Hausmittel bei Knöchelschwellung

Geschwollene Füße? Heilmittel und natürliche Kuren zur Verringerung der Schwellung
Geschwollene, müde und schmerzende Füße, die Schuhe passen nicht und die Strümpfe hinterlassen Eindrücke um die Fußgelenke. Es gibt viele Ursachen, die zu Schwellungen, auch als Ödem bekannt, führen können.

Zum Glück ist es möglich, die Füße zu Hause zu behandeln.

Füße,geschwollen,Knöchel,geschwollene,SchwellungViele gesunde Menschen bemerken einfache Dinge, die zu Schwellungen der Füße führen können, zum Beispiel der Aufenthalt in einem Flugzeug, eine schlaflose Nacht oder eine salzige Mahlzeit.

 

Übungen bei geschwollenen Füßen

1. Yoga machen
Körperliche Betätigung kann helfen, die Durchblutung zu verbessern und Yoga ist eine großartige Möglichkeit, sich zu bewegen und dabei auf das Kreislaufsystem zu konzentrieren.
Natürlich sollte vor den Yogaübungen mit dem Arzt gesprochen werden, vor allem dann, wenn das zuvor noch nie geschehen ist.
Wer zum ersten Mal Yoga machen möchte, dem empfehle ich, einen Anfängerkurs mitzumachen.
Ein Yoga-Lehrer kann helfen, eventuelle Bedenken bezüglich des Yoga zu überwinden. Er stellt auch sicher, dass die einzunehmenden Positionen richtig sind und ist in der Lage, zusätzliche Haltungen vorzuschlagen, um die Schwellungen der Füße zu verringern.
Hat man einmal das Einhalten einer Position erlernt, kann man zu Hause damit fortfahren. Doch gewöhnlich tendiert ein Mensch, der keine feste Verpflichtung hat, dazu, es aufzuschieben oder zu vergessen.

2. Einfache Übungen zur Verringerung der Schwellung
Die Wadenmuskeln wie eine Pumpe benutzen, um die Schwellung zu verringern. Einer der Wege, auf denen auf natürliche Weise das Blut zum Herzen transportiert wird, ist die Kontraktion der Wadenmuskeln, einschließlich des Musculus gastrocnemius und des Musculus soleus, der Muskeln, die verwendet werden, um das Fußgelenk zu beugen und zu strecken. Um die Vorteile dieses Pumpsystems bei geschwollenen Füßen zu nutzen, gibt es eine Übung, die Tanzlehrer „kurze Spitze, lange Spitze“ nennen. Bequem mit ausgestreckten Beinen auf dem Bett, dem Sofa oder auf dem Boden sitzen. Die Zehen nach vorn strecken (es ist dieselbe Bewegung, die man macht, wenn man sich auf die Zehen stellt). Für einige Sekunden angespannt halten und dann die Zehenspitze zur Decke (oder zum Kopf hin) richten. Nochmal für einige Sekunden angespannt halten und wiederholen. Wird der Fuß auf diese Weise bewegt, drücken die Muskeln die Beinvenen derart zusammen, dass es dem Blut hilft, gegen die Schwerkraft wieder zum Herzen zu fließen.

3. Schwimmen
Schwimmen oder im Wasser Schweben kann bei geschwollenen Knöcheln und Beinen helfen. Der Wasserdruck kann dazu beitragen, eine gute Durchblutung in den Beinen aufrechtzuerhalten und das Schweben im Wasser verleiht dem Kreislauf eine Pause von den ständigen Einflüssen der Schwerkraft. Steht kein Schwimmbad zur Verfügung, kann man im Fitness-Studio fragen, was sie anzubieten haben.

 

Bäder und Fußbäder


1. Bei Schwellungen Wechselbäder anwenden
Das ist eine vorzügliche Methode, die Zirkulation zu verbessern, indem die Füße in ein heißes Fußbad und sofort danach in ein kaltes Bad getaucht werden.
Bei dieser Therapie werden die Beine für 30 Sekunden in eine Fußbadewanne mit heißem Wasser getaucht. (Natürlich vor dem Eintauchen der Füße die Temperatur prüfen. Ist sie noch zu heiß, das Bad etwas abkühlen lassen).
Sind die Beine für 30 Sekunden im heißen Wasser, muss man sie herausnehmen und für 30 Sekunden in ein Fußbecken mit kaltem Wasser tauchen.
Die gleiche Regel gilt für kaltes Wasser, man muss die Füße nicht in Eiswasser geben, doch sollte es frisch sein, einige Grad unter der Raumtemperatur.
Nach 20 Minuten Wechselbad können die Füße abgetrocknet werden.

Das gleiche Prinzip gilt beim Wassertreten, bei der man praktisch in zwei separaten Becken geht, in einem mit warmem Wasser von etwa 32°-35°C und einem anderen mit einer Temperatur um etwa 20°C.
Der Boden der Becken ist mit Kieselsteinen belegt, um die Durchblutung anzuregen.
Es handelt sich um eine Gefäßgymnastik, bei der zuerst die Gefäßerweiterung und dann die Gefäßverengung provoziert werden.

2. Fußbad in Tonic-Wasser
Das könnte etwas seltsam erscheinen, doch das Eintauchen in ein Fußbecken mit zimmerwarmem oder kaltem (wenn dies keine Beschwerden bereitet) Tonic-Wasser scheint Schwellungen zu verringern. Chinin und die Blasen können eine Entzündung mindern und offen gesagt fühlt sich großartig an, wenn man die geschwollenen Füße einfach in die kühle Flüssigkeit taucht.


3. Ätherisches Öl der Pampelmuse
Ein warmes Bad kann bei Schwellungen helfen. Man kann dazu ein paar Tropfen ätherisches Pampelmusenöl ins Wasser geben.
Man kann auch nur einen Eimer mit warmem Wasser füllen und ein Fußbad nehmen.
Wenn die Bäder nicht zusagen, kann man wenige Tropfen Pampelmusenöl mit etwas süßem Mandelöl und Olivenöl mischen und auf Füßen und Beinen einmassieren.
Wenn man Füße, Knöchel und Waden massiert, muss der Druck dabei noch oben statt nach unten gerichtet sein, oder man führt kreisende Bewegungen aus.

4. Fußbad in Salzwasser
Eine andere Art, das Bad zu verbessern, ist die Hinzugabe von etwas Epsom-Salz.
Ist man allein und hat geschwollene Füße und Knöchel, kann man, wie beim Pampelmusenöl, auch ein Fußbad in einem Eimer durchführen.
Sind die Waden geschwollen, ist ein Wannenbad jedoch besser.
Epsom-Salze wirken Wunder bei geschwollenen Füße.

 

Massage und Lymphdrainage bei Knöchelschwellung

Besser ist, wenn diese durch einen Freund, einen Partner oder von einem Spezialisten durchgeführt wird, weil es schwierig ist, bei gebeugtem Knie eine gute Durchblutung aufrecht zu halten.
Lymphdrainage,Massage,Füße,Beine,Knöchel,Schwellung,geschwolleneDie manuelle Lymphdrainage wird mit leichtem Druck von den Zehen aus in Knierichtung durchgeführt. Das entfernt die Flüssigkeit, die sich in den Füßen angesammelt hat und schiebt sie zu den Nieren, von wo aus sie aus dem Körper geleitet werden kann.
Ein Masseur kann bei geschwollenen Füßen und Knöcheln Wunder wirken.
Man sollte sich nicht scheuen, das Problem zu erwähnen, wenn man zu einem Behandlungstermin kommt. Dadurch kann sie oder er die Aufmerksamkeit darauf richten, wie die Durchblutung an den unteren Extremitäten verbessert werden kann.
Schwangeren wird empfohlen, einen Therapeuten zu konsultieren, der auf pränatale Massage spezialisiert ist.
Ein Therapeut für pränatale Massage ist viel besser darüber unterrichtet, wie die Frau möglichst bequem positioniert werden kann.

 

Diät und Ernährung

Was sollte man essen, um Fußschwellungen zu vermeiden?
Salzige Speisen halten Wasser zurück und unterstützen Schwellungen in den Füßen. Viele Nahrungsmittel, wie Tiefkühlvorspeisen und Fertigsuppen haben einen extrem hohen Natriumgehalt.
Natrium erhöht auch den Blutdruck, was ein Grund ist, mit dem behandelnden Arzt über eine Veränderung in der Ernährung zu sprechen.
Darauf achten, hydriert zu bleiben, denn je mehr Wasser dem Körper zugeführt wird, desto weniger Flüssigkeit sucht der Körper zu speichern.
Viel Wasser trinken ermöglicht dem Körper, angesammelte Flüssigkeiten auszuscheiden.

Nahrungsergänzungsmittel
Ein Magnesiumpräparat ausprobieren.
Magnesiummangel kann zu Ödemen führen. Durch ein Ergänzungsmittel können Schwellungen verringert werden.
Die meisten Empfehlungen, die ich gesehen habe, beriefen sich auf 200 mg zweimal täglich. Doch wer schwanger ist, sollte vor der Einnahme mit dem Arzt sprechen.
Die benötigte Menge an Magnesium sind 350 mg am Tag und der Arzt kann nicht weitere 400 mg verordnen, da durch die tägliche Nahrungsaufnahme bereits eine ziemliche Menge zugeführt wird.
Es gibt Frauen, die ab dem sechsten Monat ihrer Schwangerschaft am Abend 250 mg Magnesium einnehmen und das kann sich enorm auf die Schwellung auswirken, ohne Änderungen im Lebensstil oder in der Ernährung vorzunehmen.

Viel trinken
Überschüssiger Salzgenuss ist ein Faktor, der zu Schwellungen beiträgt. Vermehrte Wasseraufnahme kann das Salz im Körper jedoch verdünnen.
Das Ziel sind 8-10 Gläser Wasser pro Tag, um das Problem zu beheben.
Man kann Gurkenwasser mit Zitronensaft trinken. Es genügt, zwei Gurkenscheiben und etwas Zitrone auszudrücken und vor dem Trinken in das Glas zu geben.
Beide Früchte haben entzündungshemmende Eigenschaften. Wenn man also Wasser mit diesen Substanzen trinkt, verringert dies die Schwellungen an den Füßen.

 

Lokale Kräuterbehandlungen und Cremes bei Fußschwellungen

Kräuter zur lokalen Behandlung von Schwellungen auftragen. Eine wirksame Mischung wird aus Zitronensaft, Milch, Zimt. Olivenöl und Wasser zubereitet. Alle Zutaten in einer kleinen Schüssel vermengen und auf die geschwollenen Bereiche für 20 Minuten auftragen. Man kann auch die Füße in einer Lösung aus Wasser und Natriumbikarbonat baden. Eine andere beliebte Therapie bei geschwollenen Füßen und Knöcheln ist ein Fußbad mit Wasser und ätherischen Ölen von Pfefferminze, Zitrone und Eukalyptus.

Teebaumöl kann zur Stimulation der Durchblutung und Beseitigung von Fußschwellungen aufgetragen werden.
Vor dem Schlafengehen Teebaumöl auftragen, denn im Bett liegend wird der Blutrückstrom zum Herzen begünstigt

Ton
Ton ist eine Substanz, die antiödematöse, also abschwellende Eigenschaften hat.
Es gibt Menschen, die ein Glas Wasser mit Ton gegen einen aufgeblähten Bauch trinken.
Bei geschwollenen Füßen wird empfohlen, eine Packung aus Wasser und grünem Ton aufzulegen. Dazu den Lehm auf der Fußoberfläche verteilen und mit einer Bandage abdecken.
Für einige Stunden einwirken lassen. Sobald der Lehm trocknet, beginnt er über die Poren der Haut Flüssigkeit aus dem Fuß zu absorbieren.

 

Tipps, um Schwellungen vorzubeugen

1. Schuhe
Bequeme Schuhe tragen, um Schwellungen der Füße zu verhindern oder zu lindern. Manchmal ist die Schwellung ein Zeichen dafür, dass den Fuß etwas schädigt, vor allem beim Gehen oder beim Stehen.
Was man vermeiden sollte, ist das Tragen von zu engen Schuhen oder hohe Absätze.
Nach meinen Erfahrungen können auch Schuhe mit zu niedrigen Absätzen Schwellungen verursachen.

 

2. Kinesio-Taping

Taping,kinesio,Schwellung,Knöchel,Füße,geschwollen

Taping bei Knöchelverstauchung, Schwellung des Fußes und des Knöchels
Wirkung: Drainage. Form: Zwei gefächerte Streifen. Länge: 25 cm. Die Streifen in Form eines doppelten Fächers über Kreuz auf dem Knöchel anbringen. Den Knöchel in gestreckte Position bringen und ohne Zug aufbringen.

3. Kompressionsstrümpfe tragen
Stützstrümpfe können einer Fußschwellung verbeugen, vor allem im Stehen.
Man kann Kompressionsstrümpfe bekommen, die bis zum Knie oder bis hoch über den Oberschenkel reichen oder die nur Fuß, Knöchel und Waden umgeben.
Diese Hilfsmittel sind zuweilen schwierig zu ertragen, denn sie sitzen sehr eng am Bein, besonders im Sommer, wenn es warm ist, doch sich machen wirklich einen Unterschied aus.
Ich habe über so viel Zufriedenheit mit den Strümpfen gelesen, doch ich habe auch gesehen, dass sie anfangs ein tolles Gefühl vermittelten, nach etwa vier Stunden jedoch Krämpfe an den Beinen verursachten.
Man kann Kompressionsstrümpfe ohne Fußteil finden; das könnte eine gute Lösung sein, wenn diese Probleme auftreten.
Doch Vorsicht, denn Stützstrümpfe, die nicht den Fuß umgeben, können kontraproduktiv sein und die Schwellung unterhalb des Knöchels blockieren.

4. Füße hochlegen
Die Schwerkraft ist nicht hilfreich, wenn es sich um Ödeme handelt. Deshalb jedes Mal die Füße hochlegen, wenn es möglich ist.
Entspannt man sich am Abend, kann man die Beine auf ein paar Kissen legen. Idealerweise ist es wünschenswert, dass die Beine etwas höher als das Herz liegen.
Arbeitet man den ganzen Tag, muss man versuchen, die Beine unter dem Schreibtisch auf einen Hocker zu legen. Werden die Beine auch nur etwas höher gelagert, kann sich dies bereits sehr begünstigend auf die Schwellung auswirken, auch am Tag darauf.

 

Achtung
Eine häufige Ursache von geschwollenen Füßen ist die Schwangerschaft. Die Zunahme des Körpergewichtes und die Änderungen der Hormonspiegel, die mit der Schwangerschaft zusammenhängen, lassen die Beine anschwellen. Doch geschwollene Beine sind auch ein erstes Zeichen einer Präeklampsie, einer potenziell gefährlichen Erkrankung. Wer schwanger ist, sollte über seine geschwollenen Füße mit dem behandelnden Arzt sprechen, um eine Präeklampsie auszuschließen und eine Behandlungsmöglichkeit zu finden.
Auf diese Weise ist man dann beruhigt und muss keine negativen Auswirkungen auf das Kind befürchten.