Hautausschläge

Der Begriff „Hautausschlag“ ist keiner spezifischen Diagnose zuzuordnen, es handelt sich dabei um einen allgemeinen Terminus, der:

  • eine Entzündung der Haut,
  • das Auftreten von Hautveränderungen (Konsistenz, Dicke usw.),
  • farbliche Veränderung der Haut beschreibt.

 

Arten von Hautausschlag

Es verschieden Arten von Hautausschlag, dazu gehören:

  • Furunkel – eine oberflächliche Entzündung der Haarfollikel;
  • Papel – erhabene Verdickung (verursacht beispielsweise durch Warzen, Tumoren usw.);
  • Macula – Fleck;
  • Pustel – eine mit Eiter gefüllte erhabene Hautläsion;
  • Quaddel – ein Hautareal ist erhöht und gerötet, typisch bei Nesselsucht;
  • Knötchen – rundförmige, erhabene, harte Läsion;
  • Bulla – mit Flüssigkeit gefüllte Blase;
  • Schuppen – trockene und abgestorbene Haut (typisch bei Psoriasis);
  • Geschwür – Hautverletzung, die über das Derma hinausgeht, beispielsweise im Fall des diabetischen Fußes.

 

Nicht infektiöse Erkrankungen, die Hautausschläge verursachen

 

Seborrhoische Dermatitis
Die seborrhoische Dermatitis ist ein  Hautausschlag, der vor allem Jugendliche betrifft.
Sie verursacht rote Flecken und Schuppenbildung, die vor allem folgende Bereiche betrifft:

  • Kopfhaut,
  • Stirn,
  • Augenbrauen,
  • Gesicht: um Nase und Mund,
  • Wangen
  • Außenbereich der Ohren.

Zu den natürlichen Heilmitteln zählen:

  • Cremes auf der Basis von Echinacea,
  • süßes Mandelöl,
  • Löwenzahn.

Atopische Dermatitis
Die atopische Dermatitis (oder Ekzem) ist eine bei Kindern häufige Erkrankung, die:

  • rote Flecken,
  • Juckreiz,
  • Hautausschläge verursacht.

Die betroffenen Bereiche sind:

  • Innenseite der Ellenbogen,
  • Kniekehlen,
  • Wangen,
  • Ohren,
  • Hals,
  • Armen und Beine.

Sie tritt häufig bei Patienten mit allergischer Rhinitis und Asthma auf.

Kontaktdermatitis
Die Kontaktdermatitis ist ein Hautausschlag (oder Ekzem), das durch Kontakt mit einer bestimmten chemischen Substanz, auf die der Patient allergisch reagiert, verursacht wird.
Manche Chemikalien sind Reizstoffe für den Patienten und werden als Allergene bezeichnet.
Hautauschlag kann mit Bläschenbildung einhergehen, die platzen und zu Flüssigkeitsverlust führen.
Die Kontaktdermatitis wirkt sich auf Hautstellen aus, die in direkten Kontakt mit der reizenden Substanz kommen.
Häufige Beispiele für durch Allergie verursachte Dermatitis sind der Giftefeu und Reaktionen auf regelmäßig getragenen Schmuck, der Nickel enthält.

Stauungsdermatitis
Die Stauungsdermatitis ist eine Dermatitis, die durch Flüssigkeitsansammlung in den Beinen aufgrund venöser Durchblutungsstörungen verursacht wird.

Palmarerythem
Das Palmarerythem ist ein Hautausschlag, der auf der Handfläche nahe dem Handgelenk auftritt.
Es kann infolgen einer Leberzirrhose auftreten, das ist eine Fibrose der Leber.

Psoriasis
Dieser Hautauschlag besteht in einer nicht schwitzenden Plaquebildung.
Sie kann auftreten auf:

  • Kopfhaut,
  • Ellenbogen,
  • Knie,
  • in der Lendenregion,
  • in der Leistengegend.

Die Psoriasis verursacht Hautläsionen und silberfarben schuppende Haut.

Dysregulativ-mikrobielles-Ekzem
Dysregulativ-mikrobielles Ekzem

Dysregulativ-mikrobielles Ekzem
Diese Dermatitis ist gewöhnlich durch die Bildung roter, münzförmiger Plaques gekennzeichnet.
Sie tritt gewöhnlich in den Wintermonaten auf, da sie durch sehr trockene Haut verursacht wird.

Verbrennungen
Eine Verbrennung ist ein Schaden der Haut, der gewöhnlich durch Hitzeeinwirkung oder durch heiße Substanzen verursacht wird.
Einige Symptome sind:

  • Schmerz,
  • rote Haut,
  • Blasen.

Rosacea
Die Akne rosacea beginnt mit einer Rötung von:

  • Wangen,
  • Nase,
  • Kinn,
  • Stirn.

Seltener betroffen sind Hals, Kopfhaut, Brust und Ohren. Zunächst kommt und vergeht die Rosacea wieder.
Mit der Zeit dehnt sich die Rötung mehr in die Tiefe aus und hält länger an.
Sichtbare Blutgefäße erscheinen auf der Haut. Erfolgt keine Behandlung, bilden sich Pickel und rote Knötchen.

Pemphigus-vulgaris
Pemphigus vulgaris

Pemphigus vulgaris
Der Pemphigus vulgaris ist eine Autoimmunerkrankung, die mit Blasenbildung und Wunden (Erosionen) auf Haut und Schleimhaut einhergeht.
Betroffen sind:

  • Kopfhaut,
  • Rumpf,
  • andere Hautareale.

Follikulitis
Die Follikulitis ist die Entzündung eines oder mehrerer Haarfollikel. Sie kann überall auf der Haut auftreten.
Ursache kann der Staphylococcus aureus sein, der auch zu:

  • Impetigo (Borkenflechte),
  • Hautabszessen führen kann.

Die häufigsten Symptome sind:

  • Hautauschlag,
  • Juckreiz,
  • Pickel oder Pusteln.

Die Verletzungen treten häufiger in der Nähe eines Haarfollikels auf:

  • im Nacken,
  • an der Leiste,
  • im Genitalbereich.

Die Pickel können einen Grind bilden.

Lyme-Borreliose
Die Lyme-Borreliose ist eine durch Zecken übertragene bakterielle Infektion.

In der frühen Phase der Lyme-Borreliose sind die Symptome:

  1. Hauterythem,
  2. Nackensteifigkeit,
  3. Fieber,
  4. Lymphknotenvergrößerung,
  5. Kopfschmerzen,
  6. Müdigkeit,
  7. Muskelschmerzen,
  8. Gelenkschmerzen.

Um den Zeckenbiss kann sich ein großer Hautausschlag bilden.

 

Infektionskrankheiten, die Hautausschläge verursachen

 


Herpes
Eine Gruppe kleiner Bläschen, die schmerzhafte Geschwüre bilden, können durch Herpes simplex hervorgerufen werden.
Das erste Auftreten kann oftmals Schmerzen und Fieber verursachen, während ein Rückfall milder verlaufen kann.
Herpes ist die häufigste Ursache für Hautausschlag und Geschwürbildung:

  • an den Genitalien,
  • im Schambereich oder in der Leiste.

Herpes labialis befällt die Lippen und die Haut um den Mundbereich.
Er ist hochgradig ansteckend und überträgt sich gewöhnlich auf geschlechtlichem Weg oder durch direkten Kontakt.

Andere Infektionskrankheiten, die zu Hautausschlag führen und vor allem Kinder betreffen, sind:

  1. Ringelröteln;
  2. Roseola (Drei-Tage-Fieber);
  3. Röteln;
  4. Windpocken;
  5. Masern.

Meningitis (Hirnhautentzündung)
Meningitis ist eine bakterielle oder virale Infektion der Hirnhäute, die das Gehirn und das Rückenmark umkleiden.
Symptome der Meningitis können sein:

  1. Fieber,
  2. Krampfanfälle,
  3. Übelkeit und Erbrechen,
  4. fleckförmige Hautausschläge,
  5. Lichtempfindlichkeit,
  6. Migräne,
  7. Nackensteifigkeit.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine viral bedingte Erkrankung, die hauptsächlich Kinder betrifft.
Charakteristisch sind Hautausschläge mit Bläschenbildungen:

  • an Händen,
  • Füßen,
  • im Mund.

 

Hautausschläge durch Arzneimittel

Arzneimittelexantheme sind Reaktionen des Körpers, die nach Einnahme eines Medikamentes auftreten, insbesondere:

  • Paracetamol,
  • Antibiotika (zum Beispiel Augmentin und Amoxypen).

Der Typ des Exanthems hängt von der Art des Pharmakons ab.
Die Erscheinungsformen lassen sich in folgende Gruppen einteilen:

  1. Hautauschlag verursacht durch eine allergische Reaktion auf das Medikament;
  2. Hautreaktionen, die als unerwünschte Nebenwirkung auftreten;
  3. Hautausschläge aufgrund überempfindlicher Reaktion auf Sonnenlicht, verursacht durch das Medikament.

Arten von Arzneimittelexanthemen

  • Allergische Kontaktdermatitis: Diese Reaktion tritt auf, nachdem ein lokales Antibiotikum auf die Haut, in die Augen oder Ohren aufgetragen wurde.
    Der Hautbereich, auf dem das Antibiotikum aufgetragen wurde, kann sich röten, er kann jucken und anschwellen.
  • Makulopapulöses Exanthem: Dies ist ein flacher und geröteter Bereich auf der Haut, der von kleinen Knötchen bedeckt ist.
    Der Ausschlag kann überall am Körper auftreten und Juckreiz verursachen.
  • Urtikaria: Die Urtikaria verursacht rote Flecken auf der Haut, die erhaben und im Zentrum weißlich sein können.
    Die urtikarische Reaktion kann lokalisiert auftreten (zum Beispiel im Brustbereich) oder sich über den ganzen Körper ausdehnen und von starkem Juckreiz begleitet sein.
    Es kann auch zu Bläschenbildungen im Mund oder auf den Augenlidern kommen.

Wie lange dauert ein Arzneimittelexanthem?
Die Reaktion dauert so lange an, wie das Pharmakon verwendet wird, manchmal kann es über Tage hinweg anhalten, selten dauert es einige Wochen.

Was sind die Anzeichen und Symptome einer schwerwiegenden Medikamentenallergie?

Toxisch epidermale Nekrolyse: Das ist eine sehr ernste Erkrankung, die zur Ablösung der Haut und Blasenbildung führt.
Sie kann mit Fieber, Husten und Müdigkeit einhergehen. Es können Probleme der Atmung, Sehstörungen und Verdauungsstörungen auftreten.

Angioödem: Das Angioödem ist durch Schwellungen des Weichgewebes charakterisiert. Auch Lippen, Zunge und Augenlider können anschwellen.

Atemprobleme: Kehle und Lungen können derart eingeengt werden, dass Atemschwierigkeiten auftreten.

Anaphylaxie: Der anaphylaktische Schock ist eine gefährliche und plötzliche allergische Reaktion.
Symptome sind:

  • Hautausschlag,
  • Atembeschwerden,
  • Engegefühl im Hals,
  • schneller Herzschlag,
  • Ohnmacht.

Auch Übelkeit und Erbrechen können auftreten.
Anaphylaxie ist ein Notfall, der tödlich enden kann.
Sofort Hilfe suchen, wenn diese Symptome auftreten.

 

Therapie bei Arzneimittelexanthem

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In der Regel vergeht die Krankheit, sobald der Patient die Einnahme der Medikamente unterlässt, die die Reaktion verursachten.
Möglichkeiten einer Behandlung sind:

  • Kortikosteroide,
  • Antihistaminika.

Allergische Reaktionen können ernst und sogar tödlich sein. Entwickelt sich ein Hautausschlag, muss unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.

 

 

Hautausschlag durch Nahrungsmittelunverträglichkeit

Nahrungsmittelunverträglichkeit entsteht, wenn das Verdauungssystem in der Nahrung enthaltene Substanzen nicht verdauen kann. Die häufigsten Fälle sind Unverträglichkeit auf:

  • Milchzucker,
  • Gluten.

Symptome bei Nahrungsmittelintoleranz sind:

  1. Mund- und Zungenschwellung,
  2. Angioödem,
  3. Urtikaria,
  4. Hautausschlag,
  5. Rötung im Gesicht oder an anderen Köperstellen,
  6. Juckreiz,
  7. Ekzem.

 

Zöliakie
Die Dermatitis herpetiformis ist ein Hautausschlag der sich charakterisiert durch:

  • Juckreiz,
  • Blasenbildung.

Sie äußert sich, wenn die Haut auf Antikörper zirkulierender Glutene reagiert.
Manche Menschen bezeichnen sie als „Zöliakie der Haut“ weil sie zusammen mit Zöliakie auftritt.
Auch wenn sich die Dermatitis herpetiformis überall am Körper bilden kann, sind die häufigsten Bereiche:

  • Ellenbogen,
  • Knie,
  • Gesäß,
  • Rücken,
  • Nacken.

 

Symptome der Dermatitis herpetiformis

  • Hautausschläge immer an den gleichen Stellen.
    Die Krankheit tritt periodisch auf.
  • Die Hautreaktionen können kontinuierlich sein oder kommen und gehen (intermittierend).
  • Vor Ausbruch der Dermatitis herpetiformis kann die Haut an den entsprechenden Stellen jucken oder man empfindet ein Brennen.
  • Der Ausschlag selbst manifestiert sich mit:
    • sehr intensiver Juckreiz
    • Rötung der Haut,
    • kleinen Pickeln (wie Insektenstiche), die eine klare Flüssigkeit enthalten.
    • Paplen (erhabene Verdickungen).
  • Die Knötchen der Dermatitis herpetiformis vergehen gewöhnlich nach einigen Tagen (während neue Pickel in der Nähe entstehen).
    Nach Abheilen des Hautausschlags verbleiben kleine violette Flecken, die über Wochen und Monate bestehen bleiben.
    Gewöhnlich haben Menschen mit langjähriger Dermatitis herpetiformis an den Stellen, an denen sich der Ausbruch bildet, eine rote Haut.
    Unter den anderen Symptomen der Zöliakie gibt es:

    • Bauchschmerzen,
    • Bauchkrämpfe,
    • Durchfall.

 

Hauterkrankungen und Hautausschlag bei Kleinkindern

Es ist sehr häufig, dass Babys Ausschlag oder andere Hautprobleme haben.
Der größte Teil vergeht von selbst in wenigen Tagen oder Wochen.
Hier einige der Erscheinungen, die man auf der Haut von Kleinkindern beobachten kann:

Pickel bei Säuglingen
Häufig haben Kleinkinder rote Punkte oder Pickel im Gesicht:

  • auf den Wangen,
  • an der Nase,
  • auf der Stirn.

Die Säuglingsakne oder Neugeborenenakne kann in den ersten Wochen nach der Geburt auftreten und vergeht gewöhnlich innerhalb weniger Monate wieder.
Die Pickel haben nichts mit den Problemen der Akne Jugendlicher zu tun, sondern werden durch die mütterlichen Hormone hervorgerufen.
Während der Schwangerschaft erreichen die Hormone der Mutter des Babys über die Nabelschnur.
Nach der Geburt bleiben diese Hormone im Körper des Kindes.
Die Säuglinkgsakne:

  • ist die Reaktion, die durch die Hormone hervorgerufen wird,
  • vergeht in kürzester Zeit von allein.

Milien
Kleine, weiße Flecken im Gesicht eines Neugeborenen während der ersten Woche werden als „Milien“ bezeichnet.
Die Haut des Kindes erscheint gefleckt. Diese Flecken vergehen im Laufe weniger Wochen von allein.

Neugeborenenexanthem
Während des ersten oder zweiten Lebenstages haben viele Kinder harmlose, rote Flecken mit kleinen Pickeln, die manchmal Eiter enthalten.
Dieser Ausschlag wird Neugeborenenexanthem genannt.
Es kann:

  • auf einer kleinen Fläche oder
  • auf einem größeren Teil des Körpers erscheinen.

Die geröteten Bereiche können gehen und kommen, aber gewöhnlich vergehen sie innerhalb einer Woche.

Transitorische pustulöse Melanose
Bei farbigen Säuglingen ist die pustulöse Melanose ein häufiger Hautauschlag.
Der Ausschlag ist harmlos und bedarf keiner Therapie.
Es entwickeln sich eitergefüllte Pickel, die aufbrechen und dunkle Flecken bilden, die von feinschuppiger Haut umgeben sind.

Hitzepickel
Kleinkinder können Hitzepickel (Miliaria oder Sudamina/Schweißbläschen) entwickeln, wenn sie zu warm angezogen sind oder die Umgebungstemperatur sehr hoch ist.
Dies ist ein roter oder rosafarbener Hautausschlag, der gewöhnlich an den von der Kleidung bedeckten Körperstellen auftritt.
Das juckt oft und ist dem Kind lästig.

Windeldermatitis
Die Windeldermatitis ist rot und schmerzhaft und am Gesäß und im Genitalbereich des Kindes ausgeprägt.
Sie entwickelt sich, wenn nasse Windeln zu lange getragen werden.
Urin und Fäzes können die Haut reizen.
Manchmal verursachen bakterielle Infektionen oder Hefepilze eine Windeldermatitis.

Speichelausschlag
Viele Kinder haben um den Mund herum oder über dem Kinn einen Hautauschlag. Dies wird durch Speichel und Spucke verursacht.
Das Gesicht des Kindes öfter reinigen, besonders wenn es etwas isst oder sabbert.

Rote Pünktchen auf der Haut
Bei Säuglingen können rote Pünktchen auf der Haut beobachtet werden. Dieser punktförmige rote Ausschlag wird als Petechien bezeichnet.
Es sind Ansammlungen von Blutstropfen in der Haut. Sie können durch den Druck im Geburtskanal während der Geburt entstehen. Sie vergehen von selbst wieder in der ersten oder zweiten Woche.

Schuppige Kopfhaut des Säuglings
Viele Kleinkinder haben einen sogenannten Milchschorf.
Schuppende Haut oder Krusten auf dem Kopf des Säuglings entstehen durch:

  • Talgansammlung,
  • Schuppen und abgestorbene Hautzellen.

Der Milchschorf heil tendenziell innerhalb der ersten 5 Monaten von allein.

Storchenbiss
Der Storchenbiss ist ein flaches, leuchtend rotes Mal, das vor allem:

  • im Nacken,
  • an den oberen Augenlidern,
  • der Oberlippe,
  • an den Augenbrauen auftritt.

Die meisten Male vergehen im Alter von 2 Jahren, auch wenn die Plaques im Nackenbereich oft bis ins Erwachsenenalter vorhanden sind.

Mongolenfleck
Der Mongolenfleck ist ein glattes, bläuliches oder graublaues Mal, das sich nur auf dem Rücken und am Gesäß bildet.
Es gleicht häufig einem blauen Fleck.
Der Mongolenfleck ist bei Neugeborenen mit asiatischer Abstammung häufig.
Gewöhnlich vergeht er im Schulalter, muss aber nicht immer ganz vergehen.

Blutschwämmchen
Blutschwämmchen (Hämangiome) sind bei der Geburt rosa bis rot gefärbt und können danach in dunkles Purpurrot übergehen. Diese Blutschwämmchen entstehen durch Blutgefäße, die sich nicht vollständig entwickelt haben.
Hämangiome sind erhabene, blaue, rote oder violette Male, die sich aus einem Blutgefäßbündel entwickeln und verschiedene Formen und Größen annehmen können.
Der größte Teil von ihnen wächst für etwa ein Jahr, dann werden sie weiß und beginnen, sich zusammenzuziehen.