Viel Wasser trinken

Es gibt viele Gründe, viel Wasser zu trinken. Tatsächlich ist Wasser (sowohl einfaches als auch in Form anderer Flüssigkeiten oder Nahrungsmittel) für die Gesundheit notwendig.

Wenn die Wasseraufnahme nicht dem Verlust von Flüssigkeiten entspricht, riskiert man eine Dehydratation. Ein Flüssigkeitsverlust tritt in warmen Klimazonen, bei intensiver körperlicher Tätigkeit, in Höhenlagen und bei älteren Menschen (die gewöhnlich nicht sehr viel Durst haben) vermehrt auf.

Das Wasser muss trinkbar sein, es darf also keine für die Gesundheit gefährlichen Substanzen enthalten.
Ozonisiertes Wasser ist sicherer, denn Ozon hat einen antibakteriellen Effekt.

Man sollte aus folgenden Gründen viel Wasser trinken:

1. Wassertrinken hilft, das Gleichgewicht der Körperflüssigkeiten zu erhalten. Der Körper besteht zu etwa 60% aus Wasser. Die Funktionen dieser Körperflüssigkeiten umfassen:

  • Verdauung
  • Aufnahme von Nährstoffen
  • Zirkulation
  • Speichelproduktion
  • Nährstofftransport
  • Aufrechterhalten der Körpertemperatur

Das Gehirn kommuniziert über die Hypophyse mit den Nieren und signalisiert, wie viel Wasser sie in Form von Urin ausscheiden oder wie viel Wasser zurückgehalten werden soll.
Hat der Körper wenig Flüssigkeit, sendet das Gehirn ein Durstgefühl.
Man sollte Wasser oder frischen Fruchtsaft ohne Zucker trinken und Milch oder Kaffee und vor allem Alkohol vermeiden.
Alkohol stört die Kommunikation zwischen Niere und Gehirn und verursacht eine übermäßige Sekretion von Flüssigkeiten, was Dehydratation verursachen kann.


2. Wasser kann zur Gewichtsreduktion beitragen. Stark kalorienhaltige Getränke durch Wasser zu ersetzen, verringert die Kalorienzufuhr und hilft, Gewicht zu verlieren.
Sprudelwasser (kohlensäurehaltig) erweitert die Magenwände und vermittelt ein Sättigungsgefühl. In jedem Fall sollte man Wasser trinken, wenn man Hunger hat. Das verringert den Appetit.
Nach Erbrechen sollte man erst einmal Wasser trinken. Wenn das keine Probleme bereitet, kann man versuchen, feste Nahrung zu sich zu nehmen.
Hat man Durchfall, sollte man viel Wasser trinken, um nicht zu dehydrieren.

3. Senkt den Blutdruck und verringert Wasseransammlungen oder geschwollene Beine (weil es die Konzentration von Natrium im Blut verdünnt).

Achtung: Man sollte kein sehr kaltes Wasser (auch noch schnell) trinken, denn das kann zu Stauungen führen und die Verdauung blockieren.

Auf den Flaschen steht ein Verfallsdatum. Tatsächlich hält sich Wasser in einer Glasflasche jedoch wesentlich länger. Gefährlich ist die Aufbewahrung von Wasser in Plastikbehältern, vor allem wenn diese Sonnenlicht und Wärme ausgesetzt sind, denn Plastik kann schädigende Substanzen an die Flüssigkeit abgeben.

 

Destilliertes Trinkwasser

Destilliertes Wasser ist trinkbar. Es wird durch das Entfernen fester Verunreinigungen aus dem Wasser hergestellt. Dabei werden jedoch ebenso wertvolle Mineralien entfernt, die für den Organismus notwendig sind.

Ein Gegenargument ist, dass die Menge der Mineralien im Wasser sehr klein ist und die Ernährung die Mineralien ausreichend ergänzen sollte.
Ein weiterer kleiner Nachteil ist der Mangel an Geschmack, an den wir gewöhnt sind.
Man kann Abhilfe schaffen, indem eine Menge an Mineralsalzen, die zur Erhaltung der Gesundheit und für den Geschmack notwendig sind, hinzugefügt wird.

Destilliertes Wasser ist frei von Verschmutzungen und ist daher gut für viele industrielle Anwendungen geeignet, z.B. als Kühlmittel, Gleitmittel und Lösungsmittel.

 


Leitungswasser

Leitungswasser ist relativ kalkhaltig, doch stellt das kein Problem dar, denn Mineralsalze (vor allem Calcium und Magnesium) sind nützlich für den Menschen.

In etwa 85% des Gebietes der Vereinigten Staaten enthält Wasser Arsen.
Diese Substanz kann Krebs und viele andere Krankheiten, wie Bluthochdruck (arterielle Hypertension), Verhaltensstörungen bei Kindern, einen niedrigen IQ und Fortpflanzungsstörungen sowie Erkrankungen des Zentralnervensystems verursachen.
Die Methoden zur Reinigung des Leitungswassers in den USA sind derart antiquiert, dass das Leitungswasser ernste Risiken für die Gesundheit der Bevölkerung darstellen kann.
Fluoridiertes Wasser ist in den Vereinigten Staaten immer noch verbreitet, während es in großen Teilen Europas verboten ist.
Dieses Wasser verursacht Krebs und Sterilität. Außerdem erhöht es das Risiko von Hüftfrakturen (besonders bei älteren Menschen).
Man hat entdeckt, dass der größte Teil von Leitungswasser durch Bleirohre fließt, die mehr als 100 Jahre alt sind. Es kann also große Mengen Toxine und Schadstoffe enthalten.

 

Gesundheitlicher Nutzen durch das Trinken von Wasser mit Sauerstoffzugabe

Wasser mit einer erhöhten Sauerstoffmenge zum Trinken ist nicht das oxygenierte Wasser aus der Apotheke (das zur Desinfektion von Wunden dient). Dies würde zu inneren Verletzungen führen.

Förderung der aeroben Atmung
Die Zellatmung (bei der die Zellen Energie aus der aufgenommenen Nahrung beziehen) kann sowohl aerob als auch anaerob sein. Erfolgt die Zellatmung bei Anwesenheit von Sauerstoff, wird von aerober Atmung gesprochen, wenn sie in Abwesenheit von Sauerstoff erfolgt, nennt man das anaerobe Atmung.

Verringerung der Laktazidose
Laktazidose ist eine Störung, bei der eine übermäßige Ansammlung von Milchsäure (ein Nebenprodukt der anaeroben Atmung) im Blut und eine deutliche Verminderung des Sauerstoffgehalts vorliegen. Um die Laktazidose deutlich zu verringern und die Sauerstoffaufnahme zu erhöhen, empfiehlt es sich, während des körperlichen Trainings Wasser unter Zugabe von Sauerstoff zu trinken. Dieses sauerstoffangereicherte Wasser verzögert die anaerobe Atmung während des Trainings und hilft, die Leistung zu erhöhen.

Aufrechterhaltung eines gesunden pH-Werts
Die richtige Balance des pH-Werts im Körper aufrecht zu halten ist der Schlüssel, um gesund zu bleiben. Oftmals führt der Verzehr falscher Nahrungsmittel zur Senkung des pH-Werts im Körper und verursacht damit ein saures Milieu. Jedoch fördert Trinkwasser mit Zusatz von Sauerstoff ein sauerstoffreiches alkalisches Milieu und gleicht damit den pH-Wert wieder aus.

Natürliche Erhöhung der Immunabwehr
Wenn man sauerstoffangereichertes Wasser trinkt, bietet sich dem Körper im Grunde ein sauerstoffreiches Milieu. Ein solches Umfeld bietet den gesunden Bakterien, die im Verdauungssystem angesiedelt sind, gute Wachstumsbedingungen. Pathogene Keime hingegen, die Krankheiten verursachen, überleben nicht in Anwesenheit einer adäquaten Menge an Sauerstoff.

Verbesserte Verdauung
Nützliche Bakterien, die sich im Verdauungssystem finden, helfen, die aufgenommenen Speisen zu zersetzen und begünstigen die Verdauung. Da nützliche Bakterien unter sauerstoffreichen Bedingungen gedeihen, kann das Trinken von sauerstoffangereichertem Wasser bei der Verbesserung der Verdauung helfen.

Energieerhöhung
Mit mehr Sauerstoff im Blutkreislauf fühlt man sich tagsüber energiereicher, wacher und weniger müde. Trinken von sauerstoffreichem Wasser hilft, den Sauerstoffgehalt im Blut auf normaler Stufe zu erhalten. Das erlaubt dem Blut, ausreichend Sauerstoff zu den Muskeln und zum Gehirn zu transportieren und erhöht damit die Energie und das allgemeine Wohlbefinden.

Verringerung des Krebsrisikos
Tumorzellen vermehren sich in sauerstoffarmer Umgebung. Wenn man regelmäßig sauerstoffreiches Wasser trinkt, erhalten die Zellen mehr Sauerstoff, so dass es für Tumorzellen schwieriger wird, zu überleben.

 

Schwefelwasser

Schwefelhaltiges Wasser wird in der Medizin zur Linderung der Symptome bei vielen Krankheiten genutzt, vor allem in folgenden Fällen:

  1. Chronische Erkrankungen von Ohr, Rachen, Kehlkopf und Nase
  2. Gelenkschmerzen (das Wasser hat natürliche entzündungshemmende Eigenschaften)
  3. Hauterkrankungen
  4. Gynäkologische Krankheiten
  5. Förderung der Motilität im Darmbereich
  6. Erhöhung der Schleimsekretion im Magen

Wasser und Salz
Lauwarmes Salzwasser (zum Beispiel Meerwasser) ist bei der Behandlung verschiedener Beschwerden nützlich.
Wenn ein Arm oder ein Bein in warmem Salzwasser (auch Meerwasser) gebadet wird, hat das folgende Auswirkungen:

  1. Verringerung von Wassereinlagerungen, vor allem in den Beinen
  2. Absorption des Ergusses (Flüssigkeit) in entzündeten Bereichen und damit Verringerung der Schmerzen
  3. Wunddesinfektion und Begünstigung der Wundschließung bei Hautläsionen

Wasser und Bikarbonat
Natriumbikarbonat ist eine alkalische Substanz, die zur Neutralisation von Säuren benutzt wird.

Man trinkt es bei:

  • Magenschmerzen (Sodbrennen, Magengeschwür, Gastritis),
  • Infektionen (Influenza, Erkältung, Halsschmerzen, Zahnfleischentzündung),
  • Antimykotikum (bei Pilzinfektionen wie Candida),
  • zum Bleichen der Zähne und bei Mundgeruch.

Dieses Mittel kann auch in der Schwangerschaft angewendet werden.

Wasser,Schwitzen,Dehydratation,ZitroneWasser und Zitrone
Ein Getränk aus Wasser und Zitrone ist aus folgenden Gründen gesund:

  • Begünstigt die Verdauung
  • Wirkt harntreibend
  • Stärkt das Immunsystem
  • Alkalisiert das Blut
  • Verlangsamt den Alterungsprozess, denn es enthält viel Vitamin C
  • Bekämpft Mundgeruch
  • Ist ein Antioxidans und begünstigt die Entgiftung der Leber

 

Wie viel Wasser sollte man täglich trinken?

Studien haben verschiedene Daten aufgezeigt. Tatsächlich aber ist die Wassermenge von vielen Faktoren abhängig, wie Gesundheit, der körperlichen Tätigkeit und dem Ort, wo man lebt.

Jeden Tag verliert man über Atmung, Schwitzen, Harnausscheidung und Kot Wasser. Für eine korrekte Funktionsweise des Körpers muss dieser genügend Flüssigkeit erhalten, was durch ausreichendes Trinken und den Verzehr von wasserhaltigen Nahrungsmitteln erreicht wird.
Männer sollten viel trinken, mindestens 2,5 Liter am Tag. Für Frauen beträgt die Menge etwa 2,2 Liter Flüssigkeit.
Man sollte gleich morgens nach dem Erwachen mit dem Trinken beginnen und bis zum Abend damit fortfahren. Besser ist, weniger zu den Mahlzeiten zu trinken, um eine Verdünnung des Magensaftes zu verhindern und damit die Verdauung zu verlangsamen.
Etwa 1 Stunde vor dem Zubettgehen sollte man nicht mehr trinken, damit der Nachtschlaf nicht durch die Harnstimulation unterbrochen wird.
Manche Menschen denken, dass man vor Blut- oder Urinuntersuchungen nichts trinken darf. Tatsächlich aber beeinflusst dies die Untersuchungsergebnisse nicht.

Wasservergiftung
Der menschliche Körper verfügt über einen Mechanismus zur Regulierung des Gleichgewichts von Flüssigkeiten und Elektrolyten (wie Kalzium, Kalium, Natrium, Magnesium usw.).
Die Nieren sind die Organe, die für das Gleichgewicht von Flüssigkeiten und Elektrolyten sorgen.
Natrium spielt eine fundamentale Rolle bei der Regulierung des Gleichgewichts von Flüssigkeiten.
Die Wasservergiftung ist eine Erkrankung, bei der die Natriumkonzentration im Blut sinkt, weil der Betreffende zu viel Wasser trinkt.

Symptome und Folgen

  • Die häufigsten Symptome der Wasservergiftung sind Übelkeit und Erbrechen.
  • Der Betroffene kann an Schwäche, Müdigkeit und Unruhezuständen leiden.
  • Schwellung.
  • Verwirrung und Desorientierung.
  • Muskelkrämpfe.
  • Im Extremfall kann es zu Krampfanfällen, Koma, Atemstillstand und sogar zum Tod kommen.