Blaue Flecke an den Beinen

Blaue Flecke an den Beinen (auch Kontusionen oder Ekchymosen) sind Verletzungen des Gewebes, das sich unter der Haut befindet.
Sie treten meist auf, wenn eine Person gegen etwas stößt oder hart getroffen wird.

Die Hautoberfläche bleibt intakt und zeigt keine Anzeichen von Verletzungen, doch die Muskelfasern und das Bindegewebe unter der Haut werden gequetscht.

Blut tritt aus den zerrissenen Blutgefäßen aus, bleibt aber unter der Haut.
Später führt das eingeschlossene Blut zu einem violetten oder roten Fleck unter der Haut, der nach außen sichtbar wird.
Dies ist ein blauer Fleck, der bei Berührung schmerzt.
Der Fleck ist nicht bleibend und die Farbe wechselt im Laufe der Tage.
Die blauen Flecke können sich auch unter Nägeln bilden, in diesem Fall spricht man von einem subungualen Hämatom.
Die Farbe der Prellung unter dem Nagel ist schwarz.
Prädisponierte Menschen können nach einem Insektenstich, zum Beispiel von einer Mücke, blaue Flecke bekommen.

Oft schmerzen blaue Flecke in den ersten Tagen, doch wenn sie gelb oder grün werden, sollten sie nicht mehr schmerzhaft sein.

 

Was sind die Ursachen von blauen Flecken an den Beinen?

Wenn Kapillaren (kleinste Blutgefäße) zerreißen, platzen oder einen leichten Blutaustritt unter der Haut entwickeln, führt das zu unerklärlichen blauen Flecken.
Die Blutung unter die Haut verursacht eine bläuliche, rötliche oder violette Färbung, die mit der Zeit eine grüne oder gelbe Farbe annimmt.
Bei einer Prellung muss die Haut nicht zwangsläufig verletzt werden.
Manchmal befindet sich die Verletzung tief im Innern von Muskeln und Gewebe.
Das kann etwas schmerzhaft sein und hält etwa 2 Wochen an.

Ursachen von blauen Flecken an den Beinen sind:


Dünne Fettschicht
Das Körperfett spielt eine wichtige Rolle beim Schutz vor Kontusionen. Ist die Fettschicht zu dünn, kann auch ein kleiner Stoß Hämatome an den Beinen verursachen. Viele Menschen haben keine ausreichende Fettschicht an den oberen und unteren Gliedmaßen. Die Fettmasse schwächt die Auswirkung von Stößen auf den Körper ab und verhindert blaue Flecke.

Von-Willebrand-Krankheit
Die Von-Willebrand-Krankheit ist eine sehr seltene genetische Erkrankung, die ohne Ursache blaue Flecke verursachen kann. Etwa 1 % der Bevölkerung leidet an dieser Erkrankung. Das Blut gerinnt nicht richtig und der betreffende Mensch erleidet eine massive Blutung in der Nase und am Zahnfleisch. Zudem sind diese Menschen prädestiniert, unerklärliche blaue Flecke zu bekommen.
In einigen Fällen sind die Symptome leichtgradig und die Erkrankung bleibt unbemerkt. Desmopressin wird als Medikament zur Behandlung der Von-Willebrand-Krankheit verwendet.

Purpura
Eine weitere Ursache kann die Purpura sein.
Bei dieser Erkrankung neigen die Blutgefäße dazu, zu platzen und leichte Ekchymosen an den Beinen zu verursachen.
Diese Gefäße können ohne Grund oder äußere Einflüsse platzen.
Diese Erkrankung tritt am häufigsten bei Frauen auf.

Acanthosis nigricans
Die Acanthosis nigricans ist eine Erkrankung, die den Bezug zwischen Diabetes und unerklärlichen blauen Flecken erklärt.
Diabetiker können braune oder schwarze Flecke auf der Haut beobachten, besonders in Hautfalten und Gelenkbeugen am Knie, in den Leisten, Achseln und am Hals.
Dies tritt aufgrund einer Hyperpigmentation und wegen des Vorhandenseins von überschüssigem Insulin auf.
Insulin lagert sich in der Haut an, besonders bei Menschen mit Diabetes Typ II.
Hat der Arzt keinen Diabetes diagnostiziert, muss auf andere Zeichen geachtet werden, darunter:

  1. Starker Durst
  2. Müdigkeit
  3. Häufige Infektionen
  4. Verschwommensehen

Treten diese Symptome zusammen mit kleinen Druckstellen auf, sollte eine Untersuchung auf Diabetes erfolgen.


Thrombozytopenie
Thrombozyten (Blutplättchen) dienen dem Verschluss von verletzten Blutgefäßen und zur Blutstillung.
Stark erniedrigte Thrombozyten begünstigen die Bildung von großen Blutergüssen.
Es gibt viele Faktoren, die diese Krankheit verursachen können. Es kann eine Erbkrankheit, eine nach der Geburt erworbene oder nach längerer Lähmung entstandene Erkrankung sein. Man kann dabei die Bildung roter Flecken an den Beinen beobachten.

Andere Ursachen für das Auftreten blauer Flecke
Medikamente wie Aspirin, nichtsteroidale Entzündungshemmer (Ibuprofen) und orale Kontrazeptiva (Antibabypille) können die Wahrscheinlichkeit der Entstehung unerklärbarer Hämatome erhöhen.
Einige dieser Erkrankungen, die ohne Ursache blaue Flecke erzeugen, sind:

  • Marfan-Syndrom
  • Ehlers-Danlos-Syndrom
  • Skorbut
  • Multiples Myelom
  • Hämophilie
  • Leukämie
  • Hodgkin-Erkrankung
  • Lupus
  • Sepsis

Einige junge Frauen beobachten blaue Flecke nach dem Training im Fitnessstudio.
Ursache kann ein Trauma beim Fit- oder Thai-Boxen sein, doch in einigen Fällen erscheinen die Hämatome einfach nach einer abrupten oder heftigen Bewegung.

Nach der Schwangerschaft entwickeln sich oftmals blaue Flecke an den Beinen, ganz gleich, ob die Geburt auf natürlichem Weg oder per Kaiserschnitt erfolgte.
Bei Neugeborenen und kleinen Kindern, die noch nicht sprechen, kann der Arzt Gewalt als Ursache der Hämatome nicht ausschließen.
Eine Operation verursacht immer bläuliche Verfärbungen oder Hämatome.
Auch ein einfacher Eingriff, wie die Verödung von Krampfadern oder eine Fettabsaugung, kann Hämatome hervorrufen.

Intramuskuläre Injektionen in den Gesäßmuskel können runde, kleine Hämatome verursachen.
Blutansammlungen neigen dazu, sich aufgrund der Schwerkraft zu verschieben, innerhalb einer Woche können sie 10-20 cm nach unten absinken.
Zum Beispiel kann ein Trauma am Auge (auch „Veilchen“ genannt) nach wenigen Tagen im Bereich des Jochbeins ein Hämatom bilden.

 

Ursachen blauer Flecke am Bein ohne ersichtlichen Grund

Eine der möglichen Ursachen kann Diabetes sein.
Blaue Flecke erscheinen eher bei Frauen als bei Männern, weil sie oft unter Durchblutungsstörungen und Wassereinlagerungen (geschwollene Beine und Knöchel) leiden.
Oft klagen Frauen über Prellungen überall an den Beinen, an Oberschenkeln, Gesäß und Armen.
Frauen mit einer venösen Schwäche oder deutlichen Wassereinlagerungen können aufgrund einer Massage blaue Flecke bekommen, weil diese zum Zerreißen von Kapillaren führt.
Schlanke Menschen sind anfälliger für blaue Flecke, da sie eine geringere Fettschicht haben, die Verletzungen vorbeugt.
Die Blutergüsse können auch auf ein Defizit an Vitamin C, Vitamin B12, Folsäure und Vitamin K zurückzuführen sein.
Man muss zur Vermeidung eines Vitaminmangels vor allem bei Kindern auf die Ernährung achten.
Oftmals erhöht die Einnahme von Medikamenten wie Aspirin, nichtsteroidale Entzündungshemmer und die Antibabypille die Wahrscheinlichkeit für das plötzliche Auftreten von blauen Flecken. Topische und systemische Kortikosteroide führen zur Verdünnung der Haut, somit neigen die Betroffenen eher zu spontanen blauen Flecken. Oftmals können Ekchymosen durch Störungen der Leber, Nieren- und Bluterkrankungen hervorgerufen werden, wie:

  • Erniedrigte Thrombozyten (um diese Störung auszuschließen, wird eine Blutuntersuchung empfohlen).
  • Hodgkin-Erkrankung.
  • Krankheiten des Bindegewebes wie Ehlers-Danlos-Syndrom, Marfan-Syndrom und Skorbut.
  • Hämophilie (Bluterkrankheit) und Von-Willebrand-Krankheit: Dabei handelt es sich um Krankheiten, bei denen das Blut nicht normal gerinnt.
  • Leukämie und multiples Myelom: Das sind Blutkrebserkrankungen.
  • Zirrhose: Diese Erkrankung verringert die Fähigkeit der Leber, die Proteine zu produzieren, die die Blutgerinnung regulieren.
  • Akute Pankreatitis: Bei dieser Erkrankung kommt es zu einer plötzlichen Entzündung der Bauchspeicheldrüse, was zur Bildung vieler Hämatome im Bauchbereich führen kann.
  • Sepsis oder Blutvergiftung: Das ist eine in die Blutbahn ausgebreitete Infektion.

Symptome unerklärlicher Hämatome
Die Symptome äußern sich in einer rötlich-violetten Zone, als wären winzig kleine rote Pünktchen oder Flecken auf der Haut. Das Hämatom kann in seiner Ausdehnung sehr klein sein und der Hautfarbe ähneln. Oder die Quetschung kann ein großes Ausmaß haben und Schwellung und Schmerz verursachen.

 

Wann muss man sich Sorgen machen?

Wenn sich vor allem nachts überall ohne vorausgegangene Schläge oder Traumen blaue Flecke bilden, sollte man einen Arzt aufsuchen, da die Ursache eine ernste Erkrankung sein kann.

 

Steißbeinprellung

Eine Kontusion des Steißbeins kann stechende Schmerzen verursachen. Manchmal ist der Schmerz intensiv und kann das Alltagsleben beeinträchtigen. Frauen haben ein breiteres Becken und sind daher viel anfälliger auf diese Art von Schmerzen als Männer. Es gibt verschiedene Gründe, die zu einer Steißbeinprellung führen können. Ein Sturz, ein falscher Schritt und die unkorrekte Ausführung einer Körperübung können die Wahrscheinlichkeit erhöhen. Zudem könnten übermäßiges Training, ein zufälliges Trauma, ein Ruck oder Schlag auf das Steißbein viele Schäden verursachen. In manchen Fällen ist auch die Schwangerschaft Grund für eine Steißbeinprellung.

Therapie der Steißbeinprellung
Um die Schmerzen zu lindern und eine vollständige Heilung zu erfahren, sind einige Wochen erforderlich. Man kann Schmerzmittel einnehmen. Doch gewöhnlich haben sie nur eine vorübergehende Wirkung.
Nachdem die Tabletteneinnahme abgebrochen wird, kann der Schmerz wieder zurückkehren.
Man sollte vermeiden, in Betten mit zu weichen Matratzen zu schlafen, denn das kann den Schmerz noch vergrößern. Man sollte hingegen auf harten Oberflächen schlafen.
Das Auflegen einer Eiskompresse auf den betroffenen Bereich kann helfen. Die Eispackung für 20-30 Minuten wirken lassen. Diese Behandlung sollte man alle 3 Stunden wiederholen, um die Schmerzen und Beschwerden zu lindern. Die Verwendung von Eispackungen macht den Bereich unempfindlich und lindert auf diese Weise den Schmerz.

Dem Körper mit der Nahrung ausreichend Ballaststoffe und Flüssigkeit zuführen. Das begünstigt den Heilungsprozess.
Tiefe Atemübungen und warme Bäder können dienlich sein. Bequemes Schuhwerk tragen. Hohe Absätze vermeiden.

 

Bildung häufiger blauer Flecke an den Beinen

Man kann die Bildung häufiger Ekchymosen an den Beinen als Nebenwirkungen von Medikamenten oder durch manche zugrunde liegenden Erkrankungen beobachten.

Oft sieht man Kontusionen bei Kindern, die spielen und den ganzen Tag über aktiv sind.
Erwachsene entwickeln rote oder bläuliche Flecke auf der Haut, wenn sie an etwas anstoßen. Die Ursache ist ganz offensichtlich eine Kontusion, also Verletzungen des Weichgewebes und der kleinen Blutgefäße, die unter der Haut zerreißen. Auch wenn an allen Körperstellen blaue Flecke auftreten können, sind Arme und Beine dazu prädestiniert.

Blaue Flecke an den Beinen
Blaue Flecke an den Beinen

Ursachen leichter Hämatome an den Beinen
Nach Meinung der Experten treten blaue Flecke an Beinen und Armen häufiger auf, je älter die Person ist.

Bei Kindern und Jugendlichen kann dieses Problem auf eine schlechte Ernährung oder eine zugrunde liegende Erkrankung zurückzuführen sein.

Menschen sind prädisponiert, blaue Flecke ohne ersichtliche Ursache zu entwickeln.

Andere Ursachen:

  • Erniedrigte Thrombozyten sind ein Grund für häufige blaue Flecke.
  • Sie können auch durch Gerinnungsstörungen des Bluts entstehen.
  • Kortisonhaltige Medikamente und manche Nahrungsergänzungsmittel (Ginkgo und Fischöl) sind Hauptursachen für diese Erkrankung.
  • Auch Menschen, die gerinnungshemmende Medikamente einnehmen, können häufig blaue Flecke bekommen.
  • Ältere Menschen leiden öfter unter der Fragilität der Kapillaren und die kleinen Blutgefäße zerreißen bereits bei leichten Kollisionen.

 

Was sollte man bei blauen Flecken an den Beinen und Schwellungen tun?

Wenn man nach einer Kontusion Schmerzen oder Schwellungen verspürt, sind die Körperbewegungen eingeschränkt. Pharmaka, die bei Prellungen angewendet werden, dürfen nicht in den Bereich von Augen, Mund und Nase gelangen.
Zudem ist es wichtig, das Hämatom nicht durch Einschneiden zu drainieren und man sollte starke körperliche Aktivitäten vermeiden, um das Hämatom nicht zu verschlimmern.
Hier sind einige Therapien, die zu Hause durchgeführt werden können, um blaue Flecke im Gesicht und an anderen Körperstellen zu verringern:

Eis: Eine der einfachsten und wirksamsten Möglichkeiten gegen blaue Flecke ist der Eisbeutel, allerdings nur in den ersten 24 Stunden nach dem Trauma. Den Eisbeutel in ein Handtuch einwickeln. Man kann auch Eis in einer Schale einfrieren und dann die Schale in ein Tuch wickeln. Diesen Umschlag stündlich und jeweils für 15 Minuten auf die geprellte Stelle auflegen, um das Hämatom schnell zu verringern. Das hilft bei der Verringerung der Schwellung und lindert den Schmerz.

Heiße Umschläge: Wie Eisumschläge, kann man zur Reduzierung des Hämatoms auch heiße Umschläge anwenden. Die warme Kompresse wird im betroffenen Bereich aufgelegt, um das Hämatom und den Schmerz zu verringern. Man sollte beachten, dass kalte Kompressen gut bei kürzlich erfolgten Prellungen, Verstauchungen und Schwellungen sind.
Hingegen werden heiße Kompressen angewendet, um eine alte Verletzung oder eine Muskelzerrung zu behandeln.

Arzneimittel: Bei einer chronischen Kontusion keine Schmerzmittel wie Aspirin oder Warfarin anwenden. Dagegen ist Paracetamol besser geeignet, den Schmerz zu lindern (ben-u-ron).
Dieses Medikament kann man rezeptfrei bekommen und hilft bei Hämatomen der Haut, Muskeln und Knochen.
Vitamine oder andere Nahrungsergänzungsmittel können die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung blauer Flecke erhöhen. Es ist also besser, mit dem Arzt zu sprechen, ehe man solche Präparate zu sich nimmt.

Arnika: Arnika ist ein natürliches Medikament, das zur Behandlung von Prellungen benutzt wird und kann rezeptfrei erworben werden. Für dunkle und geschwollene Hämatome sollte man Arnika-Gel alle 3 Stunden auf die betroffene Stelle aufbringen.
Das hilft, Ekchymosen, Schwellungen und Verhärtungen zu verringern und blaue Flecke aufzuhellen. Wenn allerdings nach dem ersten Gebrauch Rötungen oder Juckreiz auftreten, bedeutet dies, dass die Haut auf Arnika allergisch reagiert und man sollte die Anwendung abbrechen.


Gesunde Nahrungsmittel: Lebensmittel essen, die reich an Vitamin C und Vitamin K sind, da Vitamin C der Bildung von Ekchymosen vorbeugt und Vitamin K für die Blutgerinnung und die Heilung notwendig ist. Vitamin-C-haltige Nahrungsmittel sind Zitronen, schwarze Johannisbeeren, Erdbeeren, Orangen usw. und Vitamin K ist in dunkelgrünem Blattgemüse enthalten, wie Spinat, Brokkoli, Kohl usw.
Man kann auch Traubenkerne in die Ernährung integrieren, da sie starke antioxidative Eigenschaften haben, die die Bildung von chronischen Ekchymosen verringern.

Ruhe: Eine häufige Empfehlung bei Kontusionen ist die Ruhigstellung.
Dabei wird empfohlen, den verletzten Körperteil hoch zu lagern, damit das Blut nach unten in Richtung des Herzens fließt. Das vermindert den Bluterguss.
Hat man zum Beispiel ein Hämatom am Oberschenkel, legt man das Bein auf einen Tisch (auf ein Kissen).

 

Wie kann man blaue Flecke verbergen?

Um das richtige Make-up zu wählen, ist eine Farbanalyse des blauen Flecks erforderlich. Das Blau des blauen Flecks wird durch gelbes Make-up kompensiert.

Für eine rote Ekchymose benötigt man ein hellbraunes Make-up.
Die beste Schminke ist ein Abdecker, der auf dem blauen Fleck verteilt werden kann. Dafür eignen sich Cremes besser als Puder.
Wird Schminke auf dem blauen Fleck verwendet, muss auch die Umgebung um das Hämatom mit abgedeckt werden. Auf diese Weise erscheint die Schminke auf der Haut nicht unnatürlich oder unregelmäßig.

 

Wie lange bestehen blaue Flecke am Körper?

Wenn sich das Blut absorbiert, wechselt das Hämatom seine Farbe. Die Farbe der Kontusion zeigt also an, wie lange es noch dauert.

In dem Moment, in dem das Blut unter der Haut zu sehen ist, hat das Hämatom eine rötliche Farbe.
Nach ein paar Tagen verändert das Hämoglobin in dem Hämatom seine Farbe.
Der blaue Fleck wird nach 1 oder 2 Tagen blau-lila oder schwarz.
Nach etwa 5-10 Tagen können die Ekchymosen leicht gelblich oder grünlich erscheinen. In der Folge wird der blaue Fleck nach etwa 10-14 Tagen braun-gelblich oder bräunlich. Die Heilungszeiten betragen in der Regel 2-3 Wochen.
Jedoch können in manchen Fällen die Hämatome einen Monat lang bestehen, vor allem bei älteren Menschen.