Symptome bei Meniskusriss

Die Symptome bei Meniskusriss können folgende Ursachen haben:

– Hoher Druck oder Quetschung, die entstehen, wenn man nach einem Sprung wieder auf den Boden aufkommt, besonders wenn die Beine dabei gestreckt sind.

– Wird der Meniskus bei sportlichen oder körperlichen Aktivitäten stark komprimiert, kann er durchreißen, aus einer Mikrofraktur wird ein kompletter Riss durch die gesamte Dicke des Meniskusgewebes.

– Befindet man sich längere Zeit in Hockstellung, kann man durch die Verletzung beim Aufstehen einen schmerzhaften Stich verspüren.

 

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Intakter Meniskus
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– Eine heftige Kniedrehung beim Gehen oder Laufen, beispielsweise bei einem Richtungswechsel.- Eine heftige Kniedrehung beim Gehen oder Laufen, beispielsweise bei einem Richtungswechsel.

– Eine plötzliche Überstreckung des Knies, wie bei einem Fußtritt ins Leere (Fußball), wobei Innenmeniskus und ischiocrurale Muskulatur Verletzungen davontragen können.

Besonders wenn ein Fußballspieler mit voller Kraft schießen will, den Ball aber verfehlt, ist diese in offener kinetischer Kette ausgeführte Bewegung keineswegs physiologisch und führt zu einer Dysbalance zwischen Beugern, Streckern und Rotatoren des Knies.

Mindere Ursachen sind wiederholte Mikrotraumata, Verstauchung oder sportliche Aktivitäten, die Untrainierte  und unzureichend vorbereitete Gelegenheitssportler ausüben.


Was sind die Anzeichen und Symptome?

In der akuten Phase machen sich Schmerzen, eine Einschränkung der aktiv und passiv ausgeführten Bewegungen und ein Hinken  bemerkbar.
Bei Läsion des medialen Meniskus tritt der Schmerz im Innenbereich des Knies auf, ist der laterale Meniskus verletzt, schmerzt der Außenbereich.
Die Symptome verschlimmern sich, wenn Druck auf die betroffene Stelle ausgeübt wird, sowie beim Überstrecken und starken Beugen (>90°), wie bei einer Kniebeuge.

Die ersten Tage nach dem Auftreten wird selbst das Gehen schmerzhaft und der Patient humpelt.
Die Symptomatik nimmt mit der Zeit ab, in weniger schweren Fällen kann sie auch ohne Behandlung verschwinden.

Die Anzeichen sind: Schwellung (Intumeszenz) mit Gelenkbluterguss (Hämarthros) und Überwärmung des Gelenks, typische Anzeichen eines entzündeten Knies.

Das Kniescheiben-Ballottement ist ein Bewegungstest, den der Orthopäde durchführt, um das Ausmaß der Entzündung festzustellen; die Kniescheibe wird dabei in eine Extremität verschoben, der Test ist positiv, wenn sie durch den Druckeffekt der entzündlichen Flüssigkeit zurückprallt.

 

Wie erfolgt die Diagnose der Meniskusverletzung? Welche Untersuchungen werden durchgeführt?

Zunächst muss der Facharzt (Orthopäde oder Physiater) eine klinische Untersuchung durchführen; er wird die Krankengeschichte analysieren, die Meniskuskonturen abtasten, Anzeichen und Symptome beurteilen und verschiedene Standardtests vornehmen: z.B. Tests nach Bohler, McMurray, Griding usw.

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Magnetresonanz des inneren Knies, Seitenansicht, man sieht den verletzten Meniskus.

Eine korrekte Diagnose ist die Grundlage für die weitere Behandlungsform. Der Arzt wird entscheiden, ob er seine Diagnose durch eine Magnetresonanz (MRT des Knies) bestätigen möchte, was in diesem Fall das genaueste Untersuchungsverfahren darstellt, weil es auch Weichteilgewebe zeigt.
Bei einer Röntgenaufnahme werden nur die Knochen abgebildet und bei einer Sonographie nur die äußeren Gewebe, beide Verfahren sind also bei einer vermutlichen Meniskus- bzw. Bänderläsion ungeeignet.
Die Krankengeschichte gibt Aufschluss darüber, ob es sich um ein indirektes, durch Verdrehung entstandenes Trauma oder ein Aufstehen nach einem längeren Verweilen in Hockstellung handelt.

Die Symptome unterscheiden sich je nach Art der Läsion; ein traumatisch bedingter Meniskusschaden charakterisiert sich durch starke Schmerzen, Funktionsverlust und Einschränkung der Bewegung (auch großen Ausmaßes) beim Strecken und Beugen des Knies; bei abnutzungsbedingten Meniskusdegenerationen dagegen wird ein lokal begrenz

Test für den Innenmeniskus, McMurray mit Kompression der Menisken und Außenrotation des Knies
Test für den Innenmeniskus

ter Schmerz vorherrschen.
Der Schmerz macht sich beim Treppensteigen bemerkbar, besonders beim Hinabsteigen der Treppe.
Bei der Differenzialdiagnostik werden Knie-Frakturen, Pathologien des Gelenkknorpels, Verkalkungen, Meniskuszysten und Tumore berücksichtigt.
Grundsätzlich ist zu unterscheiden, ob die Meniskusläsion in Folge eines Traumas oder durch degenerative Veränderungen, ähnlich einer Arthrose, entstanden ist.

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Dr. Massimo Defilippo Fisioterapista Tel 0522/260654 Defilippo.massimo@gmail.com
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