Erste Symptome der Schwangerschaft

Die Symptome der Schwangerschaft können wenige Wochen nach der Empfängnis auftreten.

Anzeichen einer Schwangerschaft vor Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhoe)

Das Ergebnis eines positiven Schwangerschaftstests nach Verzögerung der Regelblutung ist ein sicherer Index für eine schwangere Frau.

Symptome der Schwangerschaft,erste

Trotzdem können auch andere körperliche Anzeichen vor dem Ausbleiben der Zyklusblutung bestehen.

Viele Menschen meinen, dass es während der Stillzeit zu keiner Schwangerschaft kommen kann. Doch das ist falsch, vor allem dann, wenn das Kind nicht regelmäßig gestillt wird.

Anschwellen des Bauches
Die meisten Frauen empfinden dieses Symptom in der frühen Phase der Schwangerschaft.
Hormonveränderungen, die im Körper stattfinden, lassen den Leib anschwellen.

Symptome der Einnistung
In der Periode, in der sich das befruchtete Ei in der Gebärmutterwand einnistet, sinkt die Basaltemperatur (Körpertemperatur im Ruhezustand).
Dies geschieht gewöhnlich in 6-12 Tagen nach dem Eisprung.

Einige Frauen bemerken tatsächlich die Verringerung der Basaltemperatur nach dem Eisprung.
Doch dieses Zeichen stellt sich auch bei Frauen ein, die nicht schwanger sind.

Erhöhte Basaltemperatur
Nach der Einnistung kann die Basaltemperatur über mehrere Wochen um etwa ein Grad ansteigen.
Das befruchtete Ei nistet sich etwa 6-12 Tage nach dem Eisprung in die Gebärmutter ein. Das bedeutet, dass dies etwa eine Woche vor der nächsten, erwarteten Regelblutung erfolgt.

Schmerzende Brüste und dunklere Brustwarzen
Ein frühes Zeichen einer Schwangerschaft ist eine geschwollene Brust, die Schmerzen verursacht. Die Brustschmerzen ähneln denen vor Beginn der Menstruation und sind in der Schwangerschaft deutlicher ausgeprägt.
Hormonelle Veränderungen können die Durchblutung der Brüste erhöhen und sie sensibler machen. Die Brustwarzen werden dunkler und die Warzenhöfe breiter. Das ist in der 1.-2. Woche nach der Empfängnis zu beobachten.


Übelkeit und Erbrechen
Die Erhöhung der Hormonspiegel im Körper verursacht Übelkeit.
Sie kann zu jeder Tages- oder Nachtzeit auftreten. Jedoch ist die Übelkeit nicht immer von Erbrechen begleitet. Die Frau kann auch einen feineren Geruchssinn entwickeln, der bei bestimmten Lebensmitteln zu Übelkeit führt.
Dieses Anzeichen kann im Verlauf von 2-8 Wochen nach der Empfängnis wieder verschwinden.
Manche Frauen verspüren Sodbrennen. Ist die Übelkeit stark und führt zum Erbrechen, ist es wichtig, viel Wasser oder andere Flüssigkeiten zu trinken, um eine Dehydratation zu vermeiden.

Stuhlverstopfung oder Durchfall
Der Darm wird aufgrund der hormonellen Veränderungen träge. Die Folge ist eine Verstopfung.
Wenn der Stuhlgang plötzlich weniger als dreimal in der Woche erfolgt, kann die Ursache an den Hormonen der Schwangerschaft liegen.
Einige Frauen können zum Gegenteil neigen, zum Durchfall.

Müdigkeit oder Schläfrigkeit
Die Erhöhung des Hormons Progesteron führt zu erheblicher Müdigkeit. Die veränderten Hormonspiegel können schwangere Frauen erschöpfen und ermüden.
Die neue Entwicklung im Innern des Körpers führt zur völligen Energieerschöpfung.


Heller Ausfluss bei Einnistungsblutung
Die Nidationsblutung entsteht, wenn sich das befruchtete Ei in der gut durchbluteten Gebärmutterwand einnistet. Der Fleck, der sich abzeichnet, ist von leicht roter, rosa oder braun-rötlicher Farbe. Man kann ihn über einen Tag wenige Tage vor der Menstruation beobachten. Manche Frauen bemerken dieses Symptom nur für wenige Stunden.
Tritt der Ausfluss zusammen mit Schmerzen auf, muss der Arzt konsultiert werden, um die Möglichkeit einer Bauchhöhlenschwangerschaft auszuschließen.
Die Einnistungsblutung kann innerhalb von 6-12 Tagen nach der Empfängnis auftreten.

Häufiges Wasserlassen
Die Versorgung mit Blut und anderen Flüssigkeiten nimmt in der Schwangerschaft zu. Diese zusätzliche Flüssigkeit wird in den Nieren verarbeitet und füllt die Harnblase häufiger an.
Auch die Hormonveränderungen durch das humane Choriongonadotropin (hCG) führt zu vermehrtem Wasserlassen.
Ein anderer Grund für das häufige Wasserlassen während der Schwangerschaft ist das Wachstum der Gebärmutter, die auf die Harnblase drückt. Dadurch füllt sich Blase schnell und die Toilette muss häufiger aufgesucht werden.

Abdominelle Krämpfe und Schmerzen
Die plötzliche Erhöhung der Hormonspiegel im Körper kann zu Kopfschmerzen und Rückenschmerzen während der Anfangsphasen der Schwangerschaft führen. Krämpfe können auch aufgrund der Veränderungen in der Gebärmutter verursacht werden.

Heißhunger/Abneigung gegenüber Nahrung
Die meisten Frauen haben vor der Regelblutung und in den späteren Phasen der Schwangerschaft Appetit auf bestimmte Lebensmittel. Jedoch können manche Frauen das Verlangen nach Nahrung auch in den frühen Phasen haben, verwechseln es jedoch mit einem Symptom des prämenstruellen Syndroms. Andererseits ist auch eine Abneigung gegen Lebensmittel in den Frühphasen der Schwangerschaft zu beobachten, vor allem gegen Milch- und Käseprodukte, Fisch und frittierte Speisen.

Manche Frauen nehmen auch nach der Empfängnis Symptome wahr wie Atemnot, Gefühlsschwankungen und Hitzewallungen.

 

Wann beginnen Schwangerschaftssymptome?

Innerhalb einer Woche nach der Empfängnis (etwa eine Woche vor der Regel) treten die ersten Symptome der Schwangerschaft auf. Doch für jede Frau sind die Zeiten unterschiedlich.
Manchmal kommen und gehen die Symptome (treten zum Beispiel an jedem zweiten Tagen auf), auch wenn der Schwangerschaftsverlauf normal ist. Wiederum haben manche Frauen keinerlei Symptome, obwohl sie schwanger sind.

Normalerweise warten Frauen auf das Ausbleiben der Regelblutung, um somit das Ergebnis zu bestätigen.
Dieses Symptom erfolgt innerhalb von zwei Wochen nach der Empfängnis.
Auch wenn Blutuntersuchungen und Urintests zur Bestimmung des Ergebnisses in den ersten Tagen (innerhalb einer Woche) ziemlich genau sind, ist es immer zu empfehlen, wenigstens 20 Tage abzuwarten, um ein verlässliches Ergebnis zu bekommen.
Zu erwarten ist ein deutlicher Anstieg des humanen Choriongonadotropins (hCG), das eine Konzentration von 25 mIU/ml während der ersten und zweiten Woche erreicht.
Die Anwesenheit dieses Hormons im Blut und im Urin bestätigt die Schwangerschaft. Darüber hinaus sind die großen Mengen von hCG und Progesteron während der Schwangerschaft verantwortlich für die körperlichen und emotionalen Veränderungen, die im Körper vorgehen.

 

Die ersten Symptome der Schwangerschaft

Das erste Schwangerschaftszeichen ist das Ausbleiben der Menstruation (Amenorrhoe).
Es bestehen auch Symptome ähnlich dem prämenstruellen Syndrom, außer Übelkeit und Erbrechen.
Dies sind die offensichtlichsten Schwangerschaftszeichen nach einem Monat.
Brustschmerzen, geschwollene Brustwarzen und ein dunkler Warzenhof sind einige körperliche Veränderungen, die während der ersten und zweiten Woche auf eine Schwangerschaft hinweisen.
Gewichtszunahme und Wassereinlagerungen im Körper verursachen Schwellungen im ganzen Körper, auch geschwollene Fußknöchel.
Während der zweiten und dritten Woche dehnt sich die Gebärmutterschleimhaut aus es können Krämpfe im unteren Teil des Körpers auftreten, besonders in Beinen und Bauch.
Außerdem stellen oft morgendliche Übelkeit, Appetitwechsel, Gemütsschwankungen und häufiges Wasserlassen die Hauptsymptome der Schwangerschaft im ersten Trimester dar.

 

Unterschied zwischen prämenstruellem Syndrom (PMS) und Schwangerschaft

Symptome, die eine Schwangerschaft von einem PMS unterscheiden, sind:

  1. Ausbleiben der Regelblutung: sie kann als ein verlässliches Anzeichen einer Schwangerschaft bei Frauen gelten, die einen regulären Menstruationszyklus haben.
  2. Nidationsblutung: sie entsteht, wenn sich das befruchtete Ei in die Gebärmutterschleimhaut einnistet.
    Das erfolgt gewöhnlich 6-12 Tage nach der Befruchtung.
    Die Blutung ist leicht und das Blut erscheint rosa oder braun (anormal). Kommt nicht bei allen Frauen vor.
  3. Häufiges Wasserlassen: die Schwangerschaft führt zum Wachstum der Gebärmutter und deren Druck auf die Harnblase nimmt zu.
    Dies löst einen häufigen Drang zum Wasserlassen aus.
  4. Hohe Geruchsempfindlichkeit: schwangere Frauen können eine ausgeprägte Abneigung nicht nur gegen bestimmte Gerüche, sondern auch gegen zuvor als angenehm empfundene Düfte entwickeln.
  5. Morgendliche Übelkeit: sie tritt bei 90% der schwangeren Frauen auf. Dabei handelt es sich um ein Übelkeitsempfinden. Auch wenn sie als „morgendlich“ bezeichnet wird, kann sie in jedem Moment des Tages auftreten.
  6. Erhöhte Basaltemperatur: wenn sie länger als 18 Tage lang nach dem Eisprung besteht, ist es ein sehr wahrscheinliches Zeichen für eine Schwangerschaft.
  7. Kurzatmigkeit: schwangere Frauen können unter Atemnot leiden. Erklärbar ist das durch einen vermehrten Sauerstoffbedarf für die Entwicklung des Embryos.
    Tritt dieses Symptom plötzlich zusammen mit Schmerzen oder im Liegen auf, muss sofort der Arzt verständigt werden.
  8. Dunkelfärbung des Brustwarzenhofes: die erhöhten Östrogenspiegel bei der Mutter erweitern die Größe des Brustwarzenhofes. Zusätzlich wird er mit Fortschreiten der Schwangerschaft dunkler.
  9. Melasma: auch bekannt als Schwangerschaftsmaske, ist das Melasma eine Dunkelverfärbung der Haut, die dem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Nach der Geburt verschwindet das Melasma wieder.

 

Schwangerschaftssymptome,Schmerzen,SchwellungenPhysische Symptome, Verhaltensweisen und Emotionen, die das prämenstruelle Syndrom anzeigen:

• Gesichtspickel;
• Angst;
• Müdigkeit;
• Schwellungen;
• Beinschmerzen;
• Menstruationsschmerzen;
• Schwindel;
• Kopfschmerzen;
• Bauchschmerzen und Eierstockschmerzen;
• Migräne;
• Gelenk- und Muskelschmerzen;
• Weinen;
• Gewichtszunahme;
• sexuelle Unlust;
• Brustschwellung;
• Schlaflosigkeit;
• Aggressivität;
• verminderte Aufmerksamkeit;
• Bauchschmerzen;
• Brustschmerzen;
• Blähungen oder Luft im Bauch;
• Rückenschmerzen, Bauchkrämpfe;
• Heißhunger (süß/salzig);
• Veränderungen an Haut und Haaren;
• Lichtempfindlichkeit und Lärmempfindlichkeit;
• Sekretaustritt an den Brustwarzen auf Druck.

 

Symptome einer Schwangerschaft

Wie das prämenstruelle Syndrom, bietet auch eine Schwangerschaft für jede Frau unterschiedliche Symptome.
Diese Symptome weisen nicht zwangsläufig auf eine Schwangerschaft hin. Oftmals sind sie denen eines prämenstruellen Syndroms ähnlich.
• Bauchkrämpfe;
• Schwellungen;
• Melasma;
• Beinschmerzen;
• Gemütsschwankungen und Nervosität;
• Schlaflosigkeit;
• Stuhlverstopfung;
• Ausbleiben der Menstruation (Amenorrhoe);
• Akne;
• Augentrockenheit, die zu Augenbrennen führen kann;
• trockene und aufgesprungene Lippen;
• Ausfluss aus der Brustwarze;
• morgendliche Übelkeit;
• Dunkelfärbung des Brustwarzenhofes;
• Brustschmerzen;
• Erscheinen von Adern auf der Brust;
• Atemlosigkeit;
• Erhöhung der Basaltemperatur (leichtes Fieber);
• manche Frauen beklagen Schnupfen;
• Brustschwellung;
• Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Nierenschmerzen;
• Schwindel und Ohnmachtsneigung;
• frösteln;
• häufiges Wasserlassen;
• starke und unerklärliche Müdigkeit;
• Nidationsblutung;
• Heißhunger oder Abneigung gegen bestimmte Speisen
• vaginaler Ausfluss (weiß/milchig erscheinend);
• erhöhte Geruchsempfindlichkeit auf angenehme und unangenehme Gerüche.

Schwangerschaft,Kind,Baby

Hohes Fieber ist kein Symptom einer Schwangerschaft. Es sollte also sofort der Arzt aufgesucht werden.

 

Schwangerschaftszeichen bei Einnahme von Kontrazeptiva

Eine Frau kann trotz der Einnahme von Kontrazeptiva schwanger werden.

Die ersten Anzeichen sind leicht zu erkennen, besonders wenn es nicht die erste Schwangerschaft einer Frau ist.
Es ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass während jeder Schwangerschaft die Symptome unterschiedlich sind.
Bei der einen Schwangerschaft kann die Frau unter Übelkeit leiden, während bei einer anderen kein solches Symptom auftritt.

Minimale Regelblutung
Zu den ersten Schwangerschaftszeichen, die noch vor Ausbleiben der Regelblutung auftreten, zählen sehr leichte Regelblutungen. Daher ist es wichtig, eine Veränderung bezüglich Dauer und/oder Stärke der Blutung zu kontrollieren, denn es kann sich um eine Nidationsblutung handeln, statt um die normale Regelblutung.
Die Nidationsblutung tritt bei der Einnistung des befruchteten Eies in die Gebärmutterschleimhaut auf. Dies ist eines der ersten Schwangerschaftszeichen.
Bei Blutungen in der Schwangerschaft sollte der Arzt aufgesucht werden, denn sie könnten eine Gefahr darstellen.

Schmerzen an der Brust
Schwangerschaftszeichen umfassen auch Veränderungen auf die Vorbereitung zum Stillen und somit geschwollene und schmerzende Brüste. Erhöhte Konzentrationen von Östrogen und Progesteron machen die Brust besonders schmerzhaft.

Bauchkrämpfe
Krämpfe im Unterleib treten gleichzeitig mit der Einnistungsphase auf.

Müdigkeit
Eine ungewöhnliche Müdigkeit entsteht durch den Körperstress während der Schwangerschaft.
Die Herzaktivität nimmt zu, denn Nährstoffe müssen auch zu dem Fötus gelangen.
Oftmals verursacht die Erhöhung des Progesterons Müdigkeit und ausgeprägte Schläfrigkeit.
Es können auch extreme Emotionen auftreten.
Deshalb ist es auch nicht selten, dass eine schwangere Frau ohne besonderen Grund weint.

Häufiges Wasserlassen
Ein anderes frühes Zeichen einer Schwangerschaft ist das häufige Wasserlassen.
Das beobachten gewöhnlich Frauen 3 Wochen nach der Empfängnis.
Manche Frauen können auch unter Stuhlverstopfung leiden.

Heißhunger
Heißhunger wie starkes Verlangen nach sauren Gurken, Eis oder irgendeiner anderen Speise sind Anzeichen einer Schwangerschaft.
Die meisten Frauen verspüren ein besonderes Verlangen nach bestimmten Speisen während der gesamten Schwangerschaftsperiode.