Symptome der Allergie

INDEX

Die Allergie ist eine Krankheit, bei der das Immunsystem auf ein äußeres Agens, Allergen genannt, übermäßig reagiert, das für andere Menschen nicht schädlich ist, zum Beispiel Blütenstaub, Bienengift oder Haustierhaare.

Das Immunsystem produziert Substanzen, die als Antikörper bezeichnet werden.
Manche dieser Antikörper schützen gegen unerwünschte Eindringlinge, die eine Infektion oder eine Krankheit verursachen können.

Symptome der Allergie
Symptome der Allergie

 

Bei einer Allergie erzeugt das Immunsystem Antikörper (IgE), die ein bestimmtes Allergen als schädigendes Agens erkennen, auch wenn dies nicht zutrifft.
Das Immunsystem bildet daraufhin Antikörper, die stets auf der Suche nach diesen Allergenen sind.
Wenn man dann in Zukunft erneut diesen Allergenen ausgesetzt ist, können die Antikörper sehr viele chemische Substanzen des Immunsystems, wie Histamin, freisetzen, die die allergischen Symptome verursachen.
Kommt es zum Kontakt mit dem Allergen, kann die Reaktion des Immunsystems eine Entzündung folgender Bereiche sein:

  • Haut
  • Nasennebenhöhlen
  • Luftwege
  • Verdauungssystem

Allergien sind sehr häufig. Laut „Allergy UK“ leidet eine von vier Personen im Vereinigten Königreich einmal in ihrem Leben an einer Allergie.
Die Anzahl erhöht sich jedes Jahr und über die Hälfte der betroffenen Personen sind Kinder.

 

 

Ursachen der Allergie

Gemäß der Schulmedizin sind mögliche Ursachen für eine Allergie Vererbung, Luftverschmutzung, Rauchen und übermäßige Hygiene.
Allerdings kritisieren naturheilkundliche Ärzte diese Aussagen, da bis vor 50 oder 60 Jahren die Menschen nicht unter Allergien litten. Daher könne die Theorie der Vererbung nicht akzeptiert werden.
Einer der häufigsten Kritikpunkte gegenüber Ärzten ist das übermäßige Interesse für invasive Therapien und Untersuchungen, anstatt nach den Ursachen der Krankheit zu suchen.

Die Naturmedizin kann bei der Behandlung von Allergien sehr wirkungsvoll sein. Es werden keine Medikamente verwenden, sondern man muss die Ernährung und den Lebensstil ändern.
Nach den Theorien der Blutgruppendiät werden Allergien durch die Ernährung verursacht. Zu den Lebensmitteln, die die Entwicklung dieser Störung begünstigen können, gehören:

  1. Getreideprodukte, vor allem wenn sie Gluten enthalten;
  2. Milch und Milchprodukte;
  3. Süßspeisen und Süßstoffe;
  4. jeder kann in Abhängigkeit von seiner Blutgruppe bestimmte Lebensmittel essen und sollte andere vermeiden.

Ein weiteres Naturheilverfahren, das nach den Aussagen vieler Patienten sehr wirksam ist, ist der Hygienismus von Shelton.
Nach der Naturhygiene wird die Allergie durch eine allgemeine Vergiftung des Körpers verursacht, insbesondere durch tierisches Eiweiß (Fleisch, Fisch, Eier, Milch und Milchprodukte), veränderte und verarbeitete Produkte, wie man sie im Supermarkt findet, Salz und einen schlechten Lebensstil.

 

 

Arten der Allergie

Allergien können durch Lebensmittel, saisonal, durch Tiere oder anderer Art hervorgerufen werden.

Lebensmittelallergien und Intoleranzen auf Lebensmittel
Allergien oder Intoleranzen auf Lebensmittel betreffen fast alle Menschen irgendwann.
Die häufigsten Allergien entstehen auf Lebensmittel wie diese:

  • Milch
  • Gluten
  • Weizen
  • Erdnüsse
  • Fisch
  • Walnüsse
  • Soja
  • Eier
  • Krustentiere

Eine Allergie gegen Reis ist in Europa praktisch unbekannt, aber in den asiatischen Ländern gibt es Menschen, die an dieser Störung leiden, weil sie dieses Lebensmittel bei jeder Mahlzeit zu sich nehmen.

Orales Allergiesyndrom
Das orale Allergiesyndrom ist eine Störung, bei der das Immunsystem eines Menschen mit Pollenallergie in Früchten (zum Beispiel einem Apfel oder einer Banane) dieselben Allergene wiedererkennt, die im Pollen enthalten sind und eine allergische Reaktion hervorruft.
Symptome dieser Allergie sind: Juckreiz oder Brennen auf der Zunge und am Gaumen sowie Schwellung der Mundschleimhaut und der Lippen.

 

Respiratorische Allergien auf Pollen, Milben und Schimmel

Für eine von zehn Personen, die an einer Pollenallergie leidet, kann der Wechsel der Jahreszeiten wegen allergischer Reaktionen zu Unmut führen.

Frühjahrsallergien
Der Frühling ist die Jahreszeit, an die man bei saisonaler Allergie als erstes denkt. Sobald die Bäume zu blühen beginnen und sich der Pollen in der Luft verbreitet, beginnt derjenige, der unter einer Allergie leidet, mit einer laufenden Nase und mit Niesen.
Der Regen „reinigt“ die Luft von diesen Substanzen und schafft Erleichterung für alle, die an einer Wiesenblumen- und Pollenallergie leiden, zum Beispiel kann sie in den Bergen durch Birkenpollen verursacht sein.

Sommerallergien
Viele Faktoren, die im Mai und Juni eine allergische Reaktion hervorrufen, bleiben auch im Sommer bestehen.

Winterallergien
Pollen von Zypresse und Haselstrauch sind die wichtigsten Allergene der „winterlichen“ Allergien. Man trifft sie in den Monaten Januar, Februar und März an.

Allergie,Hund
Allergie auf Hunde
© Alena Yakusheva – Fotolia.com

Allergien auf Tiere
Am meisten verbreitet sind Allergien auf Hunde, Pferde und Katzen.
Die Allergene sind: Speichel, Schuppen und Milben, die sich auf dem Tierfell befinden.

 

Kontaktallergie und Dermatitis

Allergie auf Shampoo und Kosmetika
Shampoo und Seifen mit einem zu sauren oder auch zu alkalischen pH-Wert können zu Brennen, Rötung und Beschwerden führen.
Paraphenylendiamin ist ein Allergen, das in den meisten Haarfärbemitteln enthalten ist und eine Kontaktdermatitis verursachen kann.
Einige der in Kosmetika benutzten Inhaltsstoffe, wie Duft- und Konservierungsstoffe, können als Allergene fungieren, also Substanzen, die eine allergische Reaktion auslösen.

Allergien auf Insektenstiche
Stiche von Bienen, Wespen, Hornissen oder roten Ameisen sind diejenigen, die am häufigsten eine Allergie auslösen können. Jedoch sind die meisten Menschen nicht auf Insektenstiche allergisch und könnten eine normale Reaktion für pathologisch halten.

Medikamentenallergie
Besonders Penicillin oder Antibiotika auf Penicillinbasis (zum Beispiel Augmentan).
Weitere Arzneimittel, die eine allergische Reaktion hervorrufen können, sind: Sulfonamide, Kortison, nichtsteroidale Antirheumatika, krampflösende Mittel (Antikonvulsiva und Antiepileptika), chemotherapeutische Medikamente und Arzneimittel bei HIV und AIDS.
Salicylate sind hemische Substanzen, die natürlicherweise in Pflanzen vorkommen und ein wichtiger Bestandteil von Aspirin und anderen Schmerzmitteln sind.
Sie sind auch oft in Obst und Gemüse sowie in Schönheitsprodukten zu finden.

Nickelallergie
Die Nickelallergie ist eine Hautreaktion, die sich nach Kontakt mit Nickel oder Objekten entwickelt, die dieses Metall enthalten (Modeschmuck, Gürtelschnallen, Uhren, Handys, Cremes, Zahnpasta, schwarze oder dunkelblaue Kleidung, weil der Stoff Nickel enthält).
Leider ist diese Substanz in vielen Dingen enthalten, in Geldstücken, Schmuck, Reißverschlüssen und allen Lebensmitteln, vor allem in Schokolade, Walnüssen, Trockenobst und ölhaltigen Nüssen (Cashew- und Erdnüsse), Tomaten, Spinat, Kopfsalat, Bohnen, Linsen, Soja, großen Fischen, Getreide (Hafer, Mais, Hirse und Buchweizen).

 

Andere Allergien

Urtikaria
Urtikaria verursacht Rötung auf der Haut, wie bei einem Sonnenbrand, Schwellungen, intensiven Juckreiz und das Gefühl von Brennen, wenn die gereizte Haut berührt wird.

Hautreaktionen durch die Sonne
Die meisten Menschen holen sich nach längerer Exposition von ultravioletter Strahlung einen Sonnenbrand. Doch wenige genetisch prädisponierte Personen entwickeln eine übertriebene Hautreaktion auf Sonnenlicht.

Latex oder andere Stoffe, die bei Berührung allergische Reaktionen auf der Haut auslösen können.

 

 

Exogene Faktoren,Nickel,Duftstoffe,Juckreiz

Symptome der Allergie

Die Symptome der Allergie hängen von der Allergieart ab, und können vor allem die Atemwege, die Nebenhöhlen und Nasengänge, die Haut oder das Verdauungssystem betreffen.
Allergische Reaktionen können von leicht bis schwerwiegend variieren. In manchen Fällen einer schweren Allergie kann es zur Auslösung einer lebensbedrohlichen Reaktion kommen, die Anaphylaxie genannt wird.

Heuschnupfen, auch allergische Rhinitis genannt, kann Symptome verursachen, die denen einer Erkältung ähneln:

  • Verstopfung der Nase
  • Laufende Nase
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit, Schlafstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten
  • Juckreiz im Gesicht (Mund, Nase, Augen), Augenschwellung und tränende Augen (Konjunktivitis)

Die atopische Dermatitis ist eine allergische Reaktion der Haut, auch Ekzem genannt, und kann folgende Symptome verursachen:

  • Hautjucken
  • Trockene Haut
  • Urtikaria
  • Hautausschlag
  • Hautrötung
  • Hautschuppung

Bei einer Lebensmittelallergie können auftreten:

  • Stechen im Mund
  • Schwellung von Lippen, Zunge, Gesicht und Rachen
  • Nesselsucht (Urtikaria)
  • Anaphylaxie (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und kolikartige Bauchschmerzen)
  • Schwindel, Ohnmacht, Migräne
  • Niedriger Blutdruck
  • Asthma, verstopfte Nase oder Atembeschwerden

Symptome der Nickelallergie
Menschen mit einer Nickelallergie entwickeln meist innerhalb von 12-48 Stunden nach dem Kontakt mit einem nickelhaltigen Objekt eine erste Hautreaktion.
Die Reaktion tritt nur auf, wenn die Haut direkt mit dem Nickel in Kontakt kommt und kann zwei bis vier Wochen anhalten.

Symptome einer Nickelallergie sind:

  • Hautausschlag
  • Rötung
  • Fleck auf der Haut, der einer Verbrennung ähnelt
  • Jucken
  • Blasen (manchmal sehr schwerwiegend)
  • Allergisches Asthma (beim Einatmen von Nickel)
  • Darmstörungen wie Blähungen, Durchfall, Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme (bei Nahrungsaufnahme)

Ein Insektenstich kann eine Allergie verursachen, mögliche Folgen sind:

  • Starke Schwellung (Ödem) im Stichbereich
  • Juckreiz oder Urtikaria am ganzen Körper
  • Husten, Asthma (Dilation der Bronchien mit starker Schleimabsonderung, was Atembeschwerden oder Atemnot hervorruft)
  • Anaphylaxie

Eine Allergie auf Pharmaka kann folgende Symptome verursachen:

  • Urtikaria
  • Hautjucken
  • Hautausschlag
  • Gesichtsschwellung
  • Fieber
  • Verstopfte Nase
  • Tränende Augen
  • Atembeschwerden
  • Anaphylaxie in den schwereren Fällen

Anaphylaxie
Einige Allergiearten, wie die auf Lebensmittel und Insektenstiche, können eine schwerwiegende Reaktion hervorrufen, die als Anaphylaxie bezeichnet wird.
Die anaphylaktische Reaktion ist ein medizinischer Notfall, der potentiell tödlich enden und einen Schock verursachen kann.
Anzeichen und Symptome einer Anaphylaxie sind:

  • Bewusstseinsverlust
  • Schwindel
  • Hochgradige Atemnot
  • Schwacher (sehr niedriger Blutdruck) und schneller (Herzrasen) arterieller Puls
  • Hautausschläge
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Schwellungen der Luftwege, die die Atmung blockieren können

Komplikationen der Allergie

Mit einer Allergie erhöht sich das Risiko anderer Erkrankungen, darunter:

Anaphylaxie. Bei einer schweren Allergie erhöht sich das Risiko dieser induzierten Reaktion.
Die Anaphylaxie ist häufig verbunden mit einer Allergie auf Lebensmittel, Penicillin und Insektengift.

Eine andere Allergie. Wer an einer Allergie leidet, hat ein größeres Risiko, allergisch auf andere Dinge zu reagieren.

 

Asthma
Asthma
Alila/bigstockphoto.com

 

Asthma. Asthma ist eine Reaktion, bei der das Immunsystem die Luftwege und die Atmung angreift. Wer unter einer Allergie leidet, hat eine größere Wahrscheinlich, daran zu erkranken.
In vielen Fällen wird Asthma durch den Kontakt mit einem Allergen aus der Umwelt ausgelöst (durch Allergie induziert).

Atopische Dermatitis (Ekzem), Sinusitis, Ohren- oder Lungenentzündung sind am sehr viel wahrscheinlicher, wenn ein Heuschnupfen, eine Tierallergie oder eine Allergie gegen Schimmel besteht.

 

Untersuchung und Diagnose

Um festzustellen, ob man unter einer Allergie leidet, kann der Arzt:

  • Fragen zu den Anzeichen und Symptomen stellen,
  • eine körperliche Untersuchung durchführen,
  • die Führung eines ausführlichen Tagebuchs über die Symptome und die möglichen auslösenden Faktoren anordnen.

Bei einer Lebensmittelallergie kann der Arzt:

  • darum bitten, ein Tagebuch über alle verzehrten Speisen zu führen,
  • ein Lebensmittel aus der Ernährung streichen (Eliminationsdiät), um sie später wieder in den Speiseplan zu integrieren um festzustellen, ob dadurch eine Reaktion hervorgerufen wird.

Der Arzt kann auch noch folgende Untersuchungen empfehlen:

Vermeidung des verdächtigen Lebensmittels
Der am wenigsten invasive Test für eine Lebensmittelallergie ist sehr einfach. Man vermeidet den Verzehr des verdächtigen Lebensmittels und isst es nach ein paar Wochen wieder. Zuerst setzt man mit Milch aus, dann mit Eiern usw.

 

Perkutantest

Patch-Test
Dermatologen verwenden den Patch-Test bei Patienten mit Dermatitis um festzustellen, ob die Störung durch eine Kontaktallergie ausgelöst oder verschlimmert wird.
Es werden kleine Mengen der zu testenden Substanz in einer kleinen Scheibe auf einem Pflaster befestigt.
Dann wird das Pflaster auf die Haut am Rücken in Höhe der Schulterblätter aufgebracht.
Der Patient muss nach 48/72 Stunden wieder zum Arzt kommen, der das Pflaster entfernt und überprüft, ob sich eine Hautreaktion gebildet hat.

Prick-Test
Der Prick-Test wird für die Diagnose von folgenden Allergien verwendet:

  • Hausstaubmilben
  • Lebensmittel
  • Latex
  • Medikamente
  • Blütenstaub
  • Katzenhaare

Dieser Test ist nicht für Patienten mit Hautausschlägen geeignet.
Mit dem Prick-Test können zwischen 3 und 25 Allergene getestet werden.

Durchführung:

  • Der Unterarm wird mit einem Marker in mehrere Bereiche unterteilt, in die jeweils eine Zahl geschrieben wird, die mit dem zu testenden Allergen übereinstimmt.
  • Dann wird ein Tropfen der jeweiligen Allergenlösung auf das entsprechende Rechteck aufgebracht.
  • Mit einer sterilen Lanzette wird ein etwa 1 mm tiefer Einstich vorgenommen.
  • Dann beobachtet man die Reaktionen der Haut in den folgenden 20-30 Minuten.

RAST-Test (Blutuntersuchung)
Eine Blutuntersuchung, die Radio-Allergo-Sorbent-Test (RAST) genannt wird, dient der Messung der Reaktion des Immunsystems auf ein bestimmtes Allergen, indem die Anzahl der im Blut vorhandenen Antikörper, IgE genannt, gemessen wird.
Der RAST-Test wird durchgeführt, wenn der Patient Kortikosteroide oder Antihistaminika einnimmt, da Hauttests in diesem Fall nicht gemacht werden können. Zudem führt man ihn bei Patienten mit ausgedehnter Dermatitis durch oder wenn der Prick-Test negativ verläuft, obwohl der Patient deutliche Allergiesymptome aufweist.
Man sollte alle anderen Tests vermeiden, wie zum Beispiel solche, die in der Apotheke erhältlich sind, da sie nicht sehr zuverlässig sind.


Therapie und Medikamente

Die Behandlungsmöglichkeiten bei einer Allergie beinhalten:

Kontakt mit dem Allergen vermeiden. Der Arzt empfiehlt die Art und Weise, wie man die Substanzen identifizieren und vermeiden kann, die die allergische Reaktion verursachen. Dies ist das wichtigste Vorgehen bei der Vermeidung von allergischen Reaktionen, um die Symptome zu reduzieren.
Es können bis zu 10 Tage erforderlich sein, um die Spuren eines Allergens im Körper zu entfernen.

Nickel ist praktisch überall vorzufinden, daher kann man es nicht vollständig vermeiden. Wenn jedoch die Allergie sehr schwerwiegend ist, kann man folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Gürtel, Uhren, Schmuck und schwarze Kleidung vermeiden;
  • kein Leitungswasser trinken;
  • den Verzehr von besonders nickelhaltigen Lebensmitteln verringern (zum Beispiel Kakao, Cashew-Nüsse, Erdnüsse, einige Hülsenfrüchte und Tomaten);
  • nickelfreies Kochgeschirr verwenden;
  • die Verwendung von Aluminiumfolie und Backpapier vermeiden;
  • keine Lebensmittel aus Dosen konsumieren.

Pharmaka. Medikamente können helfen, die Symptome der allergischen Reaktion zu lindern.
Die einzunehmenden Medikamente hängen vom Typ der Allergie ab, an der man leidet.
Es gibt Arzneimittel, die oral, als Nasenspray oder in Form von Augentropfen eingenommen werden.
Einige Medikamente gegen Allergien sind:

  • Kortikosteroide, zum Beispiel Betamethason (Betnesol®),
  • Antihistaminika,
  • abschwellende Mittel usw.

Wenn gestillt wird, ist es möglich, dass das Kind die Allergie erbt. Es gibt einige Antihistaminika vom Typ Xusal, die während der Schwangerschaft oder Stillzeit eingenommen werden können, doch sollte dazu immer der Rat des Arztes eingeholt werden.

Immuntherapie. Bei schweren Allergien oder solchen, die auf eine Behandlung nicht ansprechen, kann der Arzt zu einer Infiltrations-Therapie (Immuntherapie) raten.
Diese Behandlung besteht aus einer Serie von Injektionen gereinigter Allergenextrakte, in der Regel über eine Dauer von wenigen Jahren.

Im Allgemeinen sind Ärzte nicht sehr für Impfungen über subkutane Injektionen, sondern ziehen Tabletten vor.
Leider ist diese präventive Therapie nur bei 20-25 % der Patienten wirksam.

Notfallbehandlung mit Epinephrin. Bei einer schweren Allergie, kann der Arzt eine Infiltration mit Epinephrin (EpiPen, Jext) vornehmen, um die Entzündung zu vermindern und den Notfall zu beenden.

 

Ernährung und Naturheilmittel bei Allergie

Es gibt viele Menschen, die ihre Allergieprobleme lösen konnten, ohne Medikamente einzunehmen, indem sie ihre Ernährung umgestellt haben.
Die zwei Diäten, die die besten Ergebnisse erzielt haben, sind die Blutgruppendiät von Dr. D‘Adamo/Mozzi und die vegane/Rohkostdiät der Hygienisten Shelton und Lezaeta.

Nach der Blutgruppendiät sollte eine Person auf Grundlage der jeweiligen Blutgruppe bestimmte Lebensmittel zu sich nehmen und andere vermeiden.

Es gibt jedoch einige Lebensmittel, die häufig Allergien verursachen:

  • Getreideprodukte (da sie zur Familie der Süßgräser gehören und einen Überschuss dieser Substanzen im Körper verursachen können).
    Zu den Süßgräsern gehören auch Rohrzucker und Maisstärke, die sich in vielen Medikamenten und Lebensmitteln befinden, wie in Gewürzen, Wurstwaren, Cremes, Joghurt, Fruchtsäften usw.
  • Milch und Milchprodukte
  • Süßstoffe
  • Verdickungsmittel
  • Sorbit, Aspartam, Maltit, Acesulfam und Maltodextrin, die in Kaugummi enthalten sind

Auf Grundlage des Hygienismus von Shelton und der Naturmedizin von Lezaeta ist die Ursache der Allergie eine Toxämie (Ansammlung von Giftstoffen) im Körper.
Es gibt keine Allergie, die ohne Grund entsteht. Wenn die Ursache die Blütenpollen oder andere Substanzen wären, wären wir alle allergisch.
Die Tatsache, dass eine Person, wenn sie das Problem der Überempfindlichkeit gegenüber Allergenen gelöst hat, keine allergischen Reaktionen mehr aufweist zeigt, dass der Ursprung ein anderer sein muss.
Diese Erkrankung entsteht aufgrund der Ernährung und des Lebensstils der Person.
Der Unterschied zwischen einer Person mit Katarrh und einer allergischen Person ist die Überempfindlichkeit des Nervensystems.
Die Toxämie hemmt die Beseitigung der Abfälle aus dem Körper, die sich immer weiter ansammeln und Katarrh und Allergen-Überempfindlichkeit verursachen.
Zur Genesung braucht es saubere Luft, eine vegane/Rohkostdiät, die so natürlich wie möglich gehalten ist, Sonnenbäder und tägliche Bewegung.
Nach Shelton und Lezaeta sollte man zuerst einmal fasten, sofern keine Gegenanzeigen wie Herzerkrankungen, Krebs oder fortgeschrittener Diabetes, eine Schwangerschaft, ein Leber- oder Bauchspeicheldrüsentumor vorliegen.
Das Fasten kann fortgesetzt werden, bis die Zunge wieder normal aussieht (und nicht mehr weiß belegt ist), der Atem wieder frisch riecht und der Patient nicht mehr unter den Symptomen leidet oder diese erheblich verbessert sind.
In bestimmten Fällen kann der Patient das Fasten vorzeitig unterbrechen. Dies ist kein Problem, da man es später wieder fortsetzen kann.
Wenn das Fasten abgeschlossen ist, sollte man seine Ernährungsweise ändern, um eine neuerliche Ansammlung von Abfallprodukten und Giften im Körper zu vermeiden.

Das Frühstück sollte leicht sein und aus Obst bestehen, möglichst aus sauren oder wasserhaltigen Früchten.
Das Mittagessen ist die wichtigste Mahlzeit des Tages und sollte vor allem aus Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Sprossen, Nüssen, Samen und Knollen (Kartoffeln) bestehen. Man sollte alle verarbeitete Lebensmittel und Salz vermeiden und gekochte Speisen auf ein Minimum reduzieren, da sie denaturiert sind.

Die Kombination der Lebensmittel sollte beachtet werden und man sollte während der Mahlzeit nicht trinken.
Das Abendessen sollte zwischen 19:00 und 20:00 Uhr eingenommen werden und nicht zu spät erfolgen.
Man sollte nur essen, wenn man Hunger hat.