Insektenstiche

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Insektenstiche können Hautausschläge, Juckreiz und Schwellungen in dem betroffenen Bereich verursachen. Auch wenn in den meisten Fällen die Folgen leichtgradig sind, entwickeln sich doch manchmal schwerwiegende Probleme.

Ekzem durch Insektenstich

Wanzenstich
Die Wanze hinterlässt auf der Haut Stichspuren, die häufig in Form von geraden Linien oder Quaddeln erscheinen.

InsektenstichMan kann sie in der Matratze im Bett finden und sie sticht nachts.
Ein bis mehrere Tage nach dem Wanzenbiss können sich Hautausschläge oder leicht geschwollene rote Flecke entwickeln, die jucken und brennen.
Wenn sich das Ekzem oder die Hautbeulen weiter verbreiten bedeutet das, dass die Wanzen erneut gebissen haben.
Der gebissene Bereich kann über einige Tage angeschwollen sein, bis die Schwellung langsam nachlässt.
Nicht alle von Wanzen gebissenen Personen weisen dieselben Symptome auf. Meist entstehen keine ernsteren Reaktionen. Jedoch können manche Personen ein Ekzem oder mit Flüssigkeit gefüllte Blasen entwickeln, die schwerwiegender sind.
Wanzen beißen sich fest, um vor allem im Gesicht, am Hals, an den Händen und an den Armen Blut zu saugen.

Mückenstiche
Im Allgemeinen verursachen diese schwarzen Insekten keine Schmerzen, sondern nur Juckreiz. Jedoch ist ein Hautauschlag, der durch dieses Insekt verursacht wird, eine ernsthafte Reaktion.
Der Stich verursacht eine Blase oder Hautreizung, die zu Rötung und Juckreiz im Bereich des Stiches führt.
Tigermücken sind weiße-schwarze Insekten, die ursprünglich in tropischen Gebieten lebten, heutzutage jedoch auch in gemäßigteren Klimazonen vorzufinden sind.
Diese Spezies sticht tagsüber und verursacht einen auffallenderen Hautausschlag als die nächtliche Mücke.
In manchen Fällen kann sie schwere Erkrankungen verursachen, wie das Dengue-Fieber und Gelbfieber.
Einige Arten der Tigermücke legen Eier, die im Winter auch in kalten gemäßigten Klimazonen überleben.


Wann vergehen die Symptome wieder?
Wenn sich die Person nicht kratzt, verkleinert sich die Blase innerhalb von 15 Minuten nach dem Stich, doch bis sie völlig verschwunden ist, kann es ein oder zwei Tage dauern.

Sandfliegen oder Sandmücken
Diese Insekten sind nahezu unsichtbare Zweiflügler, die man am Strand vorfinden kann.
Ihr Stich verursacht Beschwerden im Stechbereich, außerdem können Sandmücken schwerwiegende Krankheiten wie kutane Leishmaniose und Sandmücken-Fieber übertragen.

Zeckenbiss
Im Freien, zum Beispiel in einem Garten mit Wiese und hohen Pflanzen, kann eine Zecke beißen und Krankheiten übertragen. Die Zecke kann einen unerklärlichen Hautausschlag auf dem Körper verursachen.
Ein mit Zeckenbiss verbundenes Ekzem kann das Symptom einer bakteriellen Infektion wie Lyme-Krankheit, Borreliose und Rocky-Mountains-Fleckfieber sein.
Hat der Ausschlag eine runde Form und ähnelt einem Ochsenauge, dann könnte die Infektion eine Lyme-Krankheit oder Borreliose sein. Das Ekzem beginnt im Bissbereich, gewöhnlich ist es heiß und ohne Schmerzen.
Häufige Symptome, die von einem Ekzem durch eine Zecke herrühren, sind Fieber, Kopfschmerzen und Müdigkeit.

Flohstich
Ein Hautausschlag durch einen Flohstich tritt in Form kleiner juckender Blasen auf, die bluten können. Diese geschwollenen Flecke haben im Zentrum eine Stichstelle.
Das Ekzem kann das Aussehen von blauen Flecken oder Linien haben.
Juckreiz und Entzündung können über viele Wochen bestehen, ehe sie zurückgehen.


Bienen- oder Wespenstich
Wespen- und Bienenstiche können bei Menschen schwere allergische Reaktionen hervorrufen, wenn diese eine Allergie auf das injizierte Gift haben.
Ein Ekzem durch einen Bienenstich kann zu einer leichten oder schwerwiegenden allergischen Reaktion führen. Wichtig ist, auf die Symptome zu achten, die außer dem Hautausschlag auftreten.
Man kann eine ernste allergische Reaktion auf einen Bienenstich vermuten, wenn Symptome wie ein gerötetes und juckendes Ekzem (Urtikaria) zusammen auftritt mit:

  1. beschleunigtem Herzschlag,
  2. Schwindel,
  3. Gesichts- oder Halsschwellung,
  4. Schluckstörungen oder Atembeschwerden.

Stich der roten Ameise
Ein durch den Stich einer roten Ameise hervorgerufenes Ekzem kann sich als rote, eitergefüllte Blasen darstellen. Sie haben gewöhnlich eine weiße Spitze, wie ein Pickel.
Die Blasen können schmerzen und das Gefühl von Hautbrennen und Juckreiz hervorrufen. Zudem ist die gestochene Stelle möglicherweise geschwollen.

Läusestiche
Wenn ein starker Juckreiz und eine Reizung der Kopfhaut zusammen mit einem Ekzem im Nacken auftreten, hängt dieses Problem sicherlich mit Läusen zusammen.
Läuse erzeugen keine Krankheiten und ernsteren Probleme. Jedoch kann ein massiver Befall mit Läusen ständigen Juckreiz auf der Kopfhaut hervorrufen. Kratzt sich der Patient laufend, kann dies zu bakteriellen Sekundärinfektionen führen.

Insektenstiche, die Schwellungen verursachen

Wanzenstiche
Wanzen sind kleine nachtaktive Insekten, die oft im Bett zu finden sind und sich von menschlichem Blut ernähren.
In der Regel verursachen die Stiche lokale Schwellungen, Hautrötung und starken Juckreiz.
Die Schwellungen können zu Blasenbildung führen.


Stich des Tunga penetrans
Tunga penetrans ist ein Floh und Arthropoden-Parasit, der in tropischen Gebieten vorkommt. Die Bisse sind durch kleine rote Läsionen auf der Haut gekennzeichnet, die übermäßigen Juckreiz und leichte Schmerzen verursachen.
Wer auf die Stiche dieser Insekten allergisch reagiert, kann Blasen und Schwellungen in dem betroffenen Bereich entwickeln. Manchmal können sich durch den Insektenstich ein Ekzem und in der Nähe des Stiches ein starker Juckreiz entwickeln.

Flohstich
Flöhe sind flügellose Insekten, die sich in die Haut einbohren und Blut saugen.
Außer den charakteristischen juckenden Ekzemen am ganzen Körper, sind Flohstiche bekannt für die lokalen Schwellungen, die sie provozieren.
Die Symptome können je nach Sensibilität eines jeden Menschen lokal oder generalisiert auftreten und über viele Tage bestehen.

Zeckenbiss
Zecken sind kleine parasitäre Spinnentiere, die sich von Warmblütlern und vom Menschen ernähren. Sie haben einen Mund, mit dem sie Blut aus dem Wirtsorganismus saugen.
Zeckenbisse verursachen Rötung, intensiven Schmerz und Juckreiz um den betroffenen Bereich.
Sie können auch die Bildung von Ekzemen und Bläschen am Körper hervorrufen. Diese Stiche treten gewöhnlich in Form roter Flecke auf und können die Übertragung verschiedener Erkrankungen verursachen.

Symptome von Insektenstichen

Gewöhnlich sind die Symptome auf den Stichbereich begrenzt und sie umfassen:

  1. Schwellung,
  2. Rötung,
  3. Überwärmung,
  4. Schmerz,
  5. Juckreiz.

Selten bildet sich ein Hämatom, in einem solchen Fall hat das Insekt Kapillaren zerrissen.
Die Bremse ist ein Insekt, das einer großen Fliege ähnelt und eine Hautverletzung verursacht. Der Bereich des Einstichs kann also bluten.
Im Stichbereich kann sich eine Infektion entwickeln, die sich mit der Zeit auf den ganzen Körper ausbreiten kann. In diesem Fall gleichen die Symptome einer Influenza und es bestehen Lymphknotenvergrößerungen.

 

Insektenstiche im Schlaf

Während man schläft, könnten einige Insekten beißen.

Wie stechen sie?

Eine Wanze dringt mit ihrem Saugrüssel in die Haut ein, um Blut zu saugen und braucht etwa 5-10 Minuten, um ihren Körper mit Flüssigkeit zu füllen. Der Stichbereich schwillt an und verursacht über ein paar Tage starken Juckreiz.
Ein einzigartiges Merkmal der Wanze ist, dass die blauen Flecke gewöhnlich einem linearen Modell folgen. Menschen, die sehr empfindliche Haut haben, können einen bläschenförmigen Ausschlag bekommen, wenn sie sich übermäßig kratzen. Einige Personen können aufgrund der Bisse Schmerzen verspüren, andere verspüren wiederum nichts.

 

 Insektenstiche
Insektenstiche

Sind Insektenstiche gefährlich?

Insektenstiche bedeuten für die Gesundheit kein ernstes Problem. Es gibt keinen Beweis für die Übertragung von Infektionskrankheiten durch Wanzen.
Wenn jedoch an den bläulichen Stellen übermäßig gekratzt wird, kann eine Infektion entstehen. Man sollte daher an den Stichbereichen nicht kratzen. Man sollte die betroffenen Bereiche mit antiseptischer Seife waschen und kalte Umschläge anlegen. Das lindert den Juckreiz ein wenig.
Auch eine antiseptische Creme kann den hartnäckigen Juckreiz lindern.
Menschen mit Allergien sollten einen Wanzenbiss nicht unterschätzen und einen Arzt zwecks einer entsprechenden Behandlung konsultieren.

Allergische Reaktionen auf Insektenstiche

Allergische Reaktionen auf Insektenstiche kommen selten vor.

Oft provozieren Bienenstiche leichte allergische Reaktionen wie:

  1. Rötung,
  2. leichte Schwellung,
  3. Schmerzen,
  4. Hautbrennen,
  5. Juckreiz im Bereich des Stiches.

Wenn eine schwere allergische Reaktion nicht behandelt wird, kann das Leben bedroht und der gesamte Körper in kurzer Zeit mit entsprechend schweren Gesundheitsschäden betroffen sein.

Schwere allergische Reaktion (Anaphylaxie)
Hat ein Mensch eine Allergie auf Insekten, kann er eine anaphylaktische Reaktion entwickeln, ein seltener Vorfall, der jedoch tödlich sein kann.
Da sie sich in wenigen Minuten verbreitet, muss eine schnelle medizinische Hilfe erfolgen.
Der Arzt verabreicht gewöhnlich Antihistaminika und Kortikosteroide, um das Ödem (Schwellung) zu verringern.
Man kann Sulmycin mit Celestan V anwenden, das Kortison und Antibiotika enthält.
Verzögert sich die Notfalltherapie, kann ein Bewusstseinsverlust und sogar ein Herzstillstand eintreten. Symptome sind:

  1. Schwellung in Hals oder Gesicht (Augen und Lippen geschwollen),
  2. Angst und Unruhe,
  3. Schluckbeschwerden,
  4. Hautausschlag, der sich über den Stichbereich hinaus ausbreitet,
  5. Herzrasen,
  6. Atemprobleme.

Eine schwere allergische Reaktion kann den Blutdruck gefährlich verringern.
Dieser akute Abfall des arteriellen Blutdrucks kann für die Gesundheit gefährlich sein, wenn er nicht rechtzeitig behandelt wird.

Naturheilmittel bei Insektenstichen auch während der Schwangerschaft

Auf den betroffenen Bereich sofort einen Umschlag mit Eis auflegen. Dieses Hausmittel ist am besten geeignet, um das brennende Gefühl zu lindern. Die roten und geschwollenen Flecke verschwinden allmählich.

Den geschwollenen und juckenden Bereich mit einer Seifenlösung waschen. Einen Wattebausch mit Wasserstoffperoxid oder Alkohol tränken und den betroffenen Bereich damit sanft einreiben.
Nach zwei Minuten das Wasserstoffperoxid mit kaltem Wasser abwaschen. Dann eine rezeptfreie antiseptische Salbe auftragen.

Man kann einige natürliche Substanzen mit entzündungshemmender Wirkung auf die Blasen auftragen, wie:

  1. Gel von Aloe vera
  2. Galmei
  3. Bergarnika

Die Anwendungen sollte man dreimal am Tag wiederholen, um Besserung zu erfahren.
Man sollte in dem Bereich nicht kratzen.

Zu den bewährten Hausmitteln gegen Insektenstiche, die zu Nesselsucht (Urtikaria) führen, gehört auch Ammoniak.
Dazu nimmt man ein Glas Wasser und gibt einige Tropfen Ammoniak hinzu. Diese Flüssigkeit trägt man mit einem Wattebausch auf die Haut auf.
Keinen Ammoniak bei Kindern und Säuglingen verwenden.

 

Giftiger Spinnenbiss

Die Symptome eines Spinnenbisses können über einige Stunden einen leichten Juckreiz verursachen, können jedoch manchmal auch gefährlich sein.
Einige Spinnen könnten schwerwiegende Reaktion verursachen, die operativ durch eine Hauttransplantation oder sogar Amputation behandelt werden müssen.
Schwere und Intensität der Symptome hängen von folgenden Faktoren ab:

  1. Spinnenart, die gebissen hat
  2. Menge des injizierten Giftes
  3. Zeit, die bis zur Behandlung verstreicht

Symptome und Therapie
Die Art der Spinne kann nicht anhand der Art des injizierten Giftes identifiziert werden, mit Ausnahme weniger Fälle.
Die braune Eremitenspinne ist die gefährlichste und man kann sie an ihrem Gift erkennen.
Es ist in gewissem Sinne richtig zu sagen, dass die meisten Symptome des Spinnenbisses einander ähneln. Diese Symptome verursachen große lokalisierte Beschwerden und das Gift benötigt ein Gegengift (Antidot), damit es sich nicht weiter verbreitet.
Einige der häufigsten Symptome bei Spinnenbiss sind:

  1. Juckreiz
  2. Schwellung
  3. Rötung
  4. Schmerzen

Was sollte man tun?
Solange die Symptome auf den Bereich lokalisiert bleiben, in dem der Biss erfolgte, braucht man sich nicht zu beunruhigen.
Jedoch sollte man einen Arzt aufsuchen, wenn die Symptome anfangen, weitere Bereiche zu betreffen und länger als 24 Stunden bestehen bleiben.
Wenn die gebissene Person keine Tetanusprophylaxe hat, sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.
Zeichen einer Verschlimmerung des Bisses oder einer Verbreitung des Giftes sind weiße Flecke auf der Haut in der Umgebung des Bisses, Taubheitsgefühl und Kribbeln.
Einige Symptome des Spinnenbisses können sich in andere Körperbereiche ausbreiten.
Hat der Betreffende folgende Symptome, muss er zum Arzt gehen:

  • Beinkrämpfe
  • Magenkrämpfe
  • Kopfschmerzen
  • Übermäßiges Schwitzen
  • Schüttelfrost
  • Müdigkeit
  • Generalisierte Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Herzrasen

Schwäche könnte ein Teil der Symptome des Spinnenbisses sein, eine Behandlung ist daher erforderlich.

Behandlung eines Spinnenbisses
Es ist unmöglich, die Schwere von Spinnenbissen vorherzusagen, denn man kann den Insektentyp, der gestochen hat, nicht ohne weiteres erkennen.
Es gibt keine spezielle Erste-Hilfe-Therapie bei Symptomen eines Spinnenbisses, außer bei der Schwarzen Witwe und der Braunen Einsiedlerspinne.
In diesen Fällen muss man die Person zur Notaufnahme bringen.

Vorbeugung

Es gibt viele Produkte zur Vorbeugung von Insektenstichen, zum Beispiel Off.
Man kann ein natürliches Abwehrmittel zubereiten, bestehend aus:

  1. Zitronengras
  2. Teebaumöl
  3. Aloe vera