Shiatsu-Massagen gegen das alltägliche Rückenleiden

Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit. Bewegungsmangel, lange sitzende Tätigkeiten und falsche Bewegungsabläufe führen dazu, dass jeder Zweite Deutsche über regelmäßige oder sporadische Rückenschmerzen klagt.

 

Behandeln mit Massagen

Viele kennen das Gefühl: Nach einem langen Tag im Büro tut der Rücken weh, die Akkus sind leer.

Massagen
Schmerzen sind wahre Energieräuber.
Akut hilft ein warmes Bad oder eine wohltuende Massage.
Wärme lockert die Muskeln und hilft zu entspannen – das ist wichtig, denn je länger Schmerzen andauern, desto mehr verhärten die Muskeln durch die eigens eingenommene Schonhaltung.

Eine weitere Möglichkeit, die Muskeln zu lockern und zu entspannen, ist eine Massage.
Der Partner kann das übernehmen, oder auch eine Massagematte, die ebenfalls mit Wärme und Druck arbeitet.
Eine Möglichkeit, Rückenschmerzen zu behandeln, ist beispielsweise Shiatsu. Shi (Finger) und Atsu (Druck) stehen dabei für Fingerdruckmassage, die an einzelnen Punkten ansetzt.


Im Gegensatz zur herkömmlichen Massage, wird das Gewebe dabei nicht wesentlich bewegt oder verändert, sondern auf Druck hin angeregt. Shiatsu kommt aus der traditionellen fernöstlichen Medizin und arbeitet auf der Grundlage von Energiebahnen, Meridiane genannt. Entlang der Meridiane bewegt sich die Energie des Menschen, das so genannte Qi.
Treten Schmerzen auf, ist der Energiehaushalt im Ungleichgewicht – an einer Stelle sitzt zu viel Qi, während an anderen Stellen zu wenig ist.
Das soll durch die Finger- oder auch Daumendruck-Massage aufgelöst werden.
Die Shiatsu-Massage wird traditionell am bekleideten Körper durchgeführt – während andere Massagen den direkten Hautkontakt benötigen, kann diese also auch ohne Öl, Massageliege und Masseur funktionieren.
Da Shiatsu ein eher ganzheitlicher Ansatz der Massagetherapie ist, kann diese auch bei Burnout und psychischer Belastung helfen und den Empfänger der Massage in eine wohltuende Entspannung für Körper und Geist versetzen.

Shiatsu Massagen gegen das alltägliche Rückenleiden

Abgesehen von der Lockerung und der Arbeit bei akuten Schmerzen, ist es wichtig, dass grundsätzlich eine Änderung eintritt – besonders bei andauernden Rückenschmerzen ist ein Arztbesuch nicht zu ersetzen.
Dabei sollte abgeklärt werden, ob es eine orthopädische Ursache für die Schmerzen gibt, wie ein Bandscheibenvorfall oder eine Fehlstellung der Wirbelsäule, ob diese womöglich operiert oder mit gezielten Übungen gelindert werden kann.
Falls das nicht der Fall ist und die Schmerzen eine rein muskuläre Ursache haben sollten, können Lockerungsübungen und Kräftigungsübungen im Schulter- und Rumpfbereich helfen, weiteren Schmerzen vorzubeugen.

 

Vorbeugende Übungen

Der Nacken- und Schulterbereich sowie der untere Lendenbereich sind besonders anfällig für Schmerzen.
Vor allem vor dem Computer nimmt der Mensch oftmals eine ungesunde Haltung ein, ohne es zu wissen. Dem kann mit Hilfe von Kräftigungsübungen vorgebeugt werden.
Darüber hinaus hilft Sport im Allgemeinen. Um die Muskeln zu lockern, bietet sich beispielsweise allgemeines Ausdauertraining wie Joggen oder Schwimmen an. Auch Radfahren kann helfen.
Voraussetzung ist immer, dass diese Sportarten nicht unter Schmerzen, und in der richtigen Körperhaltung ausgeführt werden – also kein Hohlkreuz, welches durch eine dauerhaft gehaltene Spannung im Rumpf verhindert werden kann, und eine entspannte Haltung des oberen Rückens, mit nicht hochgezogenen Schultern.
Yoga und Pilates sind weitere Sportarten, die sowohl entspannen, als auch zur Kräftigung beitragen und dadurch gerade bei Rückenschmerzen optimal sind.

 

Unterer Rücken

Beim unteren Rücken, dem Rumpf, spielt nicht nur die Rückenmuskulatur, sondern auch die Bauchmuskulatur eine wichtige Rolle.
Nur durch gezielte Stabilitätsübungen, kann in diesen Stellen auf Dauer Schmerzfreiheit erreicht werden.

Shiatsu

Eine grundlegende Stabilitätsübung ist beispielsweise der Unterarm-Stütz, bei dem sich vor Ausführung flach auf den Bauch gelegt wird.
Die Beine sind etwa Schulterbreit geöffnet, die Füße auf den Zehenspitzen aufgestellt.
Dann wird der Oberkörper mit Hilfe der Arme hochgedrückt und auf den Unterarmen abgestützt.
Der Ellenbogen sollte sich unter der Schulter befinden, die Unterarme im 90° Grad Winkel zum Oberarm flach auf dem Boden aufliegen.


Der Körper ist dabei steif wie eine Planke, der Bauch eingezogen und angespannt, ebenso der Rücken. Durch die hohe Intensität an Körperspannung, wird diese Übung schnell sehr anstrengend – zu Beginn reicht es, sie 30 Sekunden zu halten und 30 Sekunden Pause zu machen – davon drei Wiederholungen.

Eine weitere Übung, die sowohl dehnt und entspannt als auch kräftigt, ist die Brücke.
Dazu wird sich flach auf den Rücken gelegt, die Beine angewinkelt, die Füße hüftbreit aufgestellt. Die Arme liegen entspannt neben dem Körper.
Dann wird das Becken angehoben, bis sich auch der komplette obere Rücken vom Boden abhebt und der Körper von den Knien bis zu den Schultern eine gerade Linie bildet.
Auch hier wieder: Bauch anspannen, Po zusammenkneifen und Spannung halten.
Diese Übung kann länger gehalten werden als der Unterarm Stütz. Nach einer Minute, können 30 Sekunden Pause eingelegt werden – drei Mal wiederholen.

Nacken und Schulter

Beim unteren Rücken, dem Rumpf, spielt nicht nur die Rückenmuskulatur, sondern auch die Bauchmuskulatur eine wichtige Rolle.
Nur durch gezielte Stabilitätsübungen, kann in diesen Stellen auf Dauer Schmerzfreiheit erreicht werden.

Eine grundlegende Stabilitätsübung ist beispielsweise der Unterarm-Stütz, bei dem sich vor Ausführung flach auf den Bauch gelegt wird.


Die Beine sind etwa Schulterbreit geöffnet, die Füße auf den Zehenspitzen aufgestellt.
Dann wird der Oberkörper mit Hilfe der Arme hochgedrückt und auf den Unterarmen abgestützt. Der Ellenbogen sollte sich unter der Schulter befinden, die Unterarme im 90° Grad Winkel zum Oberarm flach auf dem Boden aufliegen.
Der Körper ist dabei steif wie eine Planke, der Bauch eingezogen und angespannt, ebenso der Rücken.
Durch die hohe Intensität an Körperspannung, wird diese Übung schnell sehr anstrengend – zu Beginn reicht es, sie 30 Sekunden zu halten und 30 Sekunden Pause zu machen – davon drei Wiederholungen.


Eine weitere Übung, die sowohl dehnt und entspannt als auch kräftigt, ist die Brücke.
Dazu wird sich flach auf den Rücken gelegt, die Beine angewinkelt, die Füße hüftbreit aufgestellt. Die Arme liegen entspannt neben dem Körper.
Dann wird das Becken angehoben, bis sich auch der komplette obere Rücken vom Boden abhebt und der Körper von den Knien bis zu den Schultern eine gerade Linie bildet.
Auch hier wieder: Bauch anspannen, Po zusammenkneifen und Spannung halten.
Diese Übung kann länger gehalten werden als der Unterarm Stütz. Nach einer Minute, können 30 Sekunden Pause eingelegt werden – drei Mal wiederholen.

Weitere Informationen gibt es unter:

http://www.focus.de/gesundheit/videos/japanische-heilung-die-shiatsu-massage-gegen-burn-out_id_3460488.html
http://massagematte-test.de
http://www.symptomeundbehandlung.com/behandlung/ubungen-bei-ruckenschmerzen/
http://www.ergotopia.de/blog/rueckenschmerzen-vorbeugen
http://www.symptomeundbehandlung.com/behandlung/ubungen-fur-den-nacken/

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