Brennen im Intimbereich – Ursachen und Heilmittel

Brennen im Intimbereich und vaginaler Juckreiz sind Störungen, die Frauen weltweit betreffen.

Wichtig ist, die speziellen Ursachen zu erkennen, denn die Therapie hat nur dann Erfolg, wenn die Quelle des Problems beseitigt wird.

Zu den Ursachen von Scheidenbrennen gehören:

  • sexuell übertragbare Krankheiten;
  • vaginale Infektionen oder Vaginitis;
  • vaginale Reizungen durch Chemikalien in Seifen, Waschmitteln und Hygieneprodukten;

Brennen im Intimbereich ist kein Symptom einer Schwangerschaft.

 

Ursachen für das Brennen im Intimbereich der Frau nach dem Geschlechtsverkehr

Als Erstes muss die Ursache des Brennens bestimmt werden. Im Folgenden sind Ursachen, Symptome und einige Ratschläge aufgelistet, wie man dem Brennen begegnen kann.

Allergie gegen Sperma

  • Erfolgt der Geschlechtsakt ohne Präservativ?
  • Hat man ein Gefühl von Brennen, Schmerzen und Jucken in der Vulva und Scheide?
  • Ist die Vulva gerötet?
  • Manifestieren sich die Beschwerden 10-15 Minuten nach einem Geschlechtsverkehr mit Ejakulation?
  • Halten sie über ein paar Stunden bis zu wenigen Tagen an?

Wenn die Antwort auf alle diese Fragen „ja“ ist, handelt es sich wahrscheinlich um eine Allergie gegen Sperma, die durch die Reaktion auf das Spermidin (Protein des Spermas) hervorgerufen wird. Diese Form von Allergie kommt selten vor. Die beste und einfachste Lösung ist, während des Verkehrs ein Kondom zu benutzen und dadurch die Menge der Spermien zu begrenzen, die in die Scheide gelangen.
Forscher haben begonnen, Frauen durch Allergen-Injektionen gegen Sperma zu desensibilisieren. Diese Behandlung hatte in 95% der Fälle bei der Behandlung von Frauen mit Spermaallergie Erfolg.

Latex-Allergie
Präservative werden normalerweise aus Latex hergestellt.
Bei Frauen mit einer Latex-Allergie sind folgende Reaktionen möglich:

  • Juckreiz,
  • vaginale Reizung.

Im Handel sind Kondome aus anderem Material erhältlich, die das Latex ersetzen, wodurch sich das Problem lösen lässt.

Brennen im Intimbereich wegen bakterieller Vaginose
Dies ist eine Erkrankung, die sich entwickelt, wenn ein gesteigertes Wachstum normaler Bakterien in der Scheide besteht.

  • Verspürt man nach dem Geschlechtsverkehr ein Brennen und Jucken in der Scheide?
  • Kommt es zu vaginalem Ausfluss, der übelriechend und grau-weißlich ist?
  • Sind die Lippen der Vulva gerötet, schmerzhaft oder geschwollen?
  • Schmerzt es beim Wasserlassen?


Unter den Risikofaktoren der bakteriellen Vaginose gibt es Veränderungen des vaginalen pH-Wertes, der die Vermehrung einiger Bakterien begünstigt.
Der normale pH-Wert sollte zwischen 3,5 und 4,5 betragen, doch in gewissen Situationen kann er niedriger sein (sehr saures Umfeld), zum Beispiel von Beginn bis Ende einer Schwangerschaft.
In der Regel umfasst die Therapie die Gabe oraler oder topischer Antibiotika über eine ganz bestimmte Zeit.
Es ist wichtig, keine Eigentherapie zu unternehmen, weil Antibiotika (zum Beispiel Sulmycin Salbe mit Celestan-V) die Situation auch verschlimmern können, wenn die Diagnose falsch ist.

Candidainfektion
Das ist eine Erkrankung, die häufig auftritt, wenn die Hefemenge gegenüber den anderen Bakterien zunimmt.

  • Spürt man ein Brennen oder Jucken in der Scheide?
  • Besteht ein weißer oder grauer, ziemlich konsistenter Ausfluss?
  • Spürt man Schmerzen beim Geschlechtsakt oder beim Wasserlassen?
  • Sind die Lippen der Vulva geschwollen und schmerzhaft?

Ist das der Fall, dann kann es sich um eine Infektion mit Candida albicans handeln. Unter den Therapien bei dieser Erkrankung gibt es Antipilzmittel, die in der Scheide aufzutragen sind, oder orale Antimykotika.
Einige oft gebrauchte Arzneistoffe sind:

  • Clotrimazol,
  • Fluconazol,
  • Itraconazol.


Trichomoniasis
Die Trichomoniasis ist eine Geschlechtskrankheit, die am häufigsten bei Frauen zwischen 16 und 35 Jahren auftritt.

  • Kommt es zu dünnflüssigem gelb-grünem Ausfluss?
  • Bestehen ein Brennen und Juckreiz im Intimbereich?
  • Besteht ein stark übelriechender Scheidengeruch?
  • Schmerzt es während oder nach dem Geschlechtsakt?
  • Sind die großen Schamlippen gerötet und schmerzhaft?

Wenn dies der Fall ist, kann es sich um eine Trichomoniasis handeln.
Der Arzt verschreibt ein Antibiotikum zur Behandlung dieser Erkrankung. Häufig verwendet wird Metronidazol in Form von Scheidenzäpfchen, Cremes oder Lösungen (zum Beispiel zahlreiche Generika, Clont oder Arilin).
Auch Schmerzmittel können verabreicht werden wie Tantum Rosa (Benzydaminhydrochlorid), um die Symptome zu verringern.
Während der Therapie sollte verzichtet werden auf:

  • Geschlechtsverkehr,
  • alkoholische Getränke.

Wird vor der Heilung Geschlechtsverkehr vollzogen, dann kann die Erkrankung auf den Partner übertragen werden.

Vulvodynie
Diese Störung charakterisiert sich durch die Reizung der Nervenenden und verursacht Schmerzen und Brennen:

  • im Scheideneingang,
  • an Kitzler und Anus (nur in manchen Fällen).

Die Schmerzen treten auf:

  • während des Geschlechtsverkehrs,
  • beim Sitzen, vor allem bei übereinandergeschlagenen Beinen,
  • beim Waschen der Scheide, vor allem mit kaltem Wasser und Intimseifen.

Die Untersuchungen und Abstriche sind negativ, der Arzt sagt also häufig, dass es sich um ein mentales Problem handelt.

 

Naturheilmittel bei Brennen im Intimbereich

Die folgenden Naturheilmittel dienen der Linderung des Brennens im weiblichen Intimbereich nach dem Geschlechtsakt.
Es gibt einige wirksame Möglichkeiten, das brennende Gefühl nach dem Geschlechtsakt zu lindern. Einige Beispiel sind im Folgenden aufgelistet:

  1. Duschen: nach dem Geschlechtsverkehr wird empfohlen, zu duschen oder zu baden und die Vagina mit kaltem oder warmem Wasser über einem beweglichen Duschkopf zu spülen.
    Glaubt man, dass das brennende Gefühl durch eine Spermienallergie verursacht wird, kann man im Anschluss heiß baden und dabei die Scheide gründlichen auswaschen. Nachdem die Scheide gereinigt wurde, mit einem weichen und sauberen Tuch gut austupfen.
  2. Abkühlen: nach einer gründlichen Reinigung auf eine bequeme Unterlage legen und die Vagina kalter Luft aussetzen. Brennt es stark, könnte man für kurze Zeit einen Eisbeutel auf die Scheide legen oder eine lidokainhaltige Creme (zum Beispiel Dolocupin) benutzen.
  3. Beruhigungsgel: mit trockenen und sauberen Fingern kann man Aloe vera (ein beruhigendes Naturprodukt) auf die äußeren Bereiche der Scheide auftragen.
  4. Natriumbikarbonat: manche Frauen haben die Erfahrung gemacht, dass das Auftragen einer Mischung von Natriumbikarbonat das Scheidenbrennen verringert. Dazu 3 Esslöffel Natriumbikarbonat in einer Tasse kaltem Wasser auflösen und mit einem Tuch auftragen.
  5. Bunte Unterwäsche und die Benutzung von Tampons vermeiden, da sie die Scheide reizen können.
  6. Waschen der Scheide – das Waschen des Bereichs mit kaltem Wasser bringt Erleichterung, aber im Fall von Vulvodynie ist warmes Wasser besser.
  7. Bequeme Unterwäsche aus Baumwolle tragen und enge Kleidung vermeiden, da Haut und Scheide atmen müssen.
    Von String-Tangas wird abgeraten, weil sie die Scheide reizen.
  8. Hydratation und Ernährung – um dem Brennen im Intimbereich vorzubeugen ist eine Ernährung mit natürlichen Nahrungsmittel von grundlegender Bedeutung. Verarbeitete, frittierte und süße Speisen begünstigen die Entwicklung von Infektionen und Entzündungen.
    Ist der Urin gelb, kann das Brennen beim Wasserlassen zunehmen; in diesem Fall sollte man mehr trinken und mehr Obst und Gemüse essen (da sie viel Flüssigkeit enthalten).
  9. Sportliche Aktivitäten an der frischen Luft sind wichtig, auch im Winter. Viele Menschen sind der Ansicht, dass Medikamente für die Gesundheit ausreichend sind, aber wer wirklich gesund sein will, der muss viel Obst und Gemüse essen und dem Körper die Möglichkeit geben, die Toxine über die Haut, den Stuhlgang und tiefe Atmung abzugeben.
    Sport bewirkt:

    • einen schnelleren Blutkreislauf, das heißt viel Blut gelangt zur Haut,
    • Schwitzen, wodurch die Abfallstoffe der Verdauung ausgeschieden werden,
    • tiefe Atmung, die die Abgabe der Toxine und ein Entspannen ermöglicht.

Vaginales Brennen ist keine zu erwartende und zu fürchtende Folge des Geschlechtsverkehrs. Es darf nicht das Sexualleben stören und dazu führen, intime Kontakte mit dem Partner zu meiden.

 

Brennen im Intimbereich bei Kindern

Auch ein kleines Mädchen kann vaginales Brennen verspüren. Bakterielle Vaginitis ist bei Mädchen zwischen zwei und vier Jahren sehr häufig. Sie entsteht, wenn sich die Bakterien von der Haut in das Innere der Scheide bewegen und verursachen:

  • Reizungen,
  • Entzündungen.

Eine entsprechende Hygiene kann einer bakteriellen Vaginose vorbeugen. Mütter müssen die Mädchen über eine richtige Körperpflege unterrichten.

Vaginaler Juckreiz kommt bei kleinen Mädchen sehr häufig vor.
Ein Mädchen mit Vulvovaginitis kratzt sich im Scheidenbereich oder beklagt Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen.
Vor der Pubertät ist die Haut um den Scheidenbereich oftmals sehr empfindlich und kann sich aufgrund verschiedener irritierender Substanzen röten und entzünden.
Eine der häufigsten Ursache sind Seife oder Shampoo.
Viele kleine Kinder baden in einem Schaumbad und die Eltern vergessen, die Kinder gründlich vom Seifenschaum abzuspülen, nachdem sie sitzend darin gespielt haben.

Hygiene
Ein anderer, sehr häufiger Grund ist eine unzureichende Toilettenhygiene. Wenn Mädchen zur Reinlichkeit erzogen werden, müssen ihnen die Eltern beibringen, dass sie sich nach dem Wasserlassen säubern sollen. Das ist eine Angelegenheit, die manchmal aufgrund der Freude über den Erfolg auf dem Töpfchen vergessen wird.
Andererseits kann eine zu heftiges Abreiben nach dem Wasserlassen zu Reizungen und Juckreiz führen.

Darmparasiten
Selten kann vaginales Brennen durch die Anwesenheit von Darmparasiten (Oxyuren) hervorgerufen werden, die kleinen Fadenteilchen ähneln und etwa die Größe eines Zentimeters haben. Gewöhnlich verursachen diese Parasiten Juckreiz um den Afterbereich, doch kann er auch im Innern der Vulva und Scheide auftreten.
Oxyuren neigen dazu, nächtliche Symptome zu verursachen, wenn sie zur Analregion wandern.
Wenn sie erkannt werden, dann sind sie leicht durch eine Stuhluntersuchung zu diagnostizieren und ohne Schwierigkeiten zu behandeln.

Infektionen

  • Wenn sich kleine Mädchen ihrem achten oder neunten Lebensjahr nähern, kann der vaginale Juckreiz durch eine Hefepilzinfektion verursacht sein, zum Beispiel durch Candida. Hefe ist ein Teil der natürlichen Scheidenflora, doch wenn es eine zu starke Proliferation gibt, kann dies zu einer Entzündung führen, die Brennen, Rötung und Reizungen verursacht und zu reichlich weißem Ausfluss führen kann.
    Auch ein winzig kleines Stück Toilettenpapier im Bereich des Scheideneingangs kann eine Infektion und ein leichtes vaginales Brennen hervorrufen.
  • Ein Windelerythem bei Neugeborenen und Kleinkindern muss nicht nur in der analen Zone und am Gesäß auftreten, sondern kann auch den vaginalen Bereich betreffen und ebenso dem Hefewachstum Vorschub leisten.

Die meisten dieser Probleme sind leicht von einem Arzt oder Kinderarzt zu behandeln.
Infektionen der Harnwege sind für Frauen während ihres ganzen Lebens ein immer wiederkehrendes Problem. Der Grund, weshalb Frauen öfter Harnwegsinfektionen erleiden ist der, dass die Röhre, die ihre Blase mit der Außenseite verbindet, Harnröhre oder Urethra genannt, sehr kurz ist. Das bedeutet, dass sich Bakterien sehr leicht bis in die Blase hinauf verbreiten können.
Männer haben dieses Problem nicht, da sie eine viel längere Harnröhre haben.

Kleine Mädchen (selten auch Jungen) können zudem einen Blasenreflux entwickeln, bei dem sich der Urinfluss in den Tuben, Harnleiter oder Ureteren genannt, ansammelt, anstatt normal aus den Nieren bis in die Blase zu fließen.
Diese Krankheit wird häufig bei Kindern diagnostiziert, die eine Entzündung der Harnwege hatten. Die Infektion kann zu einer Verengung im Harnröhrensystem führen, die ein Anschwellen der Harnleiter verursacht.

 

Brennen im männlichen Intimbereich

  • Männer können hingegen Probleme an den Hoden bekommen, zum Beispiel eine Varikozele, das sind Krampfadern im Innern des Hodens.
    Verursacht wird dies durch die Schädigung einer Venenklappe, die das Blut zum Hoden ableitet.
    Möglicherweise hilft es, stützende Unterwäsche zu tragen.
  • Eine weitere Erkrankung ist der Leistenbruch (Inguinalhernie), eine Schwäche oder Protrusion in der Leistenwand.
    Auch wenn sich diese Erkrankung nicht auf kleine Jungen beschränkt, leiden sie etwa zehn Mal häufiger als Mädchen darunter.
    Zu den Symptomen gehören:
    – Schmerzen,
    – Übelkeit,
    – Darmverschluss,
    – Schwellungen im Leistenbereich.

    Bei Jugendlichen kann sich ein Leistenbruch auf den Hodensack ausbreiten und auch im Liegen bestehen bleiben.
    In der Regel ist ein chirurgischer Eingriff erforderlich, um den Bruch zu beseitigen.

 

Allgemeine Ursachen für Scheidenbrennen

1. Sexuell übertragbare Infektionen, zum Beispiel:

  • Chlamydien
  • Herpes genitalis
  • Condyloma genitalis
  • Trichomoniasis
  • Gonorrhoe

Sie können vaginalen Juckreiz, Irritationen und andere Symptome verursachen.
Bei vaginalen Mykosen kann der Arzt Travocort (Diflucortolon valerat und Isoconazol nitrat) verordnen.

2. Scheidenpilz ist eine Hefeinfektion, auch als Candida vaginalis bekannt.

3. Schwangerschaft, Geschlechtsverkehr, Antibiotika und ein geschwächtes Immunsystem können bei Frauen eine Infektion durch Candida vaginalis begünstigen.

4. Menopause. Der Rückgang der Östrogenproduktion, der sich während der Menopause darstellt, kann zu einem vaginalen Gewebeschwund und zu vaginaler Trockenheit führen. Das kann Jucken und Reizerscheinungen hervorrufen.
Ein vaginaler Gewebeschwund kann auch bei stillenden Frauen zu einem Problem werden.

5. Reizstoffe. Manche Chemikalien können Vulva und Vagina reizen, wie:

  • Cremes,
  • Präservative,
  • Verhütungsschaum,
  • Waschmittel,
  • Seifen,
  • parfümiertes Toilettenpapier,
  • Weichspüler.

6. Lichen sclerosus. Das ist eine seltene Erkrankung, die durch weiße Flecke auf der Haut gekennzeichnet ist, vor allem in der Umgebung der Scheide. Die Flecke können bleibende Narben in der Scheidenregion hinterlassen. Bei Frauen in der Postmenopause besteht eine größere Wahrscheinlichkeit, diese Erkrankung zu entwickeln.

7. Zystitis und interstitielle Zystitis. Die interstitielle Zystitis ist eine chronische Blasenentzündung, die:

  • Schmerzen im Beckenbereich,
  • häufiges Wasserlassen und
  • gesteigerten Harndrang verursacht.

Zu den Symptomen der Zystitis gehören:

  • vaginales Brennen,
  • Schmerzen während des Geschlechtsaktes.

Die Therapie bei Zystitis besteht in der Gabe von Antibiotika, zum Beispiel Monuril Granulat.

8. Kaiserschnitt. Nach einer Kaiserschnittentbindung kann das Brennen im Intimbereich (im Narbenbereich) auch noch über mehrere Monate auftreten.
Man muss die Narbe massieren und kann Cremes oder Gels nach der Empfehlung des Gynäkologen auftragen.

 

Medikamente,Vaginalbrennen,Intimbereich,Juckreiz,AusflussNicht infektiöse Vaginitis

Mediziner der University of Maryland Medical Center bezeichnen die nicht infektiöse Vaginitis als eine Art vaginaler Reizung, die nicht durch eine bakterielle oder virale Infektion hervorgerufen wird.
Viele nicht infektiöse Scheidenentzündungen sind entstanden durch Reizungen von:

  • Medikamenten,
  • chemischen Substanzen in Seifen und anderen Hygieneprodukten.

Die atrophische Vaginitis wird durch einen Rückgang der Hormone verursacht, der in Zusammenhang steht mit:

  1. der Entfernung der Eierstöcke,
  2. der Menopause,
  3. einer Strahlentherapie.

Beide nicht infektiöse Vaginitisformen können vaginales Brennen und andere Symptome hervorrufen.

 

Was ist die Therapie bei Juckreiz, Brennen und Reizung der Scheide?

Die vaginale Reizung vergeht oftmals von selbst wieder. Besteht sie längere Zeit, ist schwerwiegend oder kehrt nach einer Behandlung zurück, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Der Arzt untersucht die Patientin und nimmt einen Abstrich aus der Vagina, um die Ursache des Problems zu finden.
Je nach Ursache des vaginalen Brennens wird die Krankheit behandelt. Zum Beispiel:

  • Sexuell übertragbare Krankheiten werden oftmals mit Antibiotika behandelt.
  • Candida vaginalis wird mit Antimykotika und einer Ernährungsumstellung behandelt.
    Es kann eine Creme mit Clotrimazol (zum Beispiel Gyno-Canesten) aufgetragen werden, die hilft bei:
    – Juckreiz,
    – Schwellung,
    – Brennen der Vaginalschleimhaut.
    Wer unter dieser Erkrankung leidet, sollte mehr Joghurt zu sich nehmen, Süßigkeiten jedoch meiden.
    Bei Scheidenpilz können Waschungen vorgenommen werden, doch mit Wasser und Natriumbikarbonat oder Teebaumöl, weil die Anwendung von Seifen die Symptome in der Scheide verschlimmern können.
    Es gibt noch andere Faktoren, die bei Candida zu Brennen im Intimbereich führen, zum Beispiel Stress und Ängste.
    Die Symptome verschlimmern sich vor der Menstruation und wenn die Scheidenregion mit Reinigungsmitteln gewaschen wird, die weniger mild sind.
  • Juckreiz im Zusammenhang mit der Menopause kann mit östrogenhaltigen Cremes oder Tabletten behandelt werden.
  • Andere Formen von Jucken und Reizungen reagieren gut auf steroidhaltige Cremes oder Lotionen, die die Entzündung lindern.
  • Die Verordnung von steroidhaltigen Cremes kann die Reizungen bei bestehenden Lichen sclerosus lindern.

 

Sollte man bei Brennen im Intimbereich die Seife wechseln?

Jucken und Reizungen können von chemischen Substanzen  verursacht werden, in:

  • Seifen,
  • Waschmitteln,
  • Toilettenpapier.

Man sollte eine Zusammensetzung mit angemessenem pH-Wert ohne Duftstoffe versuchen. Indem man ein neues Produkt auf etwaige Reizungen aufmerksam prüft, kann man andere Produkte meiden, die eine ähnliche Zusammensetzung aufweisen.

 

Brennen im Intimbereich – Ursachen und Heilmittel ultima modifica: 2015-06-22T08:52:57+00:00 da daggy