Allergische Hautreaktionen auf Nahrungsmittel, Medikamente und Insekten

Ursachen der allergischen Reaktion

Viele Menschen sind sich über die Reaktionen und Risikofaktoren der Allergie bewusst.


Nachfolgend sind die wichtigsten aufgezeigt.

1. Bestimmte Lebensmittel wie:

  • Erdnüsse,
  • Erdbeeren,
  • Trauben,
  • Meeresfrüchte (Muscheln und Krustentiere) wie: Garnelen, Venusmuscheln,
  • Bohnen,
  • Rucola,
  • Milchprodukte,
  • Weizen.

2. Kinder können Nahrungsmittelallergien haben. Es gibt über 160 allergene Lebensmittel.
Unter den Nahrungsmitteln, die allergische Reaktionen bei Kindern auslösen können, sind:

  • Milch,
  • Eier,
  • Nüsse,
  • Soja.

3. Menschen mit einer Gräserallergie müssen nicht nur Heu fürchten: einige Früchte und Gemüsesorten enthalten Proteine, die denen von Heupollen ähnlich sind.
Sie können eine allergische Reaktion verursachen, mit Juckreiz und Schwellung von:

  • Mund,
  • Gesicht,
  • Lippen,
  • Zunge,
  • Zäpfchen,
  • sowie einen Rachenverschluss.

Bekannt als orales Allergiesyndrom, kann diese Erkrankung auftreten, wenn sich das Immunsystem so verhält, als würde das in einigen Früchten und Gemüsesorten enthaltene Protein dem Pollen in der Luft gleichen.

4. Impfstoffe und Medikamente. Zu den Medikamenten, die eine Überempfindlichkeitsreaktion hervorrufen können, gehören:

  • Antibiotika wie Penicillin, Amoxicillin (Augmentin),
  • Sulfonamid (Drylin, Bactrim),
  • nicht steroidale Entzündungshemmer (Aspirin, Nurofen, Voltaren, Alrheumun, Ibuprofen),
  • Heparin,
  • Paracetamol (Ben-u-ron),
  • Vollnarkose und Lokalanästhesie (zum Beispiel beim Zahnarzt).


5. Andere Substanzen, die eine allergische Reaktion verursachen können, sind:

  • Latex (zum Beispiel Handschuhe und Präservative),
  • Staub,
  • Shampoo, Haarfärbemittel,
  • Pollen,
  • Schimmel,
  • Tierhaare,
  • Nickel (kann in Ohrringen, Armbändern, Ringen usw. enthalten sein),
  • ätherische Öle in Gesichtsmasken,
  • Giftefeu,
  • Reinigungsmittel,
  • Farbmittel für Tätowierungen.

6. Insektenstiche von Bienen, Wespen oder roten Ameisen können starke Reaktionen hervorrufen, die ernst sein und den ganzen Körper beeinträchtigen können.

7. Weniger häufige Ursachen für allergische Reaktionen sind:

  • leichte Traumen,
  • warme oder kalte Umgebungstemperaturen,
  • sportliche Tätigkeiten,
  • Stress,
  • starke Emotionen.

 

Nahrungsmittel die für Kinder vermieden werden sollten

Wenn das Kind ein hohes Risiko für eine Nahrungsmittelallergie hat, zum Beispiel wenn ein Elternteil daran leidet, empfehlen einige Kinderärzte, dieses Nahrungsmittel nicht vor Vollendung des ersten Lebensjahres einzuführen.
Für andere ist empfehlenswert, mindestens die ersten 8 Lebensmonate des Kindes abzuwarten, ehe mit dem Lebensmittel begonnen wird.
Um das Risiko einer Nahrungsmittelallergie zu verringern, muss das Verdauungssystem des Kindes reif genug sein, um diese Lebensmittel zu verdauen.


Hühnereiweiß
Eier gehören zu den Lebensmitteln, die bei Kindern häufig zu Allergien führen.
Meist zeigen sich die Symptome bei einer bestehenden Eiweißallergie innerhalb weniger Minuten bis zu einigen Stunden nachdem man Eier oder Lebensmittel, die Hühnereiweiß enthalten, verzehrt hat.
Einige Kinderärzte raten davon ab, Eiweiß vor Vollendung des ersten Lebensjahres einzuführen, da ein hoher Prozentsatz von Kleinkindern auf ein im Hühnereiweiß enthaltenes Protein allergisch ist.
Man kann dem Kind ab dem 8. Monat Eigelb geben.

Fisch
Man sollte dem Kind keinen Fisch mit hoher Quecksilberkonzentration geben.
Zu diesen Fischen gehören:

  • Zackenbarsch
  • Drachenkopf
  • Sägebauch
  • Thunfisch (rot)
  • Königsmakrele
  • Schwertfisch

Welche Fische sind für Kinder sicher?
Im Folgenden steht eine Liste von Fischen, die Kinderärzte empfehlen.

Man darf Fisch ab dem 8. Lebensmonat bis zu 4 Mal im Monat verzehren können:

  1. Magerer Fisch
    1. Seehecht
    2. Seezunge
    3. Scholle
  2. Weißfisch
    • Kabeljau
    • Goldbrasse
    • Seebarsch
  3. Fetter Fisch
    • Lachs

Honig
Das Kind sollte mindestens 1 Jahr alt sein.
Honig kann Botulismussporen enthalten, die gefährliche Giftstoffe im Darm des Kindes produzieren.

 

Allergische Reaktion,Dermatitis,Kontakt,EkzemWas passiert im Falle einer Ei-Allergie?

Eier sind für sich genommen nicht schädlich, doch wenn ein Mensch allergisch ist, meint der Körper, es handele sich um schädliche Stoffe.
Normalerweise bekämpft das Immunsystem eine Infektion. Doch wenn jemand auf ein Lebensmittel wie Ei allergisch reagiert, reagiert das Immunsystem heftig auf die Proteine in diesem Nahrungsmittel.

  • Die meisten Menschen, die auf Eier allergisch sind, reagieren auf die Proteine im Eiweiß.
  • Manche jedoch tolerieren die Proteine im Eigelb nicht.

Das provoziert eine allergische Reaktion, bei der der Körper chemische Substanzen wie Histamin freisetzt.

Vermeiden von Nahrungsmitteln, die Ei oder irgendeines dieser Lebensmittel enthalten:
1. Albumin (im Eiweiß enthalten)
2. Ei (getrocknetes, pulverförmiges oder festes Eigelb)
3. Zabaione
4. Lysozym (Eier-Protein, das auch in Eselsmilch vorkommt)
5. Mayonnaise
6. Meringue (Baiser-Pulver)
7. Surimi (zerkleinerter japanischer Fisch)

Eier kommen auch vor in:
1. Backwaren
2. Lecithin
3. Makkaroni
4. Marzipan
5. Torrone
6. Eiernudeln


Kuhmilchallergie

Etwa 2,5% der Kinder unter 3 Jahren sind auf Kuhmilch allergisch.
Säuglinge sind nicht auf Muttermilch allergisch, doch wenn die Mutter große Mengen an Milchprodukten verzehrt, kann das Protein der Nahrungsmittel über die Muttermilch während des Stillens zum Kind gelangen (Sensibilisierung).

In der Regel:

  • tritt die Allergie auf, wenn das Kind beginnt, Kuhmilch zu trinken,
  • wird die Allergie vor allem durch die Beta-Lactoglobuline hervorgerufen, die in der Muttermilch nicht vorhanden sind.

Die Folge ist eine allergische Reaktion des Kindes auf Milch.

Unerwartete Milchquellen:

1. Viele Nicht-Milchprodukte enthalten Kasein (ein Milchnebenprodukt), das als Zutat auf der Verpackung aufgeführt ist.
2. Einige Lebensmittel können Kasein als Verdickungs- oder Bindemittel enthalten, wie :

  • einige Fleischsorten: Fleischkonserven, Hamburer usw.
  • Wurstwaren: z.B. Kochschinken
  • Tiefkühlkost
  • Fertigsaucen
  • lösliche Getränke oder Pads (Malzkaffee, Ginseng)
  • Süßes und Bonbons: Schokolade, Pudding, Creme, Speiseeis, Pausensnacks

Aufmerksam die Etiketten beachten.
3. Manche Restaurants geben Butter auf Steaks. Das Lebensmittel ist nicht sichtbar, nachdem es geschmolzen ist.
4. Künstliche Milch für den Säugling.

 

Allergische Reaktion während der Schwangerschaft

Können Allergien meinem Kind schaden?
Wenn es keine schwerwiegende Allergie (Anaphylaxie) ist, die während der Schwangerschaft die Sauerstoffzufuhr unterbricht, wird das Kind keinen Schaden nehmen.