Ultraschalltherapie

Die Ultraschalltherapie nutzt Schallwellen im Hochfrequenzbereich von 1 bis 3 MHz, die wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkung und zur Lösung von Verklebungen (Adhäsionen) in der Physiotherapie Anwendung finden.
Die Schallwellen liegen über dem Hörfrequenzbereich des Menschen, der unterhalb von 0,02 MHz liegt.

Die Methode zur Erzeugung der Schallwellen ist dieselbe, die auch bei der Ultraschall-Untersuchung angewendet wird.
Das Gerät macht sich den inversen Piezoeffekt zu Nutzen.

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Ultraschalltherapie

Wenn Strom durch die im Gerätekopf enthaltenden Quarzkristalle fließt, dehnen sich diese kontinuierlich aus und ziehen sich wieder zusammen, was eine Vibration erzeugt, die Schallwellen abgibt.

 

Wie ist das Funktionsprinzip?

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Behandlungszimmer mit Ultraschallgerät links und Elektrotherapiegerät rechts.

Wenn die Schallwellen in den Körper eindringen, werden durch den Vibrationseffekt alle inneren Teilchen bewegt und die Reabsorbierung der Entzündungsflüssigkeit angeregt.

Die Schallwellen geben beim Durchdringen des Gewebes Energie ab und erzeugen Wärme.
Außerdem wird die Durchlässigkeit der Zellmembran erhöht, was den Eintritt von Nährstoffen und die Beseitigung von Abfallprodukten begünstigt.
Die Schallwellen dringen umgekehrt proportional zur Frequenz in den Körper ein.
Die Schallwellen mit einer Frequenz von 3 MHz wirken bis zu 1 cm unter der Oberfläche, die Schallwellen von 1 MHz erreichen eine Tiefe von bis zu 3 cm.
Die Anwendung am Körper ist weder invasiv noch schmerzhaft.

 

 

Wie sieht das Ultraschall-Gerät aus?

Das Ultraschallgerät besteht aus einem Stromgenerator und einem Schallkopf. Die Ausgangsleistung liegt zwischen 0,1 und 3 Watt.
Die Behandlungsdauer beträgt etwa  10-15 Minuten.
Es gibt zwei verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten:

  • mit einem beweglichem Schall- oder Massagekopf, mit dem der Physiotherapeut über die Haut des Patienten fährt und eventuell Reibung ausübt.
  • mit einem fixem Schallkopf, der vom einem mechanischen Arm gehalten wird und Anwendung findet, wenn die zu behandelnde Stelle genau umschrieben ist, wie beispielsweise ein Fersensporn.

Typische Indikationen sind:

Es gibt Studien über die Anwendung der Ultraschalltherapie bei Schienbeinfrakturen, die eine Verkürzung der Knochenheilungszeiten von bis zu 35-40%  bezeugen, die Behandlungsdauer beträgt allerding 2-3 Stunden täglich.

Zu den Kontraindikationen gehören:

  • Osteoporose mit hohem Substanzverlust
  • Präsenz von Metallteilen
  • Gelenkprothesen
  • Krampfadern
  • Venenentzündungen (Phlebitis und Thrombophlebitis)
  • tumorale und angrenzende Gewebe
  • Schwangerschaft

 

Dr. Massimo Defilippo Fisioterapista Tel 0522/260654 Defilippo.massimo@gmail.com
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