Antibabypille

Die Antibabypille (auch kurz „die Pille“ genannt) ist eine Tablette, die Hormone enthält, um die Funktionsweise des Körpers zu verändern und eine Schwangerschaft zu verhüten.

Hormone sind chemische Substanzen, die die Funktionsweise der Organe im Körper steuern.
In diesem Fall steuern die Hormone in der Pille Eierstöcke (Ovarien) und Gebärmutter (Uterus).

Der Preis pro Packung reicht von 3-4 Euro bis zu etwa 15 Euro.
Für dieses Medikament benötigt man ein ärztliches Rezept.

 

Wie funktioniert die Antibabypille?

1. Kombinationspille
Die meisten Kontrazeptiva werden in „Kombination“ genommen und enthalten zwei verschiedene Hormone: Östrogen und Progesteron, um den Eisprung (Freisetzung einer Eizelle während des menstruellen Zyklus) zu verhindern.
Im Handel erhältliche kombinierte Pillen sind zum Beispiel: Yasmin, Fedra, Belara, Yaz, Qlaira, Zoely, Femovan, Minulet, Diane, Minesse.
Qlaira ist eine „neue“ Pille, die natürliche Östrogene enthält, anstatt synthetische und deshalb sanfter ist.

2. Minipille
Es gibt auch andere Tabletten, die nur Progestin enthalten, zum Beispiel Cerazette, Sidretella usw.
Wichtig ist, das für die jeweilige Person geeignete Medikament zu wählen, das sozusagen weniger Nebenwirkungen verursacht.
Eine Frau, die keinen Eisprung hat, kann nicht schwanger werden, denn es gibt kein Ei, das zu befruchten wäre.
Die Pille verursacht eine Verdickung des Schleims am Gebärmutterhals, was den Spermien das Eindringen erschwert.
Auf diese Weise können Spermien das Ei nach dem Eisprung nicht erreichen.
Die Pille kann sich auch auf die Schleimhaut im Uterus auswirken, so dass für das Ei die Einnistung in der Gebärmutterwand schwierig wird.

 

Klassifizierung basierend auf der Hormonmenge

Es gibt drei Arten der Pille:

  • Einphasen-Kontrazeptiva
    Das Einphasenpräparat ist ein orales Kontrazeptivum, das in jeder Tablette der Packung dieselben Mengen an Östrogenen und Gestagenen enthält.Diese Art Medikament lässt sich wie folgt unterteilen:
    1) Niedrigdosierte Pillen haben den geringsten Östrogengehalt (20 μg)
    2) Mitteldosierte Pillen enthalten 30 – 35 μg Östrogen
    3) Hochdosierte Pillen enthalten etwa 50 μg Östrogen
  • Zweiphasen-Kontrazeptiva
    Diese Kontrazeptiva haben einen Hormonspiegel, der sich während des Zyklus verändert.
    Die ersten 7-10 Tage enthalten mehr Östrogene (und sind farbig), die folgenden 14 Pillen haben mehr Gestagene (und eine andere Farbe). Die letzten 7 Tabletten sind Placebos und enthalten keine Hormone.
  • Dreiphasen-Kontrazeptiva
    Dreiphasische Kombinationen enthalten 3 verschiedene Hormondosen in den 3 Wochen der aktiven Pillen.
    Die Östrogene sind in den ersten 5 Tagen niedrig, nehmen in den folgenden 5 Tagen zu und gehen in den letzten 10 Tagen auf ihr Ausgangsniveau zurück.
    Das Progesteron nimmt schrittweise vom Beginn bis zum Ende des Zyklus zu.
    Die letzten 7 Pillen (falls überhaupt vorhanden) sind Placebopillen und sind nicht aktiv.

 


Wirksamkeit

Die Wirksamkeit ist ein wichtiges Anliegen und häufig ausschlaggebend für die gewählte Verhütungsmethode.
Antibabypillen sind sehr wirksam.
Das Kombinationspräparat funktioniert am besten, wenn es täglich eingenommen wird.
Reine Gestagenpillen müssen jeden Tag zur gleichen Zeit genommen werden.
Das erhält den korrekten Hormonspiegel im Körper der Frau.
Weniger als 1 von 100 Frauen wird jährlich schwanger, wenn die Pille jeden Tag korrekt eingenommen wird.
Etwa 9 von 100 Frauen werden jährlich schwanger, wenn sie nicht täglich die Pille wie verordnet einnehmen.
Diese Medizin kann bei Frauen mit starkem Übergewicht etwas weniger wirksam sein.
Man sollte mit dem behandelnden Arzt sprechen, wenn Bedenken hinsichtlich der Nützlichkeit der Pille bestehen.
Einige junge Mädchen nehmen die Pille ohne die Zielsetzung, nicht schwanger zu werden, sondern zum Gebrauch gegen Akne der Haut.
Einige wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Einnahme niedriger Dosen (20 μg Östrogen) ähnliche Resultate bringt, wie die üblich eingenommene Dosis.
Die Antibabypille kann die „Pille danach“ nicht ersetzen.

Einige Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel können die Wirksamkeit der Pille herabsetzen:

  • Das Antibiotikum Rifampicin, während andere Antibiotika die Wirksamkeit der Pille nicht verändern
  • Das Antimykotikum Griseofulvin, während andere Antimykotika die Wirksamkeit der Pille nicht verändern
  • Einige Anti-HIV-Medikamente
  • Einige antiepileptische Medikamente
  • Johanniskraut

Erbrechen und Durchfall können die Wirksamkeit der Pille aufheben.
Den behandelnden Arzt um Rat fragen.
Eine andere Verhütungsmethode anwenden, wie Präservativ, Spirale, Diaphragma oder eine Notfallverhütung (die Pille danach), solange das der Arzt für notwendig erachtet.

Man muss stets daran denken, dass die Pille keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen bietet.
Um das Risiko einer Infektion zu verringern, sollte ein Präservativ verwendet werden.

 

Wie beginnt man mit der Einnahme der Antibabypille? Wann setzt die Wirkung ein?

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Frauen beginnen meist mit der Einnahme der Pille am ersten Tag der Regelblutung.
Heute weiß man, dass der Beginn der Einnahme der Pille an jedem Tag des Monats möglich ist.
Um zu wissen, welches der beste Tag für den Beginn der Pilleneinnahme ist, sollte man mit dem Arzt sprechend.

Kombinationspille
Auch mit der Kombinationspille kann mit der Einnahme zu jedem Zeitpunkt begonnen werden.
Beginnt die Frau damit in den ersten fünf Tagen nach Beginn des Zyklus, wirkt die Verhütung einer Schwangerschaft sofort.
Es ist nicht erforderlich, eine zusätzliche Verhütungsmethode anzuwenden.
Wenn also der Zyklus beispielsweise an einem Mittwochvormittag beginnt, kann für einen sofortigen Schutz der Beginn der Einnahme bis Montagmorgen erfolgen.

Wenn die Frau zu irgendeinem anderen Zeitpunkt während des Menstruationszyklus mit der Einnahme beginnt, besteht der Schutz vor einer Schwangerschaft erst nach sieben Tagen. Während der ersten Anwendungswoche sollte zur Empfängnisverhütung bei vaginalem Geschlechtsverkehr zum Beispiel ein Präservativ, ein Diaphragma oder ein Verhütungsschaum zusätzlich verwendet werden.
Einige Gynäkologen empfehlen, das Ende der ersten Tablettenschachtel abzuwarten, um danach ungeschützten Geschlechtsverkehr zu haben.

Minipille
Eine andere Verhütungspille ist die mit niedriger Progesterondosis, gelegentlich auch Minipille genannt.
Diese Art der medikamentösen Verhütung unterscheidet sich von den anderen Pillen, weil sie nur einen Hormontyp enthält, das Progesteron, anstatt die Kombination von Östrogen und Progesteron.
Die Funktionsweise erfolgt durch eine Veränderung des Zervixschleims und der Gebärmutterauskleidung, und manchmal wird der Eisprung beeinflusst.
Die Minipille kann bezüglich der Verhinderung einer Schwangerschaft etwas weniger wirksam sein, als die Kombinationspille.


Die Minipille muss täglich ohne Unterbrechung eingenommen werden.
Ein Mädchen, das die Minipille nimmt, kann einen Ausfall der Regelblutung oder Unregelmäßigkeiten des Zyklus haben.
Die Minipille funktioniert, wenn die Einnahme immer zur selben Stunde am Tag erfolgt, ohne dabei die Dosis auszusetzen.
Jede Art Pille funktioniert am besten, wenn sie täglich zur gleichen Zeit genommen wird, unabhängig davon, ob Geschlechtsverkehr erfolgt oder nicht.
Die Regelmäßigkeit ist bei reinen Progesteronpillen besonders wichtig.
Wird sie mit einer Verspätung von drei Stunden genommen, muss eine zusätzliche Verhütungsmethode für 48 Stunden nach Pilleneinnahme angewendet werden.
Man kann mit der Einnahme eines reinen Gestagenmittels jederzeit beginnen. Bei vaginalem Geschlechtsverkehr ist über 48 Stunden eine weitere Verhütungsmethode erforderlich, denn der Schutz beginnt erst nach zwei Tagen.

 

Beginn der Pilleneinnahme nach der Schwangerschaft

Kurz nach der Geburt kann man erneut schwanger werden. Die Verwendung von Verhütungsmitteln nach der Schwangerschaft ist für viele Frauen ein wichtiges Anliegen.
Und viele Frauen wählen die Pille.
Man kann mit der Kombinationspille beginnen, nachdem wenigstens drei Wochen nach der Geburt verstrichen sind.
Wird gestillt oder besteht ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel, sollte man mindestens sechs Wochen nach der Geburt abwarten.

 

Packungsgrößen

Die meisten Kombinationspillen sind zu 21 Dragees (Yasmin) oder 28 Dragees (Yaz) verpackt.
Eine Hormonpille wird täglich etwa zur selben Zeit über 21 Tage eingenommen.
Je nach Packung kann man die Einnahme der Pille für 7 Tage (bei Packungen mit 21 Dragees) unterbrechen oder es werden für 7 Tage Dragees eingenommen, die keine Hormone enthalten (die Packung mit 28 Dragees).

Eine Frau bekommt ihre Regelblutung, wenn sie die Einnahme der Pillen unterbricht, die Hormone enthalten.
Manche Frauen bevorzugen die Packung für 28 Tage, denn damit kann man besser die Gewohnheit beibehalten, täglich eine Pille einzunehmen.
Es gibt auch eine Art Kombinationspille, die die Häufigkeit des Zyklus verringert. Das Medikament wird über 12 Wochen eingenommen und dann für 7 Tage unterbrochen. Das verringert die Zyklusanzahl auf einen alle 3 Monate, anstatt monatlich einen.

 

Was passiert, wenn die Pilleneinnahme einmal oder mehrmals vergessen wurde?

Die Ovulation (und damit die Schwangerschaft) kann erfolgen, wenn man die Pille vergisst, vor allem wenn dies am Ende oder am Anfang der Packung geschieht.
Was zu tun ist, hängt davon ab, wie viele Tabletten vergessen wurden und wann sie im Zyklusablauf vergessen wurden.
Wird eine Pille an irgendeiner Stelle der Packung vergessen, sollte man die fehlende Pille sofort einnehmen.
Das kann bedeuten, zwei Pillen an einem Tag einzunehmen.
Der Rest der Packung sollte dann wie gewohnt genommen werden.
Eine zusätzliche Verhütungsmaßnahme ist nicht notwendig.
Die 7-Tage-Pause sollte wie geplant eingehalten werden.

Wenn an irgendwelchen Tagen zwei oder mehr Pillen der Packung vergessen wurden, muss die zuletzt vergessene Pille zu diesem Zeitpunkt genommen werden.
Das kann bedeuten, zwei Pillen an einem Tag einzunehmen. Die vorher vergessenen Pillen dürfen nicht genommen werden. Der Rest der Packung sollte dann wie gewohnt genommen werden. Für die nächsten 7 Tage müssen zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen (zum Beispiel Präservativ oder Enthaltung) getroffen werden.

 

Für und Wider

Was sind die Vorteile der Pille?

  • Sie ist sehr wirksam.
  • Sie stört den Geschlechtsverkehr nicht.
  • Die Regelblutungen sind meist schwächer, weniger schmerzhaft und regelmäßiger.
  • Sie lindert bei manchen Frauen das prämenstruelle Syndrom.
  • Sie verringert das Risiko von Tumoren an Dickdarm, Eierstöcken und Gebärmutter.
    Der Schutz gegen Ovarialkrebs gilt als weitgehend gesichert und scheint noch Jahre nach dem Absetzen der Pille anzuhalten.
  • Auch das Risiko für die Entwicklung einiger Arten von Ovarialzysten ist geringer.
  • Das Risiko für eine Beckeninfektion (durch den Schleimpfropf, der die Bakterien und das Sperma am Aufsteigen in die Gebärmutter hindert) ist verringert.
  • Kann zum Schutz gegen gutartige (nicht tumorale) Brusterkrankungen helfen.

 

Schadet die Pille? Welche sind die Nebenwirkungen und Kontraindikationen der Pille?

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Die meisten Frauen, die die Pille nehmen, entwickeln keine Nebenwirkungen. Trotzdem entwickelt eine kleine Anzahl Frauen Nausea (Gefühl der Übelkeit), Kopfschmerzen oder Schmerzen an der Brust. Diese Symptome vergehen meist innerhalb weniger Tage oder einiger Wochen nach dem Beginn der Einnahme. Bleiben die Symptome bestehen, kann man eine andere der zahlreich angebotenen Pillenmarken ausprobieren, die wahrscheinlich nicht zu denselben Konsequenzen führen wird.

Andere Nebenwirkungen sind selten und betreffen Müdigkeit, Veränderungen im Geschlechtstrieb, Pickel, trockene Haut, Trockenheit der Mundschleimhaut und der Vagina und zudem Gemütsschwankungen.
Diese Folgen sind selten und man sollte den Arzt oder die Krankenschwester über anhaltende Nebenwirkungen informieren.
Manchmal führt die Pille zu erhöhtem Blutdruck. Wer sie also nimmt, sollte den Blutdruck alle sechs Monate kontrollieren.
Die Einnahme dieses Medikaments muss eventuell unterbrochen werden, wenn der Blutdruck zu hoch ist.

Macht die Pille dick?
Viele Menschen glauben, dass mit der Einnahme der Pille das Körpergewicht zunimmt. Doch wurde dies in wissenschaftlichen Studien nie nachgewiesen.
Tatsächlich macht die Pille nicht dick und auch nicht mager. Sie führt jedoch zu Flüssigkeitseinlagerungen, was durch neue Medikamente, zum Beispiel durch die Pille „Yasmin“, gelöst wurde.
Manche Frauen beobachten eine Zunahme ihrer Brüste durch dieses Medikament.

 

Gibt es Risiken bezüglich der Einnahme der Pille?

Die Pille kann einige schwere Nebenwirkungen verursachen, doch sind diese sehr selten.
Bei den meisten Frauen überwiegen die Vorteile gegenüber den möglichen Risiken.
Der Patient sollte bezüglich aller Risiken und Vorteile durch die Pille mit dem Arzt sprechen.
Menschen, die die Pille nehmen, haben ein etwas erhöhtes Risiko zu Thrombosen (Blutgerinnsel).
Diese Gefahr ist im ersten Jahr der Einnahme der Pille erhöht.
Deshalb dürfen Frauen, die ein erhöhtes Risiko zur Thrombose haben, die Pille nicht nehmen.
Jedoch ist diese Möglichkeit deutlich geringer im Vergleich zu dem natürlichen Risiko von Blutgerinnseln, das man während der Schwangerschaft hat.

Frauen haben ein erhöhtes Risiko, Blutgerinnsel zu bilden, wenn:

  • sie übergewichtig sind,
  • älter als 35 Jahre alt sind,
  • ein Kaiserschnitt erfolgt war,
  • sie nach der Geburt starke Blutungen hatten,
  • sie unter Eklampsie gelitten haben,
  • sie unter erblichen Gerinnungsstörungen leiden,
  • sie in der Vergangenheit bereits Thrombosen hatten,
  • in der Familie ein enger Verwandter unter Blutgerinnseln leidet,
  • sie längere Zeit bettlägerig sind,
  • sie bei der Entbindung eine Bluttransfusion bekamen,
  • sie rauchen.

Man kann sofort nach einem Abort oder Spontanabort mit einer Kombinationspille oder nur mit Progesteron beginnen.

Heute enthalten alle Pillen, die verschrieben werden, eine niedrige Dosis an Östrogen.
Manche sind weniger potent und könnten besser geeignet sein, wenn eventuell Thromboserisiken bestehen.

Man sollte sofort den Arzt verständigen, wenn man eines der folgenden Symptome bemerkt: starke Kopfschmerzen, starke Schmerzen an Brust, Beinen oder Bauch, geschwollene Beine, Atembeschwerden, Bluthusten, plötzliche Seh- oder Sprachstörungen, Schwäche oder Taubheitsgefühl in einem Arm oder Bein, Kollaps.
Diese Symptome können durch ein Blutgerinnsel verursacht sein.

Pille und Rauchen
Nach dem 35. Lebensjahr haben Frauen, die die Pille nehmen, ein erhöhtes Risiko für eine tiefe Beinvenenthrombose (TVT).
Zigarettenrauch verursacht viele Schäden, darunter eine Verhärtung der Arterien, was ein Risiko für Herzinfarkt und TVT ist.
Wenn Frauen, die die Pille nehmen, außerdem rauchen, haben sie ein viel höheres Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen als andere Frauen.

 

Krebs

Die Einnahme der Pille kann das Risiko für einige Krebsarten erhöhen, kann aber auch gegen andere Arten schützen.
Die Erforschung des Brustkrebsrisikos bei Menschen, die die Pille nehmen, ist umstritten und die Ergebnisse sind nicht einfach zu interpretieren.

Einige Studien deuten auf eine mögliche leicht erhöhte Gefahr von Gebärmutterhalskrebs für diejenigen hin, die die Pille länger als acht Jahre lang genommen haben.
Einige Untersuchungen weisen auf einen Zusammenhang zwischen der Anwendung der Pille und der Entwicklung eines seltenen Leberkrebses hin.
Dennoch ist das Risiko zur Entwicklung von Krebs an Eierstöcken, Gebärmutter und Darm niedriger bei Menschen, die dieses Medikament einnehmen.
Wenn man alle Tumore insgesamt betrachtet, ist das Risiko einer Krebsentwicklung bei Pilleneinnahme geringer.
Weitere Forschungen werden durchgeführt.

 

Stillen und orale Kontrazeptiva


Gestagenpillen beeinflussen die Muttermilch während der Stillperiode nicht
Wenn man stillt, sollte man abwarten, ehe man die Kombinationspille nimmt, denn diese kann die Menge und Qualität der Muttermilch in den ersten sechs Wochen des Stillens beeinflussen.
Muttermilch enthält Spuren von Hormonen, die in der Pille enthalten sind.
Es ist nicht wahrscheinlich, dass diese Auswirkungen auf das Kind haben.
Besser ist, mit einer medizinischen Fachkraft über die geeignetsten Methoden einer Empfängnisverhütung nach einer Geburt zu sprechen