Lasertherapie oder Laserbehandlung

Was ist die Lasertherapie oder Laserbehandlung?
Die Lasertherapie ist eine Behandlungsmethode, bei der ein elektromagnetischer Strahl aus therapeutischen Zwecken auf eine bestimmte Stelle des Körpers gelenkt wird.
Laser steht für Light amplification by stimulated emission of radiation, was so viel heißt wie Lichtverstärkung durch die stimulierte Emission von Strahlung.


 
Lasertherapie, Schmerzen, Nerv, Tendinitis, Sehnenentzündung, Muskel, Kontraktur, Zerrung, Riss, Schwellung, Ödem, Entzündung, Arthroseschmerzen,
Die Lasertherapie.

Welche therapeutische Wirkung hat sie auf den menschlichen Körper?

Der Laserstrahl dringt in das Gewebe ein und bewirkt eine biochemische Reaktion der Zellmembran und der Mitochondrien. Zu den positiven Effekten gehören Gefäßerweiterung (und dadurch bedingter Temperaturanstieg im betreffenden Bereich, erhöhter Stoffwechsel, neurovegetative Reizung und Veränderung des hydrostatischen Intrakapillardrucks), erhöhte Lymphdrainage und Aktivierung der Mikrodurchblutung.

Der Laser kann natürlich auch negative Auswirkungen haben (man denke beispielsweise an die Tatsache, dass die Augen während der Behandlung stets geschützt werden und dass zahlreiche Laser in der Chirurgie angewandt werden!). Die auf dem Markt erhältlichen Geräte sind deshalb mit allen notwendigen Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet, um die Nebenwirkungen, die durch einen übermäßigen oder unsachgemäßen Gebrauch entstehen können, zu vermeiden.

Behandlungsziele der Lasertherapie

Die wesentlichen Ziele der Laserbehandlung sind Schmerzlinderung und Entzündungshemmung.

Bei Sportlern sollte sich die schmerzlindernde Wirkung auf Berufssportler beschränken, den in der großen Mehrzahl der Fälle, führt das Laufen bei Schmerzen zu nichts anderem als zu verlängerten Heilungszeiten (ein Profi-Sportler kann auf eine Schmerztherapie zurückgreifen, um eine Weltmeisterschaft nicht zu verpassen).

Die schmerzlindernde Wirkung entsteht aufgrund einer erhöhten Wahrnehmungsschwelle der Nervenenden und der Freisetzung von Endorphinen.

Der entzündungshemmende Effekt wird durch den erhöhten Blutfluss infolge der Gefäßerweiterung veranlasst.

Die abschwellende Wirkung (viele Entzündungen sind durch Ödeme begleitet) ist durch den veränderten hydrostatischen Intrakapillardruck bedingt.

 

Welche biologischen Auswirkungen hat die Therapie auf die Gewebestrukturen?

Der Laserstrahl wirkt auf die Zellmembran und die Mitochondrien ein, das sind die energieproduzierenden Organellen der Zelle.
Die Behandlung hat folgende Effekte:

  • Erhöhung der Stoffwechselaktivitäten, beschleunigte Umformung von ADP in ATP (Energielieferant der Zelle), Begünstigung des Elektrolytaustauschs zwischen Intra- und Extrazellularraum durch die Zellmembran, außerdem erhöhte Produktion von DNA, RNA Aminosäuren und Proteinen.
  • Die Schmerztherapie erhöht die Erregungsschwelle der schmerzführenden Nervenenden.
  • Gefäßerweiterung durch die lokal entstehende Wärme: demzufolge erhöhen sich Zellstoffwechsel und neurovegetative Stimulation und verändert sich der hydrostatische Intrakapillardruck.
  • Erhöhung der Lymphdrainage durch Beschleunigung der Natrium/Kalium-Pumpe, was zu einer erhöhten Aufnahme der interstitiellen Flüssigkeiten führt; außerdem wird die Mikrodurchblutung angeregt.
  • Die ausgeprägte entzündungshemmende und anregende Wirkung  entsteht durch den Reiz, die Prostaglandine (die entzündliche Flüssigkeit ansammelt) in Prostazykline umzuwandeln.
  • Geringfügige Änderung des pH-Wertes inner- und außerhalb der Zellen.

 

Welche Indikationen und Kontraindikationen bestehen?

Lasertherapie gegen Schmerzen, Nerv, Tendinitis, Sehnenentzündung, Muskel, Kontraktur, Zerrung, Riss, Schwellung, Ödem, Entzündung, Schmerzen, Schmerz, Messerstich, Arthrose, Alter, ältere Menschen, postoperativ, Physiotherapie und Rehabilitation, Rücken, Lenden, lumbal
Lasertherapie.

Lasertherapie gegen Schmerzen, Nerv, Tendinitis, Sehnenentzündung, Muskel, Kontraktur, Zerrung, Riss, Schwellung, Ödem, Entzündung, Schmerzen, Schmerz, Messerstich, Arthrose, Alter, ältere Menschen, postoperativ, Physiotherapie und Rehabilitation, Rücken, Lenden, lumbal

Indikationen für diese Therapie sind Sehnenentzündungen, Verstauchungen, Prellungen, Arthrose, Fersenschmerz, Entzündungen, Ödeme, Blutergüsse, Geschwüre und Wunden.
Ziel der Lasertherapie ist nicht das “Wärmen”, sondern die Beseitigung der Schmerzen und Beschwerden; außerdem soll der Zelle das Gleichgewicht zurückgegeben werden, das sie durch Traumata oder Gewebeverschleiß verloren hat.
Nicht zu empfehlen ist sie bei Beschwerden, die in verschiedene Körperbereiche ausstrahlen, wie bei einer Lumboischialgie, Zervikobrachialgie, Rückenschmerzen, diffusem Schmerz an der Wirbelsäule oder Schmerzen in der Region zwischen Gesäßmuskel und Knie. In diesen Fällen können die Beschwerden durch eine Protrusion der Bandscheibe oder Retraktionen bzw. Adhäsionen der Bindegewebsstrukturen bedingt sein; die Lasertherapie kann die Symptome hier nicht lindern, weil sie die Ursachen nicht beseitigt.
Kontraindikationen sind Schwangerschaft, bösartige Tumore und Epilepsie.

 

Wie werden die Geräte der Lasertherapie klassifiziert?

Die Laser werden aufgrund ihrer Leistung unterteilt:

  • Low-Level-Laser- oder Soft-Laser, die beispielsweise auf Helium-Neon oder Halbleiterdioden basieren.
  • High-Level-Laser oder Power-Laser wie beispielsweise Yag- oder CO2-Laser.

Im Gegensatz zur Tecartherapie®, wo es sich um endogene Energie handelt, die also von innen kommt, überträgt die Lasertherapie Energie aus dem Gerät.
Es gibt Dauerstrichlaser mit kontinuierlicher Emission und Pulslaser mit pulsierender Strahlung; bei einigen Geräte lassen sich beide Strahlungstypen konfigurieren.

Die Laser werden aufgrund ihrer Leistung eingeteilt, Helium-Neon- und Halbleiterlaser gehören beispielsweise zu den Niedrigleistungslasern (Soft-Laser, mit Leistungen bei etwa 500 mWatt), während andere, wie Neodynomien-YAG-Laser oder  Kohlendioxydlaser als Hochleistungsgeräte (Power-Laser) eingestuft werden. Ein Kohlendioxydlaser ist z.B. in der Lage, aufgrund der großen Effizienz eine beachtliche Ausgangsleistung zu produzieren (circa 30% in Gegensatz zu 0,1% der meisten Helium-Neon-Laser). Die Soft-Laser sollten deshalb besser ausgeschlossen werden.
Der Nachteil der Power-Laser liegt darin, dass sie zu leistungsstark sein können. Ein CO2-Laser von 6 Watt beispielsweise muss vom Therapeuten ständig und schnell über der betreffenden Stelle hin und her bewegt werden, damit kein Schaden entsteht.

 

Wie funktioniert ein Laser-Apparat?

In einem Laser-Apparat triff ein Photonenbündel die Atome des dort befindlichen “aktiven Mediums”, mit dem Ergebnis, dass die Atome angeregt werden und selbst weitere Photonen aussenden, um dann wieder in ihren Grundzustand zurückzufallen.

Es wird eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, bei der ein abgegebenes Photon auf die umliegenden Atome trifft, die ihrerseits viele weitere Photone aussenden, bis der Laserstrahl schließlich aus dem Gerät austritt und auf den Patienten einwirkt.
Die Charakteristik des Lasers ist die Verstärkung der Energie, die mit hoher Intensität auf eine sehr kleine Oberfläche trifft.

Die Laserstrahlen haben eine Wellenlänge, die je nach Gerät zwischen 6.328 A (Helium-Neon-Laser) und 106.000 A (Kohlendioxyd-Laser) liegt.
Jeder Apparat beinhaltet die folgenden grundlegenden Bestandteile:

  • Ein aktives Medium, das fest, flüssig oder gasförmig sein kann; die Atome des Lasermediums werden angeregt und senden den Laserstrahl aus.
  • Ein Pumpsystem, also ein Motor, das die Atome in angeregte Zustände bringt.
  • Ein Resonator, bestehend aus zwei parallelen Spiegeln, die so ausgerichtet sind, dass sie den Laserstrahl zum Ausgang leiten.

 

Dr. Massimo Defilippo Fisioterapista Tel 0522/260654 Defilippo.massimo@gmail.com
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