für die Prognose und die Lebenserwartung müssen unterschiedliche Faktoren berücksichtigt werden.
Wichtig ist, das Alter, das Geschlecht, den individuellen Gesundheitszustand, die Ausdehnung des Tumors, die Reaktion des Patienten auf die verabreichte Therapie usw. zu kennen. Diese Faktoren spielen eine fundamentale Rolle bei der Prognose im Endstadium.
Die Überlebensrate ist im vierten Stadium sehr niedrig.
Nur 5-10% der von einem kleinzelligen Lungenkarzinom betroffenen Personen überlebt bis zu 5 Jahre.
Bei einem nicht-kleinzelligen Karzinom überlebt nur 10-15% der Patienten bis zu 5 Jahre.
Im Vergleich zu anderen Krebsarten fällt die Prognose bei einem Lungenkrebs im 4. Stadium erheblich schlechter aus.

 

Wie lange lebt man? Prognose und Lebenserwartung

Die Überlebensrate hängt von der körperlichen Kondition des Patienten und der durchgeführten Behandlung ab.
In den meisten Fällen führt das dritte Stadium des Lungenkrebses zur 4. Phase, die tödlich ist.
Die Lebenserwartung beträgt durchschnittlich 5 Jahre.
Die späte Diagnose ist einer der Hauptfaktoren für die niedrige Überlebensrate bei von Lungenkrebs betroffenen Patienten.