Zahnschmerzen

Schmerzen an Zähnen, Zahnfleisch oder Kiefer werden vor allem durch Zahnerkrankungen ausgelöst, wie:

  • Karies,
  • Abszess oder Infektion,
  • Zahnfleischerkrankung,
  • Fraktur oder Bruch eines Zahns usw.

Zahnschmerzen Einige Krankheiten können intermittierende Zahnschmerzen hervorrufen, zum Beispiel ein Problem des Temporomandibulargelenks (Kiefergelenkerkrankung).

 

Ursachen von Zahnschmerzen

Die häufigste Ursache für Zahnschmerzen ist eine Karies. Karies ist eine fortschreitende Erosion des Zahns, die durch Bakterien verursacht wird.

  • Bei Patienten, die an wissenschaftlichen Studien teilnehmen, tritt nach einer Zahnfüllung oft ein intensiver Schmerz auf, wenn diese nur annähernd richtig  durchgeführt wurde.
  • Viele Patienten haben nach einer Wurzelkanalbehandlung Schmerzen. In diesen Fällen verspürt man beim Kauen  von Nahrungsmitteln einen intensiven Schmerz.
  • Zahnfleischprobleme sind eine weitere häufige Ursache. Der Betreffende kann eine Entzündung des Zahnfleischs feststellen, die sich auf den Knochen ausbreiten kann, der die Zahnstruktur umgibt und stützt.
  • Zahnfleischschwund ist eine weitere Störung, die Ursache für starke Zahnschmerzen sein kann.
    Der Zahnfleischschwund (der zum Freilegen kleiner Bereiche der Zahnwurzel führt) kann behandelt werden, indem die freigelegte Zone abgedeckt wird.
  • Auch ein gebrochener oder frakturierter Zahn kann Ursache für diesen Zustand sein. Der häufigste Grund für einen gebrochenen Zahn oder eine Zahnfraktur ist ein Trauma des Zahns aufgrund eines Unfalls oder einer Verletzung.
  • Die Entzündung der Zahnpulpa (Zahnmark) ist eine seltenere Schmerzursache. Die Symptome einer Zahnpulpaentzündung sind: leichte, aber konstante Schmerzen und eine höhere Empfindlichkeit beim Kauen. In diesem Fall sollte ein Zahnarzt oder Endodontologe (ein Zahnarzt, der sich auf die Heilung des Zahninneren spezialisiert hat) aufgesucht werden. Es könnte eine endodontologische Behandlung notwendig sein, um das Problem zu beheben.
  • Ein Zahnabszess (ein verschlimmertes Stadium der Karies, das auftritt, wenn diese nicht behandelt wird) kann starke Schmerzen verursachen.
    Der Knochen, der den Zahn mit dem Abszess umgibt, infiziert sich.
    Um dieses Problem zu beheben, könnte eine Wurzelkanalbehandlung notwendig sein.

Manche Menschen leiden unter leichten Schmerzen und einem Druckgefühl auf den Zähen und im Oberkiefer.
Diese Symptome kann man bei Personen beobachten, die unter Bruxismus (oder Zähneknirschen) leiden.
Es gibt keine bestimmte Therapie gegen Bruxismus, aber man kann ihn mildern, indem man die Faktoren beseitigt, die zu dieser Erkrankung führen (wie Schlaflosigkeit, Rauchen, Stress, Alkoholismus, Malokklusion usw.).

Wenn ein Weisheitszahn durchbricht, verspürt man stechende Zahnschmerzen.
Weisheitszahnschmerzen kommen häufig vor, wenn diese Körperstrukturen sich nicht in der richtigen Position befinden und die bereits bestehenden Molaren nach vorn schieben.
Es gibt 4 Weisheitszähne, zwei oben und zwei unten. An jedem Kieferbogen befindet sich jeweils links und rechts ein Zahn.
Der Zahnarzt rät meist dazu, den Zahn zu entfernen.
Nach der Extraktion verspürt man die Schmerzen noch etwa 24-48 Stunden und die Wange kann sehr stark anschwellen.

Andere Ursachen
Oft wird der Schmerz nicht von Zahn- oder Zahnfleischproblemen verursacht.
Schmerzen in diesem Bereich treten auch bei Herzkrankheiten (Angina oder Herzinfarkt), Ohrinfektionen und Infektionen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) auf.
In vielen Fällen klagen Herzpatienten über Schmerzen, die in die Zähne oder in den Kiefer ausstrahlen.
Menschen, die unter eine Ohrinfektion leiden, klagen oft über starke Schmerzen an den Zähnen oder am Oberkiefer, vor allem am Temporomandibulargelenk.


In seltenen Fällen können Zahnschmerzen auf eine neurologische Erkrankung zurückzuführen sein, die Trigeminusneuralgie heißt.
Bei Säuglingen kann das Durchbrechen der Milchzähne Schmerzen und Reizbarkeit verursachen.
Probleme beim Schließen des Kiefergelenks (Temporomandibulargelenk) kann in folgenden Bereichen Schmerzen verursachen:

  1. Kiefer
  2. Nacken
  3. Schulter
  4. Rücken

 

Zahnschmerzsymptome

Zu Beginn verspürt man nur leichte Schmerzen.
Diese Schmerzen werden beim Essen oder Trinken von Heißem oder Kaltem stärker.
Einige Sekunden, nachdem das Wärme- oder Kältegefühl vergangen ist, verringert sich meist der Schmerz.
Wenn der Entzündungsherd wächst, werden die Zahnschmerzen stärker und pulsierend.
Sie können auf Wangen, Ohren und Kopf ausstrahlen.
Andere Symptome, die auf parodontale Erkrankungen hinweisen können, sind:

  • Kieferschwellung
  • Schwellung um den betroffenen Zahn
  • Blutung aus dem Zahn oder Sekretausfluss aus dem gesamten Bereich, wenn auch das Zahnfleisch betroffen ist
  • Schmerzen in Zahnfleisch und Kiefer, die berührungsempfindlich werden

Oft verstärkt sich der Schmerz mit zusätzlichem Druck auf den Zahn. Das kann beim Kauen oder im Liegen geschehen.
Manchmal erscheint der Zahn normal und die Schmerzquelle kann schwer festgestellt werden.
In diesen Fällen kann man bei Berührung des Zahns Schmerzen empfinden.
Nur selten erscheinen die Halslymphknoten vergrößert.

 

Zahnschmerzen nach einer Füllung

Bei den meisten Menschen treten nach der Füllung eines Zahn Schmerzen auf.


Der Zahnarzt kann dazu raten, den von einer Karies beschädigten Zahn durch eine Füllung zu behandeln. Eine Füllung hilft auch, einer zukünftigen Karies vorzubeugen und stellt Funktionsfähigkeit und Form des Zahn wiederher.
Nach einer Zahnbehandlung können häufig Zahnschmerzen auftreten.
Nach einer Füllung verspüren die meisten Menschen leichte oder starke Zahnschmerzen.
Manchmal wird der Zahn extrem empfindlich.
Nach der Behandlung kann der Zahn empfindlich auf Luft, Druck oder süße, kalte oder heiße Speisen reagieren. Meist vergehen diese Sensibilitätsprobleme und Zahnschmerzen nach einer Füllung von selbst innerhalb weniger Wochen.

 

Arten von Zahnschmerzen nach einer Füllung

Schmerz im Bereich der Füllung: Wenn man Schmerzen im Füllungsbereich verspürt, sollte man den Zahnarzt erneut aufsuchen. Es kann sein, dass das Loch nicht richtig verschlossen wurde.

Schmerzen beim Kauen: Diese Schmerzen können auftreten, wenn man versucht, auf etwas zu beißen.
Nachdem die Anästhesie abgeklungen ist, spürt man die Schmerzen, die noch eine Zeit lang anhalten können. Wenn man beim Kauen unmittelbar Schmerzen verspürt, könnte die Ursache eine Füllung sein, die nicht korrekt ausgeführt wurde. Wenn man kaut, übt man Druck auf die Füllung aus.
Dies geschieht in der Regel, wenn die Füllung beim Biss stört, aus dem Zahn ragt und die oberen oder unteren Zähne berührt.

sich berührende Zähne,Brücke,ImplantatSchmerzen beim gegenseitigen Berühren der Zähne: Dieser Schmerz ist auf zwei unterschiedliche Metalloberflächen zurückzuführen, die sich berühren, wie eine Silberamalgamfüllung in einem Zahn, der soeben verschlossen wurde, und eine Silberkorne auf einem anderen Zahn. Meist vergeht der Schmerz nach kurzer Zeit von selbst, anderenfalls sollte man einen Zahnarzt aufsuchen

Übertragene Zahnschmerzen: In diesem Fall spürt man Schmerzen oder Empfindlichkeiten an dem Zahn, der neben dem behandelten Zahn liegt. Bei dieser Art von Schmerzen besteht möglicherweise kein Problem mit dem behandelten Zahn und der Schmerz sollte von selbst vergehen.

Konstante Zahnschmerzen: Wenn die Karies sehr tief war und die Zahnpulpa erreicht hat, könnte ein konstanter Zahnschmerz auftreten (vor allem beim Essen), der auch nach der Füllung über einige Wochen anhalten kann.
Dieser konstante Zahnschmerz weist darauf hin, dass das Gewebe nicht mehr gesund ist und eine Wurzelkanalbehandlung notwendig sein könnte, um den Schmerz zu behandeln.

Allergische Symptome nach einer Füllung: Es kann nach einer Füllung aufgrund des verwendeten Silberamalgams zu einer allergischen Reaktion kommen. In diesem Fall leidet man unter Juckreiz, Hautausschlag und anderen allergischen Symptomen und die Füllung aus Silberamalgam sollte durch eine Füllung aus Kompositmaterial ersetzt werden.
Allergische Reaktionen auf Füllungen aus Silberamalgam sind selten.

 

Stechende Zahnschmerzen

Stechende Zahnschmerzen weisen auf eine akute Pulpitis hin.
Wenn eine Person zum Zahnarzt geht und über diese Beschwerden klagt, kann das nur bedeuten, dass die Infektion die Pulpa erreicht und eine Pulpitis (also eine akute Entzündung der Zahnpulpa) verursacht hat.
Wenn eine Karies vorliegt, ist der Zahnschmelz als erstes betroffen.
Von dort erreicht die Infektion das Dentin und schließlich (wenn der Zahn nicht behandelt wird) die Zahnpulpa.
Wenn die Pulpa erreicht wurde, kann die Infektion chronisch oder akut verlaufen.
Wird sie chronisch, verursacht sie Schmerzen und möglicherweise eine Nekrose, führt also zum Absterben der Pulpa.
Verläuft die Infektion akut, verursacht sie eine intensive Entzündung der Pulpa, die von pulsierenden Zahnschmerzen begleitet wird, die nachts im Bett zunehmen.
Kurz gesagt, es entstehen extrem starke Zahnschmerzen.

 

Zahnschmerzen nach Herstellung einer Krone

Ursachen und Lösungen

Wärmeerzeugung durch den Bohrer
Eine der häufigsten Ursachen dieses Schmerzes ist die Empfindlichkeit, die durch die Wärme auftritt, die der Bohrer erzeugt.
Während der Herstellung der Krone, vor allem wenn die Zahnoberfläche sehr subtil ist, kann die vom Bohrer erzeugte Wärme das Gewebe der Pulpa schädigen.
Diese Wärme kann zu einer Verletzung der Pulpa führen, die Pulpitis (Entzündung der Pulpa) genannt wird.

Überempfindlichkeit von äußerlich behandelten Zähnen
Wenn ein Zahn eine Krone benötigt, heißt das meist, dass er in seiner Struktur geschädigt ist und den auf ihn einwirkenden Kräften allein nicht gewachsen ist.
Daher benötigt er eine Zahnkrone.
In den meisten Fällen wird zuvor eine Wurzelkanalbehandlung durchgeführt, um eine Überempfindlichkeit zu vermeiden.
Manchmal jedoch zieht es der Zahnarzt vor, das Risiko einer Wurzelkanalbehandlung nicht einzugehen, da dies nicht nur die Kosten der Zahnkrone in die Höhe treibt, sondern auch den Zahn schädigen und seine Lebensdauer verringern kann.
In diesen Fällen kann die Pulpa mit ihren funktionierenden Nervenfasern überempfindlich reagieren und Zahnschmerzen verursachen. Wenn die betroffene Person intensive Schmerzen hat, sollte besser eine Wurzelkanalbehandlung durchgeführt und das Pulpagewebe entfernt werden.

Defekte provisorische Krone
Manchmal kann ein Mensch Schmerzen verspüren, die auf eine defekte Krone zurückzuführen sind, weil sie Risse hat und dadurch die Empfindlichkeit des Zahns auf heiße oder kalte Getränke erhöht wird. In diesem Fall sollte sie repariert oder erneuert werden.

Krone mit falscher Abmessung
Sobald die endgültige Krone eingesetzt ist, könnte der Betreffende auch Schmerzen oder Überempfindlichkeit verspüren, weil die Krone nicht die richtige Abmessung hat, also zu eng (sie stößt gegen das Zahnfleisch und verursacht Schmerzen) oder zu weit (daher können sich Bakterien in dem Raum zwischen der Krone und dem Zahn ansiedeln und eine Infektion verursachen) ist.

 

Zahnschmerzen in der Schwangerschaft oder beim Stillen

Hat man Zahnschmerzen, sollte man so bald wie möglich einen Zahnarzttermin vereinbaren. Zudem muss man den Zahnarzt darüber informieren, wenn man schwanger ist.
Der Zahnarzt verabreicht Schmerzmittel, um die Schmerzen zu lindern.
Er könnte auch einige Antibiotika wie Penicillin verschreiben, um die Infektion zu behandeln.
Meist wird eine normale Zahnbehandlung bis zur Zeit nach der Geburt hinausgeschoben.
Ist die Infektion schwerwiegend (wie bei einer Karies) kann aber auch eine Zahnbehandlung durchgeführt werden.
Das genaue Problem wird mithilfe einer Röntgenaufnahme ermittelt.
Die hauptsächliche Sorge von Schwangeren bei einer Zahnbehandlung sind die Auswirkungen von Röntgenstrahlen und Anästhesie auf das Kind im Mutterleib.
Man sollte sich jedoch diesbezüglich keine Sorgen machen, da der Zahnarzt alles vermeiden wird, was ein Risiko für das Kind darstellen könnte.
Um das Kind vor den schädlichen Auswirkungen der Röntgenstrahlen zu schützen, wird eine spezielle Art von Schürze verwendet.
Zudem wird die Dosis der Anästhesie so niedrig wie möglich gehalten, um den Schutz des Fötus zu garantieren.

 

Zahn,SchmerzWas ist zu tun? Behandlung bei Zahnschmerzen

Die Behandlung hängt von dem Problem ab. Es können Medikamente oder natürliche Heilmittel nützlich sein, jedoch ist bei schwerwiegenden Fällen ein Eingriff des Zahnarztes unumgänglich.

 

Was kann man einnehmen? Medikamente gegen Zahnschmerzen

Freiverkäufliche Arzneimittel sind Medikamente, die ohne ärztliches Rezept erworben werden können. Diese Medikamente lindern Schmerzen, insbesondere wenn die Ursache für Zahnschmerzen kein schwerwiegendes Problem ist.
Meist verschreibt der Arzt Ketoprofen (Alrheumun), um die Schmerzen schnell zu lindern, nur selten empfiehlt er:

  1. Nimesulid (Aulin CH)
  2. Diclofenac (Voltaren, Diclac)
  3. Metamizol oder Noramidopyrin-Methansulfonat (Novalgin)

Im Folgenden sind einige freiverkäufliche Medikamente gegen Zahnschmerzen aufgelistet (nicht verschreibungspflichtig):

  • Aspirin
  • Paracetamol (ben-u-ron)
  • Ibuprofen (Dolormin oder Nurofen)
  • Naproxen (Aleve)


Schmerzmittel gegen Zahnschmerzen bei Kindern
Kindern kann man ein Schmerzmittel wie Paracetamol verabreichen, man sollte jedoch den Zahnarzt konsultieren, um die genaue Dosis zu bestimmen.
Wenn er das Gewicht des Kindes kennt, kann der Arzt die Dosis von Paracetamol festlegen. Auch lokal wirkende orale Medikamente, die in flüssiger Form erhältlich sind, können die Schmerzen lindern.
Für diese flüssigen Medikamente braucht man eine weiche Bürste, um sie leicht auftragen zu können.
Man muss die Bürste nur in die Medikamentenflüssigkeit tauchen und die Lösung auf den schmerzenden Bereich auftragen.

Antibiotikum bei Zahninfektionen
Man kann eine bakterielle Zahninfektion (wie einen Abszess) nicht nur mit Schmerzmitteln behandeln. Der Patient muss auch Antibiotika einnehmen, um die Infektion zu beseitigen. Mit anderen Worten besteht die Behandlung für eine Zahnschmerzen verursachende Infektion in einer Kombination aus Antibiotika und Schmerzmittel. Im Folgenden sind einige Antibiotika aufgelistet:

  • Amoxicillin (Amoxypen oder Augmentin)
  • Clindamycin
  • Metronidazol
  • Erythromycin

 

Zahnschmerzen
Zahnschmerzen

Naturheilmittel gegen Zahnschmerzen

Man kann freiverkäufliche Medikamente einnehmen, um die Schmerzen zu lindern, sollte aber auf alle Fälle den Zahnarzt konsultieren, wenn eine Verletzung der Zahnstruktur vorliegt.
Ein Zahnarztbesuch ist auch unbedingt erforderlich, wenn der Schmerz von Symptomen wie Fieber, Kopfschmerzen oder Gesichtsschwellungen um den betroffenen Zahn begleitet ist.
Zusätzlich kann man einige Naturheilmittel anwenden, um den Schmerz vorübergehend zu lindern.

Nelkenöl
Nelkenöl wird seit langer Zeit zur Behandlung von Zahnschmerzen verwendet. Um die Schmerzen zu lindern, braucht man nur einen sauberen Wattebausch mit ein paar Tropfen Nelkenöl tränken und diesen an den betroffenen Zahn legen. Nelkenöl enthält ein chemisches Element, das Eugenol genannt wird.
Dieses chemische Produkt hat schmerzstillende Eigenschaften.
Wenn man diese Substanz im Zahnbereich aufträgt, betäubt sie diesen und verschafft somit Linderung.
Gewürznelken haben außerdem eine antibakterielle Wirkung.
Daher hilft die Verwendung von Nelkenöl, das Risiko von bakteriellen Infektionen zu mindern.

Zwiebeln und Knoblauch
Zahninfektionen können auftreten, wenn Bakterien mit Speiseresten reagieren, die zwischen den Zähnen hängenbleiben.
Die Zwiebel ist für ihre antibakteriellen Eigenschaften bekannt. Daher kann es sehr wirksam sein, ein Stück Zwiebel für einige Minuten auf den betroffenen Zahn zu geben.
Zerdrückter Knoblauch enthält Allicin, eine organische Schwefelverbindung, die antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung hat.
Das Kauen von Knoblauch kann daher teilweise helfen, den Schmerz zu lindern.

Asant
Asant ist eine Gummiharz enthaltende Pflanze, reich an Vitaminen und Mineralien. Man geht davon aus, dass sie auch therapeutische Eigenschaften besitzt. Sie kann verwendet werden, um Zahnschmerzen zu lindern.
Um die heilende Wirkung zu unterstützen, kann man eine Paste herstellen, indem man eine Prise Asant mit einigen Tropfen Zitronensaft mischt.
Dann kann man einen sauberen Wattebausch in diese Paste tauchen und damit den betroffenen Zahn behandeln.


Vanilleextrakt
Die therapeutischen Eigenschaften von Vanilleextrakt gehen auch auf das Vorhandensein von Eugenol zurück. Um Vanilleextrakt gegen Zahnschmerzen zu verwenden, muss man einen Wattebausch mit ein paar Tropfen reinem Vanilleextrakt tränken und es damit auf den betroffenen Zahn auftragen.

Weizengras
Weizengras enthält viele Vitamine und Minerale, wie:

  • Vitamin A
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Calcium
  • Magnesium
  • Eisen

Es enthält auch sekundäre Pflanzenstoffe, die antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften haben. Die Verwendung einer Mundspülung aus Weizengras kann effektiv Karies vorbeugen.


Salzwasserlösung
Gurgeln mit einer warmen Salzwasserlösung ist ein altes Hausmittel, um Zahnschmerzen zu lindern.
Durch das Spülen des Mundes mit einer warmen Salzwasserlösung kann man die Schwellung verringern.
Dies lindert möglicherweise auch die Schmerzen.

Kräutertee
Kräutertees wie Kamillen- oder Pfefferminztee sind mit die besten Hausmittel gegen Zahnschmerzen.
Man kann auch die Blüten der Acmella oleracea (auch als Husarenkopf bezeichnet) verwenden, um Zahnschmerzen zu lindern.
Eine Tinktur aus Echinacea und Achillea kann erfolgreich die Behandlung von Zahn- und Zahnfleischproblemen unterstützten.
Malven- oder Salbeitee können Entzündungen und damit Zahnschmerzen lindern.


Kälte- und Wärmepackungen
Die Anwendung von Wärme- oder Kältepackungen kann Schmerzen und Schwellungen bessern.
Dazu kann man Eis in ein sauberes Handtuch einwickeln und die Packung auf den betroffenen Bereich legen.
Man kann auch einen noch warmen Teebeutel auf die Wange legen. Das im Tee vorhandene Tannin hilft, den Bereich zu betäuben, so dass eine vorübergehende Linderung erreicht wird.

 

Was sollte man essen? Diät und Ernährung

In einer akuten Phase oder nach einer Zahnbehandlung sollte man nur weiche Kartoffeln, Obst und Gemüse essen.
Sehr kalte oder heiße Speisen, sowie Nahrungsmittel, die sehr viel Zucker enthalten, sollten vermieden werden.

 

 

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