Gelenkschmerzen: Behandlung und Ernährung

Welche Behandlung und Naturheilmittel bei Gelenkschmerzen angewandt werden, hängt von der Ursache und den damit verbundenen Symptomen ab; eine natürliche Ernährung und regelmäßige körperliche Betätigung sind auf jeden Fall hilfreich.

Symptome bei Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen können verstärkt werden durch:

  • Bewegung,
  • Druck,
  • große Anstrengung.

Gelenkschmerzen werden häufig durch Entzündungssymptome begleitet wie:

  • Schwellung,
  • Überwärmung,
  • Steifigkeit in den betroffenen Gelenken.

 

Therapie bei Gelenkschmerzen

– Heiße oder kalte Umschläge
Die Applikation kann erfolgen:

  • durch eine Dusche oder ein Bad,
  • durch das Auflegen einer Wärmeflasche.

– Hydrotherapie
Warmes Wasser kann den Druck auf Gelenke und Muskeln vermindern. Ein warmes Bad kann Gelenkschmerzen an Knien und Hüften lindern. Den betroffenen Körperbereich in warmem Wasser baden und leicht massieren, um die Durchblutung anzuregen.

– Massage
Massage ist eine gute Behandlungsmöglichkeit zur Linderung von Gelenkschmerzen an Knie und Hüfte.
Dabei sollte man sich immer an einen Experten für Massage wenden.
Zu Hause kann man zur Linderung der Schmerzen eine Selbstmassage durchführen.
Die Massagerichtung muss immer zum Herzen gerichtet sein.


– Heilmittel aus Großmutters Zeit
Produkte auf Basis natürlicher Kräuter wie Kurkuma- oder Löwenzahntee sind ein vorzügliches Mittel, um Gelenkschmerzen zu lindern oder ihnen vorzubeugen.

– Körperübungen
Werden Körperübungen durchgeführt, sollte man dabei die Schmerzgrenze nicht überschreiten.
Schmerz kann gemindert werden, indem man Übungen in einem Schwimmbecken mit warmem Wasser und viele Dehnübungen ausführt. Konstant durchgeführte Übungen und Stretching kräftigen die Gelenke und machen sie beweglicher.

– Physikalische Therapie
Ein Physiotherapeut, der auf manuelle und instrumentale Therapie spezialisiert ist, kann von Schmerzen im Gelenk entlasten.
Für das Knie sind die wesentlichen Therapiearten:

Bei Arthrose der Hand sind Ultraschalltherapie und Lasertherapie wirksam, die im Gegensatz zu den anderen Gerätetherapien einen eher oberflächlichen Effekt bewirken.
Paraffinbäder sind sehr wirkungsvoll, um die Gelenkschwellung in Fingern und Händen zu lindern.

– Alternative Behandlungsmethoden
Alternative medizinische Praktiken wie Akupunktur und Yoga können die Gelenkbeweglichkeit verbessern und auch den Schmerz verringern oder verhindern.

– Ruhigstellen des betroffenen Bereichs
Sind die Schmerzen sehr stark ausgeprägt, muss der betreffende Bereich entweder mit einer Schiene oder einer Bandage ruhig gestellt werden. Die Ruhigstellung des Gelenks sollte jedoch nur bei unerträglichen Schmerzen durchgeführt werden.

– Ruhen
Eine der besten Methoden zur Linderung von Gelenkschmerzen ist das Einhalten von Ruhe.
Dank der Ruhe schöpft der Körper die Energien, um die Schäden auf natürliche Weise zu reparieren.
Nach einer Übungs- und Trainingsphase erlaubt eine angemessene Erholungspause dem Körper, die Arbeitsbelastung auszugleichen und potentielle Gelenkbeschwerden zu vermeiden.

 

Diät und Ernährung bei Gelenkschmerzen

Die Ernährung gehört zu den wichtigsten Behandlungsformen bei Gelenkschmerzen.
Es gibt zwei Arten von natürlicher Ernährung (ohne verarbeitete Produkte), die vielen Menschen heilen konnten:

  1. Blutgruppendiät – die Grundlage bilden proteinreiche Nahrungsmittel und Gemüse. Je nachdem, welcher Blutgruppe man angehört, gibt es erlaubte und nicht erlaubte Lebensmittel. Solange die Symptome anhalten, sollte man auf jeden Fall versuchen, ein Nahrungsmittel nach dem anderen aus dem Ernährungsplan zu streichen, um herauszufinden, welches einem schadet.
  2. Die von Naturärzten und Hygienikern empfohlene Ernährungsweise ist vegan mit einem Rohkostanteil von mindestens 50 %. Auf diese Weise kann der Körper die Nahrung schnell verdauen, intestinale Fermentation und Fäulnis werden vermieden.

Diese beiden Ernährungsformen ermöglichen eine Gewichtsabnahme und Verminderung der Gelenkentzündung, weil die die Krankheiten verursachenden Toxine, die im Blut zirkulieren, abnehmen.

 

Naturheilmittel bei Gelenkschmerzen

Ergänzungsmittel
Hyaluronsäure ist der Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit, die sich naturgemäß im Körper befindet.
Die Hyaluronsäure:

  • schmiert die Gelenke,
  • mindert und verhindert Entzündungen.

Das Ergebnis ist ein frei bewegliches und schmerzfreies Gelenk, das in der Lage ist, eine weiter fortschreitende Degeneration zu verhindern.
Jahrelang haben Ärzte Hyaluronsäure zur Verminderung der Symptome bei Arthrose angewendet.
Heute gibt es Ergänzungsmittel, die eine ziemlich gute Wirkung haben.

Glucosaminsulfat ist ein Hauptbestandteil für Knorpelwachstum und die Gesundheit der Gelenke. Glucosaminsulfat ist nicht mit Glucosamin HCL zu verwechseln, das weniger wirksam ist.
Glucosaminsulfat hat eine höhere Qualität und hat sich als wichtige Komponente der Ergänzungsmittel bewiesen.
Chondroitinsulfat ist ein anderer wichtiger Bestandteil der Gelenke, denn es dient dazu, den Beginn von Arthrose und anderen degenerativen Erkrankungen des Knochens zu verhindern.

Homöopathische Heilmittel
In der Homöopathie bedient man sich der Arnica montana, die eine entzündungshemmende Wirkung für die Gelenke hat.