Schlechter Intimgeruch


Schlechter Intimgeruch kann ganz verschiedene Ursachen haben und bei Männern, Frauen und sogar bei Kindern auftreten.

Fischgeruch im weiblichen Intimbereich

Der vielleicht am häufigsten beschriebene Intimgeruch bei Frauen ist Fischgeruch.



junge Frau,schlechter IntimgeruchÜbler Fischgeruch ist verursacht durch ein Ungleichgewicht des vaginalen pH-Wertes.
Ärzte sagen, dass im Vaginalbereich schädigende Bakterien und Organismen wachsen, sobald sich die Milchsäurebakterien verringern.
Diese Bakterien haben einen natürlichen Geruch, der zusammen mit vaginalem Ausfluss nach Fisch riecht.
Die bakterielle Vaginose ist die häufigste Ursache für den Fischgeruch, der aus der Scheide kommt.
Mit Hausmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln oder nach ärztlicher Konsultation kann sie leicht behandelt werden.

 

Vaginaler Geruch und Ausfluss

Wenn Intimgeruch von gelbem oder weißlichem Ausfluss, Juckreiz, Brennen und Reizungen von Vagina und Schamlippen begleitet wird, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich um eine Infektion handelt.
Der Geruch kann von Mensch zu Mensch variieren und ist üblicherweise milder, als die durch den Ausfluss verursachten Reizungen.
Wenn ein blutiger Ausfluss besteht, könnte die Infektion aus der Scheide bis in die Fortpflanzungsorgane gelangt sein und man sollte sich an einen Arzt wenden.
Darüber hinaus kann Intimgeruch, der durch antimykotische und antibakterielle Cremes und durch Hausmittel nicht vergeht, auf eine sexuell übertragbare Krankheit wie Trichomoniasis oder Chlamydien hinweisen.
Besteht eine Geschlechtskrankheit, muss der Partner nicht unbedingt Symptome aufweisen. Trotzdem ist es erforderlich, dass er sich einer Behandlung unterzieht, um einer erneuten Infektion vorzubeugen.

 

Schlechter Geruch im Genitalbereich nach Geschlechtsverkehr

Viele Frauen haben nach dem Geschlechtsverkehr Probleme mit üblem Geruch aus der Scheide.
Das erfolgt nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr.
Der pH-Wert des Samens zusammen mit weiteren Sekreten während des Intimverkehrs kann zu starker Geruchsentwicklung führen. Manche Frauen reagieren allergisch auf die Spermien des Partners. Das kann zu bakteriellen oder Hefeinfektionen der Harnwege führen.


Einer der Gründe, warum Probleme nach dem Geschlechtsakt auftreten können, ist, dass die Bakterien durch die natürlichen Bewegungen während des Aktes zu den Fortpflanzungsorganen hinaufgeschoben werden.
Wenn dieses Problem auftritt, sollte der Partner außerhalb der Scheide ejakulieren oder ein Präservativ benutzen.
Viele Frauen reagieren jedoch negativ auf Latex und die chemischen Substanzen auf den Kondomen.
Wenn nach dem Geschlechtsverkehr übler Geruch festgestellt wird, sollte man anschließend einfach die Scheide mit lauwarmem Wasser und neutraler Seife spülen.
Um die Scheidenflora abzuhärten, könnte man Probiotika einnehmen oder täglich Joghurt essen.

 

Schlechter Scheidengeruch während der Schwangerschaft

Etwa 9 von 10 Frauen leiden unter ungewöhnlichem Intimgeruch während der Schwangerschaft.
Dies geschieht ausschließlich durch die Sekretion von Hormonen und Talgdrüsen im vaginalen Bereich, die während der Schwangerschaft vermehrt arbeiten.
Darüber hinaus fehlen dem Körper Vitamine und Mineralstoffe, denn diese werden vom Kind aufgenommen. Der pH-Wert der Scheide kann sich verändern.

 

Bakterielle Infektionen bei Frauen

Es gibt viele bakterielle Infektionen bei Frauen, die die Fortpflanzungsorgane betreffen.
Bei Frauen ist die bakterielle Infektion ein ernstes Gesundheitsrisiko für diejenigen, die keine ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Es kann zu Unfruchtbarkeit kommen, wenn sich die bakteriellen Infektionen in den Fortpflanzungsorganen ausbreiten.
Einige dieser Infektionen sind:

  • Chlamydien
  • Gonorrhoe
  • Bakterielle Vaginose
  • Syphilis
  • Entzündliche Beckenerkrankungen

 

Symptome bakterieller Infektionen bei Frauen

Die Symptome bakterieller Infektionen bei Frauen sind:

  1. Vaginaler Juckreiz
  2. Gefühl intimen Brennens
  3. Reizungen im Scheidenbereich
  4. Vaginale Schmerzen
  5. Rötung an den inneren Schamlippen
  6. Raues Aussehen der Vaginalschleimhaut
  7. Schwellungen an der Vulva und im Inneren der Vagina
  8. Wässriger, cremiger, grauer, grüner oder gelblicher Ausfluss aus der Scheide
  9. Übler Geruch oder Fischgeruch aus der Vagina
  10. Schmerzen während des Geschlechtsaktes
  11. Hämorrhagie aus der Vagina nach Intimverkehr
  12. Schmerzen im Unterbauch

 

Ursachen für übelriechenden Urin


Infektionen der Harnwege
Das ist eine bakterielle Infektion, die jeden Teil des Urinaltraktes betreffen kann, doch die häufigsten infizierten Bereiche sind Harnblase und Harnröhre.
Eine Entzündung der Harnblase, begleitet von einer Infektion des Urinaltraktes, wird Zystitis genannt.
Eine Harnwegsinfektion kommt aufgrund der anatomischen Verhältnisse häufiger bei Frauen vor.
In solch einem Falle ist der Intimgeruch säuerlich.

Vaginitis
Frauen, die über übelriechenden Urin klagen, könnten an einer Vaginitis erkrankt sein, eine Erkrankung, die eine Entzündung im Innern der Scheide verursacht. Die Vaginitis ist in der Regel das Resultat einer bakteriellen oder Pilzinfektion (Hefen). Obwohl diese Mikroorganismen bereits in der Scheide vorhanden sind, beginnen die Probleme dann, wenn ihre Anzahl einen gewissen Schwellenwert übersteigt.

Prostatitis
Bei Männern rührt ein übler Geruch des Urins oft von einer Prostatitis her, einer Erkrankung, die durch eine Entzündung der Vorsteherdrüse gekennzeichnet ist. Diese walnussförmige Drüse findet sich ausschließlich bei Männern, liegt unterhalb der Harnblase und hat eine wichtige Funktion zur Erhaltung der Spermienqualität.

Nierensteine
Das Vorhandensein von Nierensteinen kann zu trübem und übelriechendem Harn führen.
Das kann sowohl ein männliches als auch weibliches Phänomen sein.
In den Nieren bilden sich kristalline Ablagerungen aufgrund einer abnormalen Zusammensetzung des Urins.

Endometriumtumor
Ein Tumor an der Gebärmutter kann zu verschiedenen Symptomen führen, darunter:

  1. blutiger Ausfluss,
  2. Unterleibsschmerzen,
  3. schlechter Intimgeruch
  4. unerklärlicher Gewichtsverlust.

Schwangerschaft
Oftmals beobachtetet man, dass schwangere Frauen unter „übelriechendem Urin“ leiden. Die Hauptursache ist eine Infektion der Harnwege.

Andere Ursachen

  • Dehydratation
  • Getränke
  • Medikamente
  • Lebererkrankungen
  • Phenylketonurie (Stoffwechselstörung, gekennzeichnet durch einen hohen Anteil von Phenylpyrovat im Urin)
  • Diabetes
  • Speisen
  • Exzessives Schwitzen, besonders bei übergewichtigen Menschen, bei denen die Schenkelinnenseiten aufgrund der Gewebsmasse stets miteinander in Kontakt stehen.

 

Übelriechender Ausfluss nach der Menstruation

Weißer und übelriechender Ausfluss
Nur selten werden weiße oder farblose Sekretionen mit üblem Geruch (nach der Menstruation) durch eine Hefeinfektion oder Candida vaginalis (verursacht durch Candida albicans) hervorgerufen.
Dies tritt ein, wenn eine Hormonänderung die natürliche Bakterienabwehr in der Vagina herabsetzt und eine Zunahme von Candida ermöglicht.
Dann ist es notwendig, einen Gynäkologen aufzusuchen und das verordnete Medikament einzunehmen.

Gräulicher und weißlicher Ausfluss mit Fischgeruch
Riecht der Ausfluss nach Fisch und hat eine graue oder weißliche Farbe, könnte dies eine bakterielle Vaginose sein.
Das Bakterium, das am häufigsten diese Infektion verursacht, ist Gardnerella vaginalis.
In so einem Fall sind eine Vorstellung beim Arzt und eine medikamentöse Behandlung erforderlich. Wenn der übelriechende Ausfluss am Ende der Menstruation von einem brennenden Gefühl in der Scheide begleitet wird, kann es sich um eine Chlamydieninfektion handeln.

Grünlicher und übelriechender Ausfluss
Wenn Ausfluss mit grünlicher Farbe und starkem üblem Geruch auftritt, kann es sich um eine Trichomoniasis handeln (verursacht durch Trichomonas vaginalis). Dabei handelt es sich um eine Amöbeninfektion, die harmlos sein kann.

Grüner und gelblicher Ausfluss von üblem Geruch
Wenn ein gelb-grüner und übelriechender Ausfluss beobachtet wird, der schaumig erscheint, kann es sich um eine Gonorrhoe handeln (verursacht durch Gonokokken-Bakterien). Bei Frauen ist dies eine schwerwiegende Infektion, da sich diese Bakterien langsam und stetig einen Weg bis zu den Eileitern bahnen.

Brauner und übelriechender Ausfluss
Sehr wahrscheinlich kommt brauner Ausfluss von altem Blut. Aufgrund von Bakterien kann er übel riechen. Auf dem Markt stehen viele Hygieneprodukte für die weibliche Intimpflege zur Verfügung, mit denen versucht werden kann, eine Besserung zu erzielen.

Eisprung
Ausfluss während der Zeit des Eisprungs dürfte keinen üblen Geruch verursachen. Anderenfalls muss ein Arzt konsultiert werden.
Viele Frauen glauben oder hoffen, dass übler Geruch das Symptom einer Schwangerschaft wäre. Das ist jedoch nicht der Fall.

Ausfluss nach der Entbindung
Die Frau kann nach der Entbindung Ausfluss haben, der noch Material aus der Plazenta oder Blut enthält.
Diese Sekretionen können üblen Geruch verursachen, vergehen jedoch nach wenigen Tagen von selbst.

 

Schwangerschaft,schwangere FrauUrsache für Ammoniakgeruch im Urin

  • Schwangerschaft
  • Dehydratation
  • Proteinhaltige Diät
  • Harnwegsinfekt
  • Menopause
  • Nierenschäden
  • Leberschäden
  • Diabetogene Ketoazidose

Andere mögliche Ursachen
Außer den oben bereits erwähnten Ursachen kann übelriechender Urin auch verursacht sein durch:

  • Einige Stoffwechselstörungen
  • Sexuell übertragbare Krankheiten
  • Die Gewohnheit, den Harn lange zurückzuhalten
  • Die Einnahme mancher Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin B6

 

Schlechter Intimgeruch bei Kindern

Reizungen
Reizungen im Intimbereich können üblen Geruch und andere Symptome verursachen.
Diese nicht-infektiöse Form einer Vaginitis kann durch parfümierte Seifen, Waschmittel oder Weichspüler hervorgerufen sein.
Bei manchen Kindern kann es eine allergische Reaktion auf diese chemischen Substanzen sein.
Außer einem ungewöhnlichen Geruch kann das Kind Juckreiz, Brennen und Ausfluss haben. Andere Gründe, die zu Scheidenreizungen führen können, sind das Waschen intimer Bereiche mit zu viel Seife oder wenn das Kind nach dem Waschen nur ungenügend abgespült wird.

Bakterien
Bakterielle Vaginose (eine durch Bakterien verursachte Infektion) ist ein verbreitetes Leiden bei Frauen.
Sie betrifft vor allem geschlechtsreife Frauen, kann aber auch Kinder infizieren.
Wie Hefen, so befinden sich auch Bakterien auf natürliche Weise in der Scheide.
Wachsen Bakterien in zu großer Zahl, kommt es zur Infektion.
Das Ergebnis kann ein Fischgeruch in der Scheide bei gleichzeitigem Ausfluss sein.
Vaginalsekrete sind oft dünnflüssig und ähneln Milch.
Sie können auch zähflüssig und von grauer Farbe sein.
Ein Kind kann nach dem Stuhlgang bei der Reinigung die Bakterien aus dem Anus bis zur Vagina verbreiten, wenn es von hinten nach vorn, statt umgekehrt, wischt.
Wie Hefen, gedeihen Bakterien in feuchter und warmer Umgebung.
Ein kleines Mädchen, das lernt, das Töpfchen zu benutzen, könnte wenig absorbierende Unterwäsche tragen oder für längere Zeit in beschmutzter Unterwäsche verbleiben.
Bei kleinen Mädchen kann es außerdem häufig zu einer bakteriellen Vaginose kommen, wenn Spielsachen oder Gewebestückchen in die Scheide gesteckt werden oder mit schmutzigen Händen daran gekratzt wird.

 

Was tun? Naturheilmittel

Joghurt
Ein wirksames Mittel, das beim Beseitigen von Intimgeruch nützen kann, ist Joghurt. Joghurt ist reich an Milchsäurebakterien, die zur Normalisierung des vaginalen pH-Wertes beitragen.

Knoblauch
Ein natürliches Heilmittel, das antimykotische Eigenschaften hat, ist Knoblauch, der hilft, Hefeinfektionen zu bekämpfen und schädliche Bakterien zu beseitigen.

Teebaumöl
Teebaumöl hat eine starke antimykotische und antiseptische Wirkung. Deshalb kann es bei der Bekämpfung üblen Intimgeruchs nützen.

Essig
Essig ist ein natürliches antibakterielles Mittel, das auch verwendet werden kann, um Infektionen vorzubeugen und die Intimhygiene zu verbessern.
Ein Glas Essig in Wasser geben und damit die Scheide waschen.

Bikarbonat
Manche Frauen fühlen sich besser nach Waschungen mit Wasser und Bikarbonat.

Diät und Ernährung
Es gibt verschiedene Lösungen bei schlechtem Intimgeruch, doch die Ernährungsweise ist bei einer Infektion grundlegend wichtig.
Zucker und Süßigkeiten begünstigen das Wachstum von Pilzen und Bakterien. Es wird daher empfohlen, diese Nahrungsmittel zu meiden.
Wichtig ist, viel Gemüse zu essen und Milchprodukte, die Probleme im Darm verursachen können, wegzulassen.