Zahnprobleme bei Kindern

INDEX

Zahnprobleme bei Kindern, die häufig beim Zahnarzt zu sehen sind:


• Zahnkaries
• Zahnfleischerkrankungen
• Zahnerosion
• Empfindliche Zähne
• Malokklusion
• Mundgeruch
• Daumenlutschen
• Zungendruck
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Zahnkaries
Nach Erkältungskrankheiten ist Zahnkaries eine der häufigsten Beschwerden nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Jugendlichen und Erwachsenen in den Vereinigten Staaten. Dieses Problem ist auf die Bildung von Zahnbelag auf den Zähnen zurückzuführen.
Zahnbelag ist ein klebriger Film, der sich über die Zähne legt. Er entsteht durch die Kombination von Bakterien und der Säure, die diese bei der Verarbeitung von Zucker, Nahrungsresten und Speichel freisetzen.

Zahnfleischerkrankungen
Diese auch als Parodontitis bekannte Infektion des Zahnfleischs beginnt mit der Bildung von Zahnbelag.
Dieser klebrige Film wird durch Zähneputzen von den Zähnen entfernt, entsteht aber innerhalb von 24 Stunden erneut.
Wenn er länger als 2 oder 3 Tage vorhanden ist, wird er zu einer hartnäckigeren Verkrustung, die sich unter dem Rand des Zahnfleisches bildet.
Diese bezeichnet man als Zahnstein, der nur durch Zahnreinigung entfernt werden kann. Einfaches Zähneputzen und die Verwendung von Zahnseide reichen dazu nicht aus.
Zahnstein stellt einen guten Nährboden für Bakterien dar. Daher führt er mit der Zeit zu einer Entzündung des Zahnfleisches, die Gingivitis genannt wird.


Zahnerosion
Dieses Zahnproblem wird auch als Säureerosion bezeichnet und tritt bei Kindern und Erwachsenen immer häufiger auf.
Produkte wie Fruchtsäfte und kohlensäurehaltige Getränke sind von Natur aus sauer, und wenn man zu viel von diesen Substanzen trinkt, kann das zur Erosion des Zahnschmelzes führen.
Nächtlicher Bruxismus bedeutet Zähneknirschen. Bei Kindern, die unter dieser Störung leiden, kann der betroffene Zahnbereich erodieren.

Empfindliche Zähne
Ein weiteres häufiges Zahnproblem bei Kindern ist die erhöhte Zahnempfindlichkeit.
Wie der Name schon sagt, verursacht diese Erkrankung an einem oder mehreren Zähnen Beschwerden bei heißen oder kalten Speisen und Getränken.

Malokklusion
Unter Malokklusion versteht man einfach eine Fehlstellung der Zähne, die zu einem falschen Biss führt.
Kinder neigen eher zu dieser Erkrankung. Da sie einen kleinen Kiefer haben, können die Zähne in einem zu kleinen Raum wachsen und so ein unregelmäßiges Wachstum der Zähne verursachen.

Zungendruck
Wie das Daumenlutschen kann auch der Druck mit der Zunge als häufiges Zahnproblem bei Kindern angesehen werden.
Dabei liegt die Zunge beim Schlucken in einer falschen Position.


Wie das Daumenlutschen kann auch dieser Vorgang einen Druck auf die Zähne ausüben, wodurch diese ihre korrekte Ausrichtung verlieren.
Manchmal kann es zu Bissverletzungen oder Sprachbeschwerden kommen.

Braucht mein Kind eine Zahnspange oder nicht?

Eine Zahnspange ist eine häufige zahntechnische Behandlung, die dazu beiträgt, schiefe Zähne auszurichten.
Oft jedoch fühlen sich Kinder, die einer solchen Behandlung unterzogen werden, schlecht und verlieren aufgrund des ungewöhnlichen Anblicks ihr Selbstvertrauen.

Wann braucht ein Kind eine Zahnspange?
Es gibt keinen bestimmten Zeitpunkt, an dem ein Kind eine Zahnspange benötigen könnte.
Meist empfiehlt der Kieferorthopäde eine Kontrolluntersuchung im Alter von 7 Jahren.
Da die bleibenden Zähne ab einem Alter von 6 Jahren hervorbrechen, kann der Kieferorthopäde leichte Probleme beim Kieferwachstum und den hervorbrechenden Zähnen feststellen.
Er kann eine aktive Therapie in die Wege leiten, wenn das Kind ein Alter zwischen 9 und 14 Jahren hat.
Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung verhindert zukünftige Probleme und schafft geeignete Voraussetzungen für das Vorbrechen und Wachstum der bleibenden Zähne.

Warum brauchen Kinder eine Zahnspange?
Es gibt einige Anzeichen, die dem Kieferorthopäden bei der Entscheidung helfen, ob das Kind eine Zahnspange benötigt. Dazu gehören:

  • Schwerer Zahnengstand, bei dem die Zähne zu dicht stehen und keinen ausreichenden Platz für das Wachstum der Erwachsenenzähne lassen.
  • Schiefstellung des Kiefers und Malokklusion, wobei Ober- und Unterkiefer zu schmal, zu klein oder unterentwickelt sind. Der Kiefer ist locker und verursacht Geräusche.
  • Zahnfehlstellungen, die Zähne wachsen schief oder brechen in einem ungewöhnlichen Winkel hervor und verschieben die anderen Zähne.
    Die Zähne passen nicht gut aufeinander.
  • Vergrößerter Überbiss, bei dem die oberen Zähne die unteren Zähne verdecken (zum Beispiel wenn die oberen Schneidezähne vor den unteren stehen).
  • Ein Kreuzbiss, bei dem die unteren Zähne die oberen Zähne überlagern.
  • Vorzeitiges Ausfallen der Milchzähne.
  • Probleme beim Kauen oder Beißen.
  • Atmen durch den Mund.

Wie lange müssen Kinder eine Zahnspange tragen?
Die meisten Kinder benötigen die Zahnspange im Durchschnitt für zwei Jahre. Danach kann ein entsprechend modellierter Halteapparat notwendig sein.
Dies ist ein kleines und hartes Kunststoffstück mit Metalldrähten oder ein dünnes Kunststoffstück in Form eines Zahnschutzes, das verhindert, dass die Zähne aus der vorgesehen Richtung wachsen.

Das Tragen einer Zahnspange kann anstrengend sein.
Daher sind Zahnspangen für sehr kleine Kinder nicht empfehlenswert.
Speisen können in der Zahnspange hängenbleiben und es kostet die Kinder große Anstrengung, die Zähne zu putzen.
Zudem müssen Kinder mit Zahnspange bestimmte harte Speisen, klebrige Bonbons, Popcorn und Kaugummis vermeiden.
Diese könnten in der Zahnspange hängenbleiben und Schäden verursachen.

Gelbe Zähne bei Kindern, Ursachen und Abhilfe

Dünner Zahnschmelz
Eine der häufigsten und schlecht diagnostizierten Ursachen für vergilbte Zähne ist das Vorhandensein von dünnem Zahnschmelz.
Der Zahnschmelz stellt die äußerste Zahnschicht dar und ist nicht nur die härteste Struktur des menschlichen Körpers, sondern auch die Substanz, die den Zähnen ihre weiße Farbe verleiht. Unter dem Zahnschmelz befindet sich das Dentin (Zahnbein), das etwas gelblicher und auch wärme- und kälteempfindlich ist.
Einige Kinder haben von Natur aus eine sehr dünne Zahnschmelzschicht oder der Zahnschmelz ist durch Nahrungsmittel, zu starkes Putzen oder kohlensäurehaltige Getränke dünner geworden. In diesem Fall ist es keine gelbliche Färbung, sondern das Dentin, das durch den Zahn scheint.
Flecke
Einige Kinder putzen ihre Zähne sehr schlecht, was zu gelben Zähnen führen kann.
Das führt dazu, dass sie sehr stark mit Zahnbelag und Zahnstein zu kämpfen haben.
Dies sieht man häufig bei Kindern mit Zahnspangen, da eine korrekte Zahnhygiene mit diesen Apparaturen oft nicht einfach ist.
Bei der Nutzung von Zahnspangen reicht das Zähneputzen zweimal am Tag nicht aus.
Der Betreffende sollte zur Zahnreinigung zum Zahnarzt gehen und die Substanzen entfernen lassen, die sich auf der Zahnoberfläche absetzen.
Medikamente: interne und externe Flecke
Es gibt einige Medikamente, die die Zähne fleckig machen. Sie können interne oder externe Flecke auf den Zähnen verursachen, es können Vergilbungen oder schwarze Flecken auftreten.
Zu den Hauptverantwortlichen dafür zählen Tetrazykline.
Tetrazykline sind Antibiotika, die zur Behandlung von verschiedenen Infektionen und Fieber eingesetzt werden.
Einer der Hauptnebenwirkungen von Tetrazyklinen ist, dass sie zum Vergilben der Zähne bei Kindern führen.
In der Tat haben Studien gezeigt, dass bei Einnahme von Tetrazyklin bei schwangeren Frauen die durchgebrochenen Zähne des Kindes betroffen sein können.

Schwarze Zähne, Ursachen und Behandlung

Schwarze Zähne können eine sehr unangenehme und unästhetische Störung sein.

Schlechte Mundhygiene
Eine der häufigsten Ursachen für schwarze Zähne ist die Mundhygiene. In der hektischen Welt von heute wird die Erhaltung der Zahnhygiene und Zahngesundheit oft zu einer unwichtigen Angelegenheit.
So putzen Menschen ihre Zähne nicht regelmäßig oder zögern einen Zahnarztbesuch hinaus, bis Zahnschmerzen unerträglich werden.
Wenn man den Mund nicht sauber hält, bilden sich Zahnbelag und Zahnstein auf den Zähnen.
Wenn man Kaffee oder zuckerhaltige Getränke trinkt, lagern sich diese auf den Zähnen ab und sie werden langsam schwarz. Dies ist eine der Hauptursachen für schwarze Zähne bei Kindern.
Zähne können aufgrund von Pilzen und Bakterien, die auf der Zahnoberfläche wachsen, auch grau, matt oder braun werden.

Zahnkaries
Die zweithäufigste Ursache für schwarze Zähne ist Zahnkaries.
Wenn ein Mensch die Zähne nicht regelmäßig putzt, setzen sich Bakterien in den Zahnzwischenräumen oder den Rillen und Rissen auf der Zahnoberfläche fest.

Zuerst kann es wie eine leichte bräunliche Depigmentierung (Verfärbung) aussehen.
Wenn jedoch die Zahnstruktur weiterhin Minerale verliert, wird die Karies langsam weich und verursacht schwarze Zähne.
Wird die Karies nicht in dieser Phase behandelt, kann sie bis zum Dentin und zur Pulpa vordringen und Schmerzen und Schwellungen verursachen.

Weiße Flecke bei Milchzähnen
Weiße Flecke können durch eine Fluorose verursacht sein, also einen Überschuss an Fluor im Blut aufgrund der Ernährung oder von Nahrungsergänzungsmitteln.
Wenn der Patient die Ernährung nicht ändert, riskiert er die Bildung von Hohlräumen oder Rillen in den Zähnen.

Wann beginnt das Zahnen bei Kindern?

Wann brechen die Milchzähne hervor? Wie viele gibt es?
Es ist sehr schwierig, in Bezug auf das Zahnen bei Kindern eine Vorhersage zu treffen. Es gibt keine anwendbaren Parameter, um genau vorherzusagen, wie lange es dauert, bis das Zahnen beim Kind beginnt.
Kinder kommen mit 20 Milchzähnen auf die Welt.
Diese Zähne sind unter dem Zahnfleisch versteckt und warten darauf, hervorzukommen.Im Allgemeinen erscheinen die ersten Zähne nach etwa 6 Monaten und die letzten (Backenzähne oder Molaren) nach etwa 30 Monaten.

Die entscheidende Phase für das Zahnen
Diese Phase beginnt zwischen dem 4. und 7. Monat. Das Zahnen bei Kindern im Alter von 4 Monaten ist selten, jedoch nicht unmöglich.
Auch das Fehlen der Zähne bei einem Kind von etwa 9 Monaten kommt nicht selten vor.
Es gibt sogar Kinder, die bereits ihren ersten Geburtstag feiern und immer noch ein Lächeln ohne Zähne aufweisen.
Die meisten Kinder haben ein Lächeln mit einem einzelnen Zahn, wenn sie etwa 6 Monate alt sind.
Einige Symptome beim Ausfallen der Milchzähne sind leichte Beschwerden, Appetitlosigkeit und geschwollenes und entzündetes Zahnfleisch.

Zahnprobleme bei Kindern
Zahnprobleme bei Kindern

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Die abschließende Phase

Diese Phase beginnt, wenn beim Kind mit etwa 15 oder 16 Monaten die ersten Molaren und Schneidzähne gewachsen sind.
Danach wachsen die Eckzähne und schließlich die zweiten Molaren, die die Zahnreihe vervollständigen.
Wenn das Kind etwa 3 Jahre alt ist, kann man ein perfektes Foto eines Lächelns mit 20 Milchzähnen schießen.
Der Zeitpunkt des Zahnens hat erbliche Hintergründe.

Mit 3 Jahren hat das Kind etwa 20 Milchzähne. Wenige Jahre, nachdem die Zahnreihe komplett gewachsen ist, fallen die ersten Zähne aus.
Meist beginnt das, wenn das Kind etwa 6 Jahre alt ist.
Sie fallen in derselben Reihenfolge aus, wie sie hervorgebrochen sind.


6 bis 7 Jahre
Der erste Zahn beginnt zu wackeln und fällt schließlich aus.
Meist ist es einer der unteren mittleren Schneidezähne, der in der frühen Kindheit zuerst hervorbricht und ausfällt. Eigentlich fallen die Milchzähne nicht aus, sondern der darunterliegende Erwachsenenzahn drückt dagegen und die Zahnwurzeln des Milchzahns lösen sich auf, so dass die Krone keinen Halt mehr hat.

7 bis 8 Jahre
Die Milchzähne fallen meist in derselben Reihenfolge aus, in der sie hervorgebrochen sind, der erste gewachsene Zahn löst sich auch als erster, beginnend vom Zentrum nach außen.
Normalerweise stehen Kinderzähne breit, aber in manchen Fällen bildet sich ein hypertrophes Frenulum zwischen zwei Zähnen, das diese voneinander trennt und getrennt hält.
Der Zahnarzt muss beurteilen, ob er eine Frenulektomie vornimmt, also das Frenulum entfernt.


9 bis 13 Jahre
Wenn die Milchzähne ausfallen, sind die neuen Zähne anfangs sehr groß. Acht neue Zähne (Molaren und Prämolaren) belegen den gesamten Raum im Mund des Kindes.
In dieser Phase kann der Zahnarzt eine Versiegelung der Molaren vorschlagen.
Dieser Vorgang besteht im Auftragen eines Harzes auf die Zähne, um die Bildung von Karies zu verhindern.

14 bis 23 Jahre
Bis zum 20. Lebensjahr hat man 28 Zähne, später erscheinen auch die dritten Molaren (oder Weisheitszähne), die die Gesamtanzahl auf 32 erhöhen.